Jahrgang 
1929
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und Klima. Die volkswirtſchaftliche Bedeutung des Obſt- und Gemüſebaues. Die wichtigſten Sor- ten. Die Düngung. Die Pflege. Die Vermeh- rungs- und Veredelungsmöglichkeiten. Die wich- tigſten Schädlinge und ihre Bekämpfung. Die ei- gene Verwertung. Die YVorausſetzungen für die Erzielung marktfähiger Ware und Anweiſungen für den Abſatz. Feldmäßiger Gemüſebau.

Feldfutterbau: a) Klee und kleeartige Futterpflanzen. Zur Behandlung gelangen: Rot- klee, Baſtardklee, Weißklee, Inkarnatklee, Wund- oder Tannenklee, Luzerne, Hopfenluzerne, Espar- ſette- Futterwicke, Sandwicke, Serradella uſw.

b) Andere Futterkräuter: Mais, Senf, Spörgel, Buchweizen, Komfrey.

Grünland: a) Wieſen- und Weidepflanzen. Möglichſt eingehende Kenntnis der wichtigſten Gräſer und Kräuter. Beſtimmungsübungen. Grup- pierung der Gräſer nach Lebensdauer, Wuchshöhe, Wuchstypus uſw. Wieſenkräuter und Sauergräſer.

b) Wieſenbau. Klimatiſche und ſonſtige Vor- ausſetzungen für den Wieſenbau. Regelung der Waſſerverhältniſſe durch Entwäſſerung und Be- wäſſerung. Bewäſſerungszeit und Dauer. Anlage neuer Wieſen. Die pflegliche Behandlung der Wieſen durch Bodenbearbeitung und Düngung. Die Heuernte. Auswahl des richtigen Zeitpunk- tes. Trocknung des Heues. Aufbewahrung. Die zu allen dieſen Arbeiten erforderlichen Geräte und Maſchinen. Bedeutung der Gewinnung geſunden Wieſenheues für die Viehaufzucht.

c) Die Dauerweiden. Ihre Bedeutung für die Viehzucht. Anſprüche der Dauerweiden an Klima und Boden. Die Vorbereitung und Düngung des Bodens bei der Anlage von Dauerweiden. Die Zu- ſammenſtellung der Samenmiſchungen. Die ſtän- dige Pflege und Düngung der Dauerweiden. Die Umzäunung der Weiden. Die Leitung des Weide- betriebes.

d) Der Kleegrasbau auf dem Felde. Zuſam- menſtellung der Saatmiſchungen. Einſaat mit oder ohne Deckfrucht. Pflege und Dauer der Nutzung.

Waldbau: Seine Grundlagen. Volkswirt- ſchaftliche Bedeutung.

Praktiſche Arbeiten im Verſuchs- felde: wöchentlich 1 Nachmittag.

Tierzuchtlehre, 2 Std.

Haltung der Haustiere. Geſunderhal- tung, Verwertung.

Rindviehhaltung: Zoologiſche Stel- lung. Abſtammung des KRindes, Statiſtik, wich- tigſte Raſſen. Beurteilung der einheimiſchen Schläge nach Leiſtungen. Häufig vorkommende Fehler. Haltung des Milch-, Maſt-, und Arbeits- rindes. Pflege und Behandlung(Stallung, Haut-

und Klauenpflege), Krankheiten, Tuberkuloſe- bekämpfung. Bakteriologiſche Inſtitute. Kauf und Verkauf. Gewährsmängel.

Milchwirtſchaft: Die Milch und ihre Ei- genſchaften. Entſtehung, Zuſammenſetzung, Ge- winnung und Behandlung der Milch(Euter und Melken). Milchunterſuchungen. Milchfehler. Die Verwertung und Verarbeitung der Milch. Ma- ſchinen und Geräte hierzu. Die Butter- und Käſe- bereitung. Friſchmilchverkauf. Der private und genoſſenſchaftliche Betrieb der Molkerei. Däne- mark und Holland als Vorbilder.

Schweinchaltung: Zoologiſche Stellung. Abſtammung, Statiſtik, Kaſſen, Beurteilung der einheimiſchen Schläge nach Körperbau und Lei- ſtungen. Häufig vorkommende Fehler. Auswahl und Haltung der Schweine, Stallung, Auslauf und Weidegang. Krankheiten. Gewährsmängel.

Pferdehaltun g: Zoologiſche Stellung, Abſtammung des Pferdes, Statiſtik, wichtige Raf- ſen, beſonders einheimiſche Schläge. Auswahl von Gebrauchspferden. Beurteilung. Altersbeſtim- mung. Pflege; Stall, Haut- und Hufpflege, Huf- beſchlag. Krankheiten. Pferdekauf. Gewährs- mängel.

Nutzung zur Arbeit; Anſpannung, ſonſtige Für- ſorge. Verwertung abgängiger Tiere.

Schaf- und Ziegenhaltung: Zoologi- ſche Stellung, Abſtammung der Schafe und Zie- gen, Statiſtik, Raſſen. Beurteilung der einheimi- ſchen Schläge nach Körperbau und Leiſtungen. Pflege und Haltung, Stallung, Weidegang. Krank- heiten. Gewährsmängel. Wollkunde.

Kleintierzucht:

a) Geflügelzucht: Nutzgeflügelarten (Hühner, Gänſe, Enten, Truthühner), zoologiſche Stellung, Statiſtik und volkswirtſchaftliche Bedeu- tung. Raſſen unter beſonderer Berückſichtigung der einheimiſchen Züchtung. Natürliche und künſtliche Brut. Aufzucht. Kückenheime. Brut- zentralen. Geflügelzuchtſtationen. Fütterung und Haltung. Stalleinrichtung(Fallenneſter). Friſch- haltung der Eier. Enten- und Gänſemaſt. Krank- heiten.

b) Bienenzucht: Raſſen, Körperbau der Biene. Praktiſche Bienenzucht. Bienenweide und Fütterung. Bienenwohnungen und Bienenzucht- geräte. Feinde und Krankheiten.

c) Fiſchzucht: Fiſcharten. Praktiſche Fiſch- zucht. Brutanſtalten. Fiſchteiche. Fütterung. Feinde und Krankheiten. Fiſchſchutz. Fiſcherei- genoſſenſchaften. Geſetzliche Beſtimmungen.

Leibesübungen, 2 Std. Fortſetzg. von Kl. L III. Zeichnen, 2 Std. Fortſetzung von Kl. L. III. Muſik, I Std. Fortſetzung von Kl. L. III.

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