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Karl Huber, Kriegsfreiwilliger von 1914, war ſeit Anfang 1916 bei einem Flieger⸗ Abwehr⸗Kanonen⸗Zug im Oſten tätig und nimmt zur Zeit an einem Offiziers⸗Ausbildungs⸗ kurſus in Wilna teil.
Hermann Jäger, ſeit Mai 1915 im Heeresdienſt, vor einem Jahre in der Champagne— im Schützengraben, machte in der Champagne und dann bei Verdun die Kämpfe mit. Mit ſeiner fliegenden Diviſion wurde er an die Somme verlegt, wo er die Stürme bei Chivenchy mitmachte. Hier trug er ſeinen ſchwer verwundeten Leutnant aus dem Feuer. Weiter kämpfte er bei Reims und kam im Dezember wieder an die Somme. Seit Oktober iſt er Gefreiter.
Reinhard Jaeniſch, Kriegsfreiwilliger von 1914, lag von März bis September 1916 als Unteroffizier(E K.) eines Bad. Landwehrregiments vor Belfort. Hier traf ihn bei nächtlichem Patrouillengang ein Splitter einer Handgranate. Von September 1916 bis Januar 1917 wurde er als Offiziersaſpirant im Sennelager ausgebildet, am 8. Januar 1917 zum Vizefeldwebel und am 15. Januar zum Leutnant befördert. Seitdem gehört er dem Inf.⸗Reg. Nr. 468 an. 1
Karl Jung, Kriegsfreiwilliger von 1914, Unteroffizier(E. K.), nahm an der Somme⸗ ſchlacht teil und wurde hier zum zweitenmal verwundet(Schulterſchuß). Infolgedeſſen iſt er zur Zeit garniſondienſtfähig geſchrieben.
Hugo Kayſer, Kriegsfreiwilliger von 1914, nahm als Gefreiter einer Feld⸗Luftſchiffer⸗ Abteilung im Jahre 1915 an den Kämpfen zwiſchen Loos und Arras teil und ſtand im letzten Jahre an der Somme. Dort war er zuletzt als Funker tätig.
Felix Ludwig, Kriegsfreiwilliger von 1914, wurde im April 1916 zum Kurh. Feld⸗ Art.⸗Reg. Nr. 11 verſetzt, kam nach Dünaburg, im Juni 1916 in die Nähe von Riga und wurde im Auguſt Vizewachtmeiſter. Er nahm in der Folge an den Kämpfen in Galizien und Siebenbürgen teil, machte in der 9. Armee den Feldzug gegen Rumänien mit, überſchritt mit ihr den Vulkan⸗Paß, war bei der Eroberung von Craiova und Bukareſt beteiligt, er⸗ hielt das Eiſerne Kreuz, wurde Offiziersaſpirant und ſteht gegenwärtig am Sereth.
Wilhelm Mogk, Kriegsfreiwilliger von 1914, befand ſich von Januar 1916 bis Ende Auguſt in der 1. Geneſungskompagnie beim 2. Erſ.⸗Batl. 82 in Göttingen. Im September rückte er mit dem Hersfelder Landſturm⸗Bataillon nach Dixmuiden, wo er ſich jetzt noch befindet.
Karl Flum, Kriegsfreiwilliger von 1914, kam im Februar 1916 zum zweitenmal nach La Baſſée und machte dort mehrere Sturmangriffe gegen die Engländer mit. Bei Tournai wurde er bei einer Sturmtruppe weiter ausgebildet. Im Juli rückte er in die Karpathen und nahm an der Herbſtoffenſive teil. Im Dezember wurde er wegen erfrorener Finger und wegen Beinverletzung zurückgezogen und heilte ſich in mehreren Lazaretten aus. Er ſieht jetzt ſeiner Wiederverwendung an der Front entgegen.
Auguſt Helbig, Kriegsfreiwilliger von 1915, kam im Mai 1916 als Gefreiter eines Dragoner⸗Regiments ins Feld, zunächſt in die Nähe von Dünaburg, dann an den Naroezſee, darauf nach Oſtgalizien. In einem Garderegiment machte er einen ſechswöchigen Maſchinen⸗ gewehrkurſus mit, trat in eine neugebildete Maſchinengewehr⸗Eskadron ſeines Regiments ein. Mit der 9. Armee nahm er an dem Durchmarſch durch Rumänien teil und ſteht jetzt in Flandern.
Ernſt Engelhardt, Kriegsfreiwilliger von 1915, machte den Feldzug in Serbien als be⸗ rittener Telegraphiſt mit, war in Mazedonien und im Spätſommer im Weſten an der Somme, in der Champagne und bei Verdun tätig. Im Oktober 1916 wurde er Gefreiter.
Robert Wolff, Kriegsfreiwilliger von 1915, heilte vor Jahresfriſt ein Leiden aus. Seit⸗ dem fehlen weitere Nachrichten.—
Theodor Noters, Kriegsfreiwilliger von 1915, kam im März 1916 zu einer mobilen Batterie des 13. Reſ.⸗Feld⸗Art.⸗Regts. und wurde im April bei Verdun durch einen Granat⸗ ſplitter am rechten Oberſchenkel verwundet. Er lag zeitweiſe im Baracken⸗Lazarett in Wies⸗ baden und ſteht nunmehr nach ſeiner Geneſung als Gefreiter wieder bei ſeinem Regiment.


