eine lobende ſtersbach, 70 Silben: ein 2. Preis: Ernſt Göhringer, 60 Silben: ein I. Preis: Herbert Seekatz, ein 1. Preis: Hermann Völpel, ein 2. Preis: Erich Weber, ein z. Preis: Wilhelm Legner, eine lobende Erwähnung: Heinrich Laubert, Hermann Pauly.
Schön- und Kichtigſchreiben: je ein 1. Preis: Hermann YVölpel, Auguſt Lau- bach, Ernſt Göhringer, je ein 2. Preis: Herbert Seckatz, Alfred Nickel, Erich Meurer, Alfred Müller, je ein 3. Preis: Paul Oberding, Willi Schuler,
lobende Erwähnung: Hans Pforr, Hermann Pauly, Karl Sprieſtersbach.
Wettleſen:
I. Preis: Paul Oberding mit 223 Silben in der Minute,
2. Preis: Alfred Müller und Hermann Völpel mit 206 Silben,
3. Preis: Keller mit 198 Silben.
Erwähnung: Karl Sprie-
12. Unterricht in Engliſch.
Für die II. und I. Klaſſe(jetzt L. III und L. II) war im vergangenen Jahre(wie ſeither immer) wahlfreier engliſcher Unterricht eingerichtet. Der Unterricht war ungefähr folgender:
Klafſe II: Durchnahme der engliſchen Laut- bildung, Beſprechung des Klaſſenzimmers etc., Lektüre kleiner Geſchichten und Anekdoten aus Fr. Müller's Forty-one Stories(Verlag Moritz Dieſterweg, Frankfurt a. M.), Auswendiglernen von kleinen Stücken und ſchriftliche Ubungen. Hauptziel: Gute Ausſprache. Beteiligung im letz- ten Jahre: 17 Schüler.
Klafſe I: Lektüre von Forty-one Stories, ausführlichere Konverſation im Anſchluß an die ge- leſenen Stücke; Beſprechung einer Reiſe mit der Ei- ſenbahn und mit dem Dampfer etc. Hauptziel:
Erweiterung des Wortſchatzes. Beteiligung 5 Schüler.
Sobald die Klaſſe L I(Oberſekunda) angeglie- dert iſt und der engliſche Unterricht ſich dann über 3 Jahre erſtreckt, wird es möglich, nach ei- nem ausführlichen Lehrbuch zu arbeiten. Zu die- ſem Zwecke iſt das Lehrbuch„Learning Engliſch' von Dinkler-Eckermann, Ausgabe B, Verlag Teubner, in Ausſicht genommen.
Die engliſchen Kurſe laufen je ein Jahr. Die Leiſtungen der Schüler werden im Zeugnis ange- geben und zur Geſamtbeurteilung der Schüler mit herangezogen.
13. Die Verſuchs- und Demonſtrations- felder der Anſtalt.
Die Schule verfügt zur Zeit über 2 ha 31 a Ver- ſuchsfelder.
Dazu gehören: I. unmittelbar vor der Schule 36 a 60 qm;
2. beiderſeits der Frankfurter Straße in der Nähe des Windhofes, alſo nur wenige Minuten von
der Schule entfernt, 1 ha 41 a 40 qm Acker- land;
3. im Keuſchenbachtal, ebenfalls nur wenige Mi- nuten von der Schule entfernt, 53 a 20 qm Wieſen.—
Die Bewirtſchaftung der Felder liegt in den Händen des Studienrats Dr. Heyl.
Das Land unmittelbar vor der Schu- le bietet den Vorteil, daß die Schüler in größter Nähe die wichtigſten Feldarbeiten ausführen ſowie verfolgen können, wie die Pflanzen im Laufe eines Jahres ſich je nach der Gunſt der Wachstumsver- hältniſſe entwickeln. Auch pflanzliche und tie- riſche Schädlinge der Kulturgewächſe laſſen ſich hier beobachten. Ferner iſt dieſer Teil der Verſuchs- felder dem Anſchauungsunterricht in Botanik, Obſtbau und Vogelſchutz nutzbar gemacht. Wenn die angeſtellten Düngungs- und Sortenanbauverſu- che an Genauigkeit auch noch zu wünſchen übrig laſſen, da das ſeinerzeit eingeebnete Gelände noch nicht gleichmäßig genug iſt, ſo konnten doch in den letzten Jahren beachtenswerte Düngungsver- ſuche an Kartoffeln, Weißkraut und Mais durch- geführt werden. Neben amerikaniſchem Pferde- zahnmais wurde badiſcher Körnermais angebaut, der auch im Jahre 1927 wieder zur Reife gelangte. — Durch einen kleinen Gräſergarten iſt der Grünlandfrage KRKechnung getragen. Die Wieſe im Reuſchenbachtal wird zu einem Wieſendüngungsverſuch benutzt, der für längere Jahre vorgeſehen iſt: 1. Parzelle: ungedüngt; 2. Parzelle: Kali, Phosphorſäure und einfache Stick- ſtoffgabe; 3. Parzelle: Kali, Phosphorſäure und er- höhte Stickſtoffgabe; 4. Parzelle: Kali und Phos- phorſäure. Das Ergebnis dieſes Düngungsverſu- ches war bisher ähnlich wie auch in anderen Fäl- len. Durch die neben der Kaliphosphatdüngung erfolgte Düngung mit Stickſtoff wurden wefent- liche Mehrerträge erzielt. Die erhöhte Stickſtoff- gabe wurde allerdings nur bei dreimaligem Mä- hen genügend ausgenutzt. Unkräuter wie Wie- ſenwucherblume, Hahnenfuß- und Wegericharten wurden durch den dichten und hohen Beſtand faſt ganz verdrängt.
14. Die Bibliothek.
a. Die Lehrerbibliothek(Verwalter: Stu- ſlenrar Dr. Ottmann) umfaßt etwa 5450 Wer- e.
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