Franzöſiſch.
A. Lehrgang für Anfänger, 4 Std. Abſchluß der Formenlehre, beſonders der unregel- mäßigen Verben. Tranſitive, intranſitive, reflexi- ve Verben. Gebrauch der Zeiten. Der Konjunk- tiv.
B. Lehrgang für Fortgeſchrittene, 4 Std. Infinitiv, Gerundium, Partizip. Die Lehre vom Artikel. Stellung des Adjektivs. Das Ad- verb. Obergang zur Stiliſtik. Synonymik in ein- fachen Beiſpielen.
Mathematik und Rechnen, 4 Std.
Arithmetik: Quadratiſche Gleichungen mit einer Unbekannten. Logarithmiſches Rechnen. Re- chenſchieber.
Geometrie: Proportionen am Dreieck und Kreiſe. Kreisumfang und-inhalt. Darſtellung und Berechnung einfacher Körper.
Biologie, 2 Std.
Botanik: Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen. Zuſammenfaſſung über die beſproche- nen Pflanzenvereine und das Wichtigſte aus der geographiſchen Verbreitung der Pflanzen. Zeich- nungen. Zoologie: Anatomie und Phyſiologie der Menſchen und Säugetiere. Geſundheitslehre. Ent- wicklungslehre. Vererbungslehre. Abſtammungs- lehre in Verbindung mit der Geologie.
Chemie und Geologie, 2 Std. Chemie der Koh- lenſtoffe, insbeſondere Kohlehydrate, Eiweißſtoffe,
Fette, mit Kückſicht auf die Fütterungslehre. Landwirtſchaftlich-techniſche Gewerbe.
Phyſik, 2 Std. Fortſetzung und Abſchluß der Elektrizitätslehre. Optik. berblick über das ganze Gebiet. Geſetz von der Erhaltung der Kraft.
Schülerübungen, 2 Std.
Pflanzenbaulehre, 3 Std.
Obſt- und Gemüſebau: Vorausſetzun- gen des Obſt- und Gemüſebaues bezüglich Boden und Klima. Die volkswirtſchaftliche Bedeutung des Obſt- und Gemüſebaues. Die wichtigſten Sor- ten. Die Düngung. Die Pflege. Die Vermeh- rungs- und Veredelungsmöglichkeiten. Die wich- rigſten Schädlinge und ihre Bekämpfung. Die ei- gene Verwertung. Die Vorausſetzungen für die Erzielung marktfähiger Ware und Anweiſungen für den Abſatz.
Feldmäßiger Gemüſebau.
Feldfutterbau: a) Klee und kleeartige Futterpflanzen. Zur Behandlung gelangen: Rot- klee, Baſtardklee, Weißklee, Inkarnatklee, Wund- oder Tannenklee, Luzerne, Hopfenluzerne, Espar- ſette, Futterwicke, Sandwicke, Serradella uſw.
b) Andere Futterkräuter: Mais, Senf, Spörgel, Buchweizen, Komfrey.
Grünland: a) Wieſen- und Weidepflanzen. Möglichſt eingehende Kenntnis der wichtigſten
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Gräſer und Kräuter. Beſtimmungsübungen. Grup- pierung der Gräſer nach Lebensdauer, Wachshöhe, Wuchstypus uſw. Wieſenkräuter und Sauergräſer.
b) Wieſenbau. Klimatiſche und ſonſtige Vor- ausſetzungen für den Wieſenbau. Regelung der Waſſerverhältniſſe durch Entwäſſerung und Be- wäſſerung. Bewäſſerungszeit und Dauer. Anlage neuer Wieſen, Die pflegliche Behandlung der WMieſen durch Bodenbearbeitung und Düngung. Die Heuernte. Auswahl des richtigen Zeitpunk- tes. Trocknung des Heues. Aufbewahrung. Die zu all dieſen Arbeiten erforderlichen Geräte und Maſchinen. Bedeutung der Gewinnung geſunden Wieſenheues für die Viehaufzucht.
c) Die Dauerweiden. Ihre Bedeutung für die Viehzucht. Anſprüche der Dauerweiden an Klima und Boden. Die Vorbereitung und Düngung des Bodens bei der Anlage von Dauerweiden. Die Zu- ſammenſtellung der Samenmiſchungen. Die ſtän- dige Pflege und Düngung der Dauerweiden. Die Umzäunung der Weiden. Die Leitung des Weide- betriebes.
d) Der Kleegrasbau auf dem Felde. Zuſam- menſtellung der Saatmiſchungen. Einſaat mit oder ohne Deckfrucht. Pflege und Dauer der Nutzung.
Waldbau: Seine Grundlagen. Volkswirt- ſchaftliche Bedeutung.
Praktiſche Arbeiten im Verſuchs- felde: wöchentlich 1 Nachmittag.
Tierzuchtlehre, 2 Std.
Haltung der Haustiere. Geſunder- haltung, Verwertung. Rindviehhaltung: Zoologiſche Stel-
lung. Abſtammung des KRindes, Statiſtik, wich- tigſte Raſſen. Beurteilung der einheimiſchen Schläge nach Leiſtungen. Häufig vorkommende Fehler. Haltung des Milch-, Maſt- und Arbeits- rindes. Pflege und Behandlung(Stallung, Haut- und Klauenpflege), Krankheiten, Tuberkuloſebe- kämfung. Bakteriologiſche Inſtitute. Kauf und Verkauf. Gewährsmängel.
Milchwirtſchaft: Die Milch und ihre Ei- genſchaften. Entſtehung, Zuſammenſetzung, Ge- winnung und Behandlung der Milch(Euter und Melken). Milchunterſuchungen. Milchfehler. Die Verwertung und Verarbeitung der Milch. Ma- ſchinen und Geräte hierzu. Die Butter- und Käſe- bereitung. Friſchmilchverkauf. Der private und genoſſenſchaftliche Betrieb der Molkerei. Däne- mark und Holland als Vorbilder.
Schweinchaltung: 2oologiſche Stellung. Abſtammung, Statiſtik, Raſſen, Beurteilung der einheimiſchen Schläge nach Körperbau und Lei- ſtungen. Häufig vorkommende Fehler. Auswahl und Haltung der Schweine, Stallung, Auslauf und Weidegang. Krankheiten. Gewährsmängel.
Pferdehaltung: Joologiſche Stellung, Abſtammung des Pferdes, Statiſtik, wichtige Raf-


