Jahrgang 
1911
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Sommer. Winter.

3weite Klaſſe. Turnen(2 St.) und Geſang(1 St.) ſiehe III.

Religion. A. Evangeliſche Religionslehre, 1 St., kombiniert mit I in zweijäh⸗ rigem Kurſus: Bibelkunde des neuen Teſtaments auf Grund ausgewählter Abſchnitte: 1. Jahr: Leben Jeſu unter beſonderer Berückſichtigung der Bergpredigt, der Gleichniſſe und der Paſſions⸗ geſchichte. 2. Jahr: Das apoſtol. Zeitalter unter beſonderer Berückſichtigung der Apoſtel⸗ geſchichte und der Briefe Pauli. B. Katholiſche Religionslehre, 1 St., kombiniert mit V, IV und I.

Deutſch und Geſchichte, wöchentlich 6 Stunden.

Goethes Götz von Berlichingen, Schillers Leſſings Minna von Barnhelm, Goethes Wallenſtein. Deutſche Geſchichte im 16. und Hermann und Dorothea. Deutſche Geſchichte und 17. Jahrhundert. Literatur im 18. Jahrhundert(bis 1806).

Metrik im Anſchluß an die Lektüre; Grammatik im Anſchluß an die ſchriftlichen Ar⸗ beiten. Diktate und Aufſätze zur Korrektur.

Franzöſiſch, 4 St. Lektüre franzöſiſcher Schriftſteller in deutſchen Schulausgaben, Lehre vom Hilfszeitwort und Rektion der Verba. Überſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins Deutſche und aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche, meiſt als Klaſſenarbeiten zur Korrektur.

Erdkunde, wöchentlich 2 Stunden.

Beendigung und Wiederholung Europas; Mathematiſche Geographie(Matzat, Erdk. Amerika(Matzat, Erdk. III, 8 bis 11, IV V, I). Schriftliche Arbeiten zur Korrektur. 3 und 4).

Pflanzenbaulehre, 7 St. Allgemeiner Tierzuchtlehre, 5 St. Rindviehhaltung: Pflanzenbau: Die Saat: Anforderun⸗ Pflege des Rindes, Sorge für geſunden gen an gute Saatware, ihre Prüfung auf Stall, deſſen Bauart und Einrichtung. Reinheit, Keimfähigkeit, Echtheit, Fülle(Ge⸗ Reinhaltung des Rindes, Einſtreu, Putzen, brauchswert). Herrichtung von Saatgut in Waſchen, Scheren, Pflege an Horn und der Wirtſchaft, die dazu nötigen Maſchinen Klaue. Sorge für friſche Luft, Bewegung. und Geräte. Saatwechſel. Wahl der Sorte. Die wichtigſten Seuchen und Krankheiten und Ankauf von Saatgut. Saatmethoden(Breit- die vom Landwirt dagegen zu ergreifenden ſaat, Drillſaat, Dibbelſaat). Bedarf an Saat⸗ Maßregeln. Reichsviehſeuchengeſetz. Die wich⸗ gut. Die Pflege: Bekämpfung des Un⸗ tigſten Rinderraſſen, ihre Merkmale, Leiſtun⸗ krauts. Schutzmaßregeln gegen ſchädliche gen, Heimatverhältniſſe. Die Benutzung des Tiere, gegen Ungunſt der Witterung, gegen Rindes zur Arbeit, Wahl der Arbeitstiere, Schädigung durch Menſchen. Sonſtige För⸗ Kennzeichen der Arbeitstüchtigkeit, Altersbe⸗ derung des Wachstums, Verſorgung der ſtimmung; Anſpannung, Klauenbeſchlag, Für⸗ Pflanzen mit Waſſer, Nahrung, Luft, Licht, ſorge bei der Arbeit. Die Benutzung des Wärme(Hackkultur, Kopfdüngung). Die Rindes zur Maſt, Erkennung der Maſtfähig⸗ Ernte: Zeitpunkt der Ernte. Aberntung von keit, Gewichtsermittelung durch Wägen und Getreide und ähnlichen Früchten, die dazu Meſſen; Schlachtung und Ausſchlachtung. Der nötigen Maſchinen und Geräte. Die Trock⸗ Verkauf von Schlachtvieh. Die Benutzung nung der Früchte. Einholen und Aufbe⸗ des Rindes zur Milchgewinnung, Erkennung wahrung der Feldfrüchte in Scheunen und der Milchergiebigkeit. Der Ankauf von Rind⸗ Mieten. Druſch der Körnerfrüchte mit Hand, vieh, die einſchlägigen geſetzlichen Beſtimmun⸗ und Maſchinen. Aufbewahrung der Körner gen über Viehhandel. Molkereiweſen: auf Speichern und in Lagerhäuſern(Silos.) Eigenſchaften gewöhnlicher Kuhmilch;abweichen⸗ Bodenkunde: Die in der Umgebung des Verhalten von Koloſtrummilch. Gewinnung von Weilburg und in den Wirtſchaften der der Milch durch Melken(Einrichtung des Euters). Eltern der Schüler vorkommenden und ſon⸗ Die Erzielung von viel und fettreicher Milch ſtige wichtige Bodenarten und deren Erkennung.(Einfluß von Raſſe und Einzeltier und der Die verſchiedene Fruchtbarkeit der Böden, Haltung). Süßerhaltung der Milch. Verwer⸗

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