Jahrgang 
1929
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Düngers nach Tierart, Fütterung und Gewinnung. Die Einſtreumittel(Torf). Die Verluſte an Nähr- ſtoffen während der Aufbewahrung. Die Behand- lung des Stallmiſtes im Flachſtalle. Anforderungen an die Dungſtätte. Behandlung des Düngers auf der Dungſtätte. Der Tiefſtalldünger. Die Verwen- dung des Stallmiſtes. Stärke der Düngung. Be- handlung des Düngers auf dem Felde. Wirkung des Stallmiſtes.

b) Die Jauche: Beſtandteile und Eigenſchaften. Die Aufbewahrung der Jauche. Die Jauchegrube. Verwendung der Jauche. Geräte zum Verteilen der Jauche.

9 Die menſchlichen Auswurfſtoffe(Fäkalien): Anfſammlung der Exkremente in Land und Stadt (Poudrette). Verwendung. KRKieſelfelder.

d) Der Kompoſt. Wert, Bereitung und Ver- wendung des Kompoſtes.

e) Die Gründüngung: Weſen und Zweck. Grün- düngungspflanzen. Ausführung als Haupt-, Un- ter- und Zwiſchenfrucht. Anwendbarkeit der Gründüngung auf leichten und ſchweren Böden. Erfolge der Gründüngung.

Die Handels-Düngemittel: Voraus- ſetzungen für erfolgreiche Anwendung. Zuſam- menwirken von organiſchen und mineraliſchen Düngemitteln.

a) Die ſtickſtoffhaltigen Düngemittel. Bedeu- tung des Stickſtoffes für das Wachstum der Pflan- zen. Salpeterhaltige, ammoniakhaltige, ſalpeter- und ammoniakhaltige Düngemittel. Andere Stick- ſtoffdünger(Kalkſtickſtoff). Organiſche ſtickſtoff- haltige Handelsdünger(Harnſtoff). Die Stickſtoff- düngung.

b) Die phosphorſäurehaltigen Düngemittel. Ihre Herkunft. Gewinnung und ihre Zuſammenſet- zung. Unterſchiede in der Wirkung nach der Lös- lichkeit. Berückſichtigung des phyſiologiſchen Charakters, des Kalkgehaltes und daraus folgender Nebenwirkungen. Die Durchführung der Phos- phorſäuredüngung. Die Phosphorſäurefrage. Stick-

ſtoff und Phosphorſäure enthaltende Handelsdün- ger. c) Die kalihaltigen Düngemittel. Hochprozen- tige und Kalirohlalze. Zuſammenſetzung, phy- ſiologiſcher Charakter, Einwirkung auf den Kalk- gehalt des Bodens. Beſondere Bedeutung des Kali beim Pflanzenwuchs. Der Chlorgehalt der Kali- düngung. Anwendung der Kalidüngung.

3) Das Miſchen von Dünger und moderne Uni- verſaldünger(Nitrophoska).

e) Der Kalk als Düngemittel. Die vielſeitige Be- deutung des Kalks für die Pflanzen und den Bo- den. Beziehungen zwiſchen Kalk und Bodenſäure. Kennzeichen und Feſtſtellung des Kalkgehaltes. Die verſchiedenen Arten des Kalkes und ihre Bewer- tung. Stärke und Durchführung der Kalkdüngung.

Wiederholender Uberblick über die Dünger- lehre unter beſonderer Berückſichtigung der ört- lichen Verhältniſſe.

Praktiſche Arbeiten im Verſuchsfelde, wöchent- lich 1 Nachmittag.

Leibesübungen, 2 Std.

Fortſetzung von Kl. L IV.

Zeichnen, 2 Std. Freies Darſtellen von Eindrük- ken und Erlebniſſen. Stärkeres Betonen der Be- obachtung und Wiedergabe der Natur, von Kunſt- und Gebrauchsgegenſtänden, auch aus dem Ge- dächtnis. Schwarz-weiße und farbige Körper- und Raumdarſtellung; farbige Flächenaufteilung, Far- benharmonien. Schriftübungen(Fraktur und Go- tiſche). Verbindung von Bild und Schrift. Ent- würfe für Geſchäftsreklamen, Buchdeckel, Buch- zeichen. Holz- und Linolſchnitte und Druckver- ſuche. Projektionszeichnen: Geräte, Werkzeuge. Apparate für den landwirtſchaftlichen Unterricht, Bauteile und einfache ländliche Bauten im Grund- riß, Aufriß und Durchſchnitt. Kunſtbetrachtung: Die heimatlichen Bauten und Denkmäler, das Hei- matmuſeum.

Muſik, 1 Std.

Fortſetzung von Kl. L. IV.

K. L II(entſpr. U II).

Religion, 1 Std.

a) Evangel. Religion und Lebens- kunde.

Die Durchführung der Weltmiſſion durch Pau- lus, das Kirchenlied als Ausdruck des religiöſen Lebens der reformatoriſchen und nachreformatori- ſchen Zeit(an Lebensbildern einzelner bedeuten- der Kirchenliederdichter wie Luther, Paul Ger- hardt, den pietiſtiſchen und den Freiheitsdichtern zu zeigen).

Aus der Kkirchengeſchichte: Die evan- geliſche und katholiſche Kirche vom Augsburger Keligionsfrieden bis zur Gegenwart. Die evange-

liſche Kirchenverfaſſung. Das angelſächſiſche Chri- ſtentum und ſeine Bedeutung. Kirchliches Ver- einsleben, äußere und innere Miſſion, chriſtlicher Sozialismus, Freikirchen, Sekten, kirchliche Rich- tungen.

b) Kathol. Religion und Lebens- kunde.

Katechismusunterricht: Vom Glau- ben.(Erſtes Hauptſtück.) Ziel des Unterrichts. iſt eine klare apologetiſch-dogmatiſche Herausar- beitung der wichtigſten Glaubenslehren. Daſein Gottes. Gottesbeweiſe. Erſchaffung der Welt. Bibel und Wiſſenſchaft. Moderne Abſtammungs-

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