Jahrgang 
1911
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I. 1. Welche Rolle ſpielen die Bakterien gegenüber dem Stickſtoff? 2. Worin gleichen und worin unterſcheiden ſich Mooſe und Farne?(Probearbeit). 3. UÜber Symbioſe im Pflanzen⸗ und Tierreich. 4. Durch welche Eigentümlichkeiten im Bau unterſcheiden ſich im Tier⸗ und Pflanzen⸗ reiche und unter den Pflanzen auch die Humusbewohner von den Organismen mit ſelbſtändiger Er⸗ nährung, und wie ſind dieſe Eigentümlichkeiten zu erklären?

1. In der Chemie, Geſteinskunde und Phyſik. III. 1. Die Verbrennung in der Luft. 2. Die wichtigſten Sähtren. 3. Der Kalkſtein und ſeine Verwertung. 4. Gips und ſeine Verwertung (Probearbeit). 5. Die Senkwage. 6. Wodurch wirkt eine Kältemiſchung? 7. Wie pflanzt ſich die Wärme fort? 8. Erläuterung einer Wetterkarte(Probearbeit).

II. 1. Die Verwitterungsgeſteine des Baſalts. 2. Welche chemiſchen Verbindungen bilden ſich im Stalldung? 3. Welche pflanzlichen Nährſtoffe liefern die Geſteine. 4. Die wichtigſten Alkali⸗

ſalze.(Probearbeit). 5. Woraus beſteht die Milch? 6. Die ſtickſtoffreien Futterſtoffe. 7. Das Feldmeßfernrohr. 8. Wie entſteht der Regenbogen?(Probearbeit).

1. 1. Die wichtigſten Kohlenwaſſerſtoffe. 2. Der Chlorkalk. 3. Der Spiritus. 4. Die chemiſchen Vorgänge in den Gärungsgewerben(Probearbeit). 5. Das Braunſteinelement. 6. Die Klingeleinrichtung Lann Fernſprecher. 7. Der deutſche Buntſandſtein. 8. Probe⸗ und Prüfungs⸗

arbeit.

Landwirtſchaftliche Arbeiten: II. 1. a. Für eine Samenmiſchung gebraucht man Goldhafer, der bei 75% R und 81% K mit 6 für 1 ke angeboten wird. Wie teuer ſtellt ſich ein Pfund wirklich reine, vollwertige Ware? b. Rotklee I(R=98%, K⸗90%) wird zu 70 für 50 ke angeboten, Rotklee II(=96%, K=91%) zu 71. Welches Angebot iſt das wohlfeilere? c. Ein Landwirt kauft 10 ke Rotklee und zahlt für das ke 3,60 unter der Bedingung, daß der Gebrauchswert 72% iſt. Die Nachunterſuchung ergibt eine R von 94%, eine K von 71 ½%. Entſpricht die Ware den geſtellten Bedingungen? Wenn nicht, wieviel Schadenerſatz iſt zu leiſten? 2. a. In einem Scheunenfach von 11,2 m Tiefe, 7 Breite und 6,8m Höhe ſoll die Ernte an Heu untergebracht werden. Für wieviel Me Wieſenland reicht der Raum? Welchen Geldwert hat das Heu? b. Eine Hofſcheune iſt 19,6 m breit, bis zum Dachanſang 6,4 m, bis zur Dachſpitze 9,8 /m hoch, 38,2 m lang. Längs durch die Scheune geht eine Tenne von 4,2 m Breite und 5 m Höhe. Wieviel Banſenraum bietet die Scheune? Von wieviel MA Getreide läßt ſich die Ernte darin unterbringen(½ Winterfrucht, ½ Sommerfrucht)? Welche Baukoſten verurſacht das Gebäude annähernd? 3. Welchen Schaden richten Mäuſe und Ackerſchnecken an, und was kann der Landwirt dagegen tun? 4. a. Wie groß iſt der Strohbedarf für 65 Milchkühe in 1 Jahre? Welchen Geldwert hat das Stroh(1 de= 2,35)? b. Auf 1 Mg ſollen 180 2 Stallmiſt verteilt werden. Welchen Abſtand müſſen die Haufen(zu 75 ½) beim Abziehen vom Fuder erhalten? c. Ein Kompoſthaufen iſt ca. 7,8 m lang, 2,3 m breit und 0,85 m hoch. Wie⸗ viel Ne Wieſen können damit gedüngt werden? d. Ein Acker von 16 ½ NMe liefert auf je ½ ha 135 7Z grüne Lupinenmaſſe mit 5,6% N. Wieviel Fuder(20 z) Stallmiſt(4,8 pro NMg) können dieſelbe N=⸗Menge liefern? 5. Welche Schädigungen werden bei den Obſtbäumen durch tieriſche Schädlinge hauptſächlich verurſacht, und was hat der Landwirt dagegen zu tun? 6. a. Ein Acker von 7,34 ha ſoll ſo ſtark mit Jauche befahren werden, daß auf 1 Ng ſoviel N ausfällt, als in 1,5) Chiliſalpeter euthalten iſt. Das Jauchefaß iſt 2,3 m lang und hat einen Durchmeſſer von 76 cw. Wieviel Faß ſind nötig? L. Eine Jauchegrube iſt 3,6 m lang, 3,1 m breit und 3,9 m tief. Sie iſt zu 1 gefüllt, welchen Geldwert hat die Jauche? Wie teuer iſt 1 hl? c. Auf ½¼ ha ſollen 8 Weißkalk verteilt werden. Wie weit müſſen die Kalkhaufen auseinander geſetzt werden? 3. Drei Fuder Stückkalk(e 36 V) ſollen auf dem Hofe abgelöſcht werden. Wieviel Eimer Waſſer(je 12!) ſind dazu nötig? 7. Welchen Schaden verurſacht die Maul- und Klauenſeuche, und was hat zu ihrer Bekämpfung zu geſchehen? 8. Welche Anforderungen ſind an gute Arbeitsochſen zu ſtellen? 9. Ein Landwirt verkauft am 6. Dezember einem Metzger einen fetten Ochſen im Gewichte von 1430 Pfd.(Ausſchlachtung 56%). Der Metzger läßt das Tier am 8. Dezember nachmittags holen. Der Ochſe wird am 17. Dezember geſchlachtet und ſtellt ſich als tuberkulös heraus, ſodaß 420 Pfd. Schlachtware nur bedingt tauglich ſind. Wer hat den Schaden zu tragen? Welche Schritte hat der Metzger zu tun, um zu ſeinem Rechte zu kommen? 10. Anfertigung eines Grundriſſes für einen Stall, in dem 1 Eber, 15 Zucht⸗ ſauen nebſt Ferkeln, 40 Läufer und 20 Maſtſchweine untergebracht werden ſollen. 11. Die Rotlauf⸗ bekämpfung. 12. Probearbeit aus der Milchwirtſchaft.

I. 1. a. Welche Verdauungskoeffizienten ſind bei dem beſten Wieſenheu zugrunde gelegt? . Welchen Stärkewert hat Heu von Eſparſette, die im Anfang der Blüte geſchnitten war? c. Welcher Stärkewert iſt für amerikaniſchen Grünmais anzunehmen? 2. Eine Weide von 46 Mg ſoll mit Kühen(je ca. 11 z Lebendgewicht, 10 Milchertrag) beſetzt werden. Die Weidezeit ſoll etwa 160 Tage dauern. Wieviel Tiere dürfen aufgetrieben werden? Genügt die Zuſammenſetzung des Graſes zur vollen Ernährung? 3. Kann man ein ca. 16 Monate altes Rind während der Winter⸗ zeit mit einer Miſchung aus gutem Wieſenheu mit Runkelrüben und eventuell daſerſtroh erhalten? Wieviel Futter iſt zu geben? Was koſtet die tägliche Fütterung? 4. Ein Landwirt hat am 1. Januar 614 auf Kontokorrent ſtehen; er holt am 14. Januar 400, bringt am 19. Januar 120 hin, holt am 5. Februar 300, am 12. März 100, bringt am 9. April 200 hin, holt am 11. Mai 300, bringt am 3. Juni 400 hin. Der Bankier gibt 3%, fordert 4% und ¼% Proviſion vom größeren Umſatz. Wie ſchließt das Konto am 30. Juni ab? 5. Die Bekämpfung des Brandes bei Getreide. 6. Die Düngung der Kartoffel. 7. Die Ernährung und ſonſtige Pflege eines Zucht⸗ kalbes in den erſten vier Wochen. 8. Wie erhält man einen Zuchtbullen lange zuchttauglich?