Sommer.
Rechnen, 2 St. Zins⸗, Prozent⸗, Geſell⸗ ſchafts⸗ und Miſchungsrechnung.
Geometrie und Linearzeichnen, 5 St. Der in der IV. Klaſſe durchgenommene Stoff wird wiederholt und erweitert. Hinzu tritt die Lehre vom Parallelogramm und Kreis. Aus⸗ führung leichterer Konſtruktions⸗-, Verwand⸗
13
Winter. Rechnen, 5 St. leichtere Körperberechnungen, Ausziehen der Quadrat⸗ und Kubikwurzel.— Schriftliche Arbeiten zur Verbeſſerung. Freihandzeichnen, 2 St. Umriſſe und Durch⸗ ſichten einfacher Körper; für Vorgerücktere auch Schattieren.
Flächenberechnung und—
zur Verbeſſerung.
lungs⸗ und Teilungsaufgaben mit Lineal, Zirkel und Reißfeder.— Schriftliche Arbeiten
3weite Klaſſe(1l).
Turnen(2 St.) und Geſang(1 St.) ſiehe IIlI.
Religion. A. Evangeliſche Religionslehre, 1 St., zuſammen mit I in zwei⸗ jährigem Lehrgang: Bibelkunde des Neuen Teſtaments auf Grund ausgewählter Abſchnitte: 1. Jahr: Leben Jeſu unter beſonderer Berückſichtigung der Bergpredigt, der Gleichniſſe und der Paſſionsgeſchichte. 2. Jahr: Das apoſtol. Zeitalter unter beſonderer Berückſichtigung der Apoſtelgeſchichte und der Briefe Pauli.— B. Katholiſche Religionslehre, 1 St., zuſammen mit V, IV und I.
Deutſch, 4 St. Einführung in die dramatiſche Dichtung: Der Hauptſache nach ſind in der Klaſſe zu leſen Tell, Götz, Egmont, Wallenſteins Lager, Minna von Barnhelm; die minder wichtigen Abſchnitte bleiben der häuslichen Leſung überlaſſen. Kurze Abriſſe vom Leben Leſſings, Goethes, Schillers.— 8 Aufſätze, meiſt im Anſchluß an den Leſeſtoff, nach
in der Klaſſe erarbeiteter Anordnung.— 8 Diktate, wie in der dritten Klaſſe. Geſchichte, 2 St. Vornehmlich deutſche Geſchichte von 1492 bis 1786. Franzöſiſch, 4 St. Leſen franzöſiſcher Schriftſteller in deutſchen Schulausgaben, Lehre
vom Hilfszeitwort und Wortfügung der Verba.
‿
Ueberſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins
Deutſche und aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche, meiſt als Klaſſenarbeiten zur Verbeſſerung. (Im letzten Schuljahr wurde geleſen: Emile Mahon, Les luttes te rendront fort.)
Erdkunde, 2 St. Beendigung und Wieder⸗ holung Europas; Amerika(Matzat, Erdk. III, 8 bis 11, IV, 3 und 4).
Pflanzenbaulehre, 7 St. Allgemeiner Pflanzenbau: Die Saat: Anforderungen an gute Saatware, ihre Prüfung auf Rein⸗ heit, Keimfähigkeit, Echtheit, Fülle,(Gebrauchs⸗ wert). Herrichtung von Saatgut in der Wirt⸗ ſchaft, die dazu nötigen Maſchinen und Geräte. Saatwechſel. Wahl der Sorte. Ankauf von Saatgut. Saatmethoden(Breitſaat, Drillſaat, Dibbelſaat). Bedarf an Saatgut.— Die Pflege: Bekämpfung des Unkrauts. Schutz⸗ maßregeln gegen ſchädliche Tiere, gegen Un⸗ gunſt der Witterung, gegen Schädigung durch Menſchen. Sonſtige Förderung des Wachs⸗ tums, Verſorgung der Pflanzen mit Waſſer, Nahrung, Luft, Licht, Wärme,(Hackkultur, Kopfdüngung).— Die Ernte: Zeitpunkt der Ernte, Aberntung von Getreide und ähn⸗ lichen Früchten, die dazu nötigen Maſchinen
Erdkunde, 2 St. Mathematiſche Erdkunde (Matzat, Erdk. V, I).— Schriftliche Arbeiten zur Verbeſſerung.
Tierzuchtlehre, 5 St. Rindviehhaltung: Pflege des Rindes, Sorge für geſunden Stall, deſſen Bauart und Einrichtung. Reinhaltung des Rindes, Einſtreu, Putzen, Waſchen, Sche⸗ ren, Pflege an Horn u. Klaue. Sorge für friſche Luft, Bewegung. Die wichtigſten Seuchen und Krankheiten und die vom Landwirt da⸗ gegen zu ergreifenden Maßregeln. Reichs⸗ viehſeuchengeſetz. Die wichtigſten Rinderraſſen, ihre Merkmale, Leiſtungen, Heimatverhältniſſe. Die Benutzung des Rindes zur Arbeit, Wahl der Arbeitstiere, Kennzeichen der Arbeitstüch⸗ tigkeit, Altersbeſtimmung; Anſpannung, Klau⸗ enbeſchlag, Sorge bei der Arbeit. Die Be⸗ nutzung des Rindes zur Maſt, Erkennung der Maſtfähigkeit. Gewichtsermittelung durch Wä⸗ gen und Meſſen; Schlachtung und Ausſchlach⸗ tung. Der Verkauf von Schlachtvieh. Die


