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klärung durch den Bau der Erdkruſte und das Wir- ken der Naturkräfte. Verteilung von Land und Waſſer. Waſſer- und Lufthülle. Klimagebiete. Verbreitung der Weltreligionen. Die Menſchen- raſſen. Formen der Siedlungen. Die kartographi- ſche Darſtellung der Erde.
Franzöſiſch, 3 Std.
Die Abteilungen A und B ſind in der L. I Klaſſe vereinigt.
Bei der Abſchlußprüfung müſſen für beide Ab- teilungen gleiche Leiſtungen gefordert werden. Da- her muß den Prüflingen beider Kurſe dieſelbe ſchriftliche Aufgabe geſtellt werden. Sie muß den im ſiebenjährigen Fremdſprachenunterricht erwor- benen Kenntniſſen angemeſſen ſein.
Der Unterricht beſteht vorwiegend in Lektüre.
Das Ziel der Ubungen im ſchriftlichen Gebrauch der Fremdſprache iſt die nach Form und Inhalt angemeſſene Wiedergabe eines zweimal vorgeleſe- nen Textes. Dieſer Text kann den Schülern in der Fremdſprache oder in der Mutterſprache dar-
geboten werden.
Mathematik und Rechnen, Feldmeſſen und Plan-
zeichnen, 4 Std.
Arithmetik und Sachrechnen: Eini-
ges aus der Reihenlehre mit Anwendung auf die
Zinſeszins- und Rentenrechnung. Anwendung der
bürgerlichen und einfachen kaufmänniſchen Rech-
nungsarten und Tabellenrechnungen in bürger- licher und vor allen Dingen fachwiſſenſchaftlicher Auswertung(Haushalt der Familie, der Gemeinde,
des Staates, Geldmarkt uſw.).
Geometrie: Ebene Trigonometrie und Go-
niometrie. Im Anſchluß daran Feld- und Höhen-
meßübungen im Gelände nebſt Entwerfen von Situationsplänen.
Im Feldmeſſen ſoll der Schüler die Fähig- keit erlangen, mit einfachen Inſtrumenten Flächen- ſtücke zu vermeſſen, Grundſtücksteilungen, wie ſie z. B. bei Anbau- und Düngungsverſuchen in der landwirtſchaftlichen Praxis vorgenommen werden, und Grenzbegradigungen bis zu einem mit den einfachen Feldmeßgeräten erreichbaren Genauig-
keitsgrade ſelbſtändig auszuführen; ferner Höhen-
meſſungen mittels Kanalwage und einfachem Ni- vellierinſtrument vorzunehmen.
Biologie, 2 Std.
Botanik: Die Sporenpflanzen unter Hervor- hebung der landwirtſchaftlich wichtigen Vertreter. Die Pflanzenkrankheiten. Zuſammenfaſſung der morphologiſchen und ökologiſchen Verhältniſſe der bisher beſprochenen Pflanzen. Beſtimmungs- übungen. Zeichnungen.
Zoologie: die wichtigſten Vertreter der Weichtiere, Stachelhäuter, Hohltiere und Urtiere. Zufammenfaſfung über das Syſtem der JTiere.
Grundzüge der Tiergeographie. Der Naturſchutz- gedanke.
Chemie und Geologie, 2 Std.
Abſchluß der Kohlenſtoffchemie und der land- wirtſchaftlich-techniſchen Gewerbe. Geologie mit beſonderer Berückſichtigung der bodenbildenden Vorgänge: Entſtehung der Erde, Eruptivgeſteine, Verwitterung, Sedimentgeſteine, organiſche Sedi- mente. Phyſik, Chemie, Biologie des Bodens.
In Verbindung mit der Erdkunde Uberblick über die hiſtoriſche Geologie mit beſonderer Her- vorhebung der für die heutige Oberflächengeſtalt und die Bodenſchätze Deutſchlands maßgebenden Vorgänge.
Phyſik und Maſchinenkunde, 1 Std. Vertiefung phyſikaliſcher Kenntniſſe bei Behandlung land- wirtſchaftlicher Maſchinen: Waſſer-, Wind-, elek- triſche und Wärmekraftmaſchinen.
Schülerübungen, 2 Std.
Pflanzenbaulehre, 2 Std.
Anbau der Feldfrüchte.
Die Getreidearten: Botaniſche Eigentüm- lichkeiten. Die verſchiedenen Getreidearten wer- den nach folgenden Geſichtspunkten behandelt: Die Wachstumsbedingungen. Klima, Boden, Lage. Vorfrucht. Bodenbearbeitung, Düngung, Saat und Pflege. Die wichtigſten Unkräuter. Die pflanz- lichen und tieriſchen Schädlinge und deren Be- kämpfung. Ernte, Aufbewahrung, Verwertung. Land- und volkswirtſchaftliche Bedeutung der ein- zelnen Getreidearten, insbeſondere für den Schul- bezirk...
Die Hülſenfrüchte: Botaniſche Eigen- rümlichkeiten. Ihre Bedeutung als Stickſtofffamm- ler und Garcerhalter für die Fruchtfolge. Eignung zur Gründüngung. Anſprüche an Klima, Boden, Lage, Vorfrucht. Bodenbearbeitung und Dün- gung. Ihre Saat, Pflege, Ernte, Aufbewahrung. Die Schädlinge und ihre Bekämpfung. Die Aus- wertung der Hülſenfruchternte.
Die Hackfrüchte: Bedeutung des Hack- fruchtbaues für Fruchtfolge, Bodenkultur, Vieh- haltung und techniſche Nebengewerbe.
a) Knollengewächſe. Geſchichtliches. Botaniſche Eigentümlichkeiten(Knolle). Sorten. Züchtung, Vermehrung, Saatgutwechſel. Verwendungszwek- ke. Anſprüche an Klima, Boden, Lage. Vorfrucht. Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzzeit und-art. Pflege. Krankheiten. Ernte und Aufbewahrung.
b) Wurzelgewächſe. Zuckerrübe, Futterrübe, Möhre, Kohlrübe uſw. Beſonders zu betonen iſt auch die Bedeutung des Rübenbaues für den ge- ſamten landwirtſchaftlichen Betrieb.
Die Handelsgewächſe: lfrüchte. Ge- ſpinſtpflanzen. Tabak. Hopfen.
Tierzuchtlehre, 2 Std.
Fütterungslehre: Die Futtermit- tel. Zuſammenſetzung. Anteil des Futters an verdaulichen Nährſtoffen, deren Verwendung im Tierkörper zum Aufbau und zur Erhaltung und
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