Jahrgang 
1881
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II b. 2 St. Die Lehre von der Aehnlichkeit und In- haltsberechnung der Figuren. Algebraische Lösung geometrischer Aufgaben.

IIa. C. A. 2 St. Trigonometrie. Bücheler. IIa. C. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in Cöt. A. Im Sommer: Bücheler. Im Winter: Sauerborn. Ib. 2 St. Stereometrie.

Ia. 2 St. Wiederholungen aus dem ganzen Gebiete der Geometrie. Bücheler.

5. Naturwissenschaften.

a) Naturgeschichte.

Nach natürlichen Exemplaren, Abbildungen und Leunis' Schulnaturgeschichte..

VI. A. 2 St. Im Sommer: Beschreibung von Pflanzen (Morphologie); im Winter: Säugetiere. Schmitt. VI. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in VI. A. Güll.

Zuletzt Klau.

V. 2 St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Vögel. .. Derselbe.

IV. A. 1 St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Rep- tilien und Fische. Schmitt.

IV. B. 1 St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Mol- lusken. Güll.

III b. C. A. 2. St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Anthropologie.

III b. C. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in III b. Cöt. A.

III a. C. A. 2 St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Krystallographie und Repetition der Zoologie(Säuge- tiere). Steckelberg.

III a. C. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in III a. Cöt. A.

Im Sommer: Steckelberg. Im Winter: Sauerborn.

5) Naturlehre. IIb. 2 St. Experimentalchemie. IIa. C. A. 2 St. Physik: Magnetismus, Electricität, Optik. Steckelberg.

II a. C. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in II a. C. A.

Im Sommer: Steckelberg. Im Winter: Sauerborn.

Ib. 2 St. Physik: Allgemeine Eigenschaften, Gleich- gewicht und Bewegung der Körper. Ia. 2 St. Physik: Dasselbe Pensum wie in Ib. Bücheler.

6. Philosophische Propädeutik.

Ib. 1 St. Einleitung über Wesen und Aufgabe der Philosophie. Die Logik nach Rumpels philosophischer Propädeutik.

Ia. 1 St. Die Psychologie nach Rumpels philoso- phischer Propädeutik. Paehler.

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C. Technische Fertigkeiten.

1. Schönschreiben.

VI. A. 2 St. Einübung der Formen des deutschen und lateinischen Alphabets nach Vorschrift. Takt- schreiben. Schmitt.

VI. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in VI. A. Derselbe.

V. 2 St. Fortsetzung der Schönschreibübungen, Takt- schreiben; das griechische Alphabet wurde geübt.

Derselbe. 2. Zeichnen.

VI. A. 2 St. Uebungen im Zeichnen einfacher gerad- und krummliniger Figuren auf Grundlage der geo- metrischen Formenlehre. Zusammenstellung von Blatt-, Knospen- und Blütenformen zu Rosetten, Füllungen, Bordüren und Dessins, an der Schultafel in grossem Maſsstabe entworfen und vorgezeichnet; leicht schattierte Ornamente.

VI. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in VI. A.

V. 2 St. Gefässformen, freie und symmetrische Orna- mente verschiedener Stile nach Vorzeichnungen an der Schultafel; schattierte Ornamente.

IV. A. 2 St. Die Proportionen des menschlichen Kopfes sowie die Anatomie desselben, in grossem Mafsstabe an der Schultafel vorgezeichnet; die Lehre von der Beleuchtung der Körper, Ornamente verschiedener Stile. Köpfe und Teile des menschlichen Körpers, teils in Umrissen, teils schattiert.

IV. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in IV. A.

Selecta. 2 St. Fortsetzung und Erweiterung der in IV. begonnenen Uebungen; schwerere Schattierübungen; Ornamente, Landschaften, Köpfe und Figuren; antike Gypsmodelle; Situationszeichnen; Perspective.

Kreutzer, Zeichenlehrer.

3. Singen.

VI. A u. B. 2 St. Das Wichtigste aus der allge- meinen Musiklehre; melodische, rhythmische und dynamische Uebungen; ein- und zweistimmige Volks- lieder. Folgende Choräle des nassauischen Choral- buchs: No. 2, 3, 5, 6, 15, 18, 20, 24, 31, 37, 40, 43, 49, 55, 58, 59, 64, 66, 76, 77, 78, 85, 89, 96, 114 wurden eingeübt. Schmitt.

V. 1 St. Dur- und Molltonleitern; Gehör- und Treff- übungen; ein- und mehrstimmige Lieder; dieselben Choräle wie in VI wurden geübt. Derselbe.

Allgemeiner Chor I-IV. 2 St. Verschiedene kleinere und gröfsere Chöre für gemischten wie für Männer- chor. Mit dem Männerchore wurden in besonderen Stunden verschiedene Volkslieder, Motetten etc. geübt.

Derselbe.

4. Turnen.

VI. A und B. 2 St. a) Freiübungen: Leichtere Freiübungen auf und von der Stelle. Ordnungsübungen; Turnspiele.