Jahrgang 
1898
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Hommer.

Zweite

Winter. Klaſſe

Curnen(2 St.), geſang(2 St.) und Religion(1 St.(ſiehe III. Deutſch und Leſchichte, wöchentlich 6 Stunden.

Lektüre: Göthes Götz von Berlichingen und Egmont, Schillers Maria Stuart und Wallenſtein. Im Anſchluß daran: Neu⸗ ere Geſchichte 14921648.

Neuere Geſchichte 16401786. Aus der Litteratur: Klopſtock(Oden: Zürcher See Rheinwein, Frühlingsfeier, Mein Vaterland) Leſſing(Minna von Barnhelm und Nathan) einiges von Claudius, Hölty, Bürger und Voß.

Metrik im Anſchluß an die Lektüre; Grammatik im Anſchluß an die ſchriftlichen Arbeiten,

in jedem Halbjahre 5 Diktate und 5

franzöſiſch. 4 St. Lektüre: der Schüler. Im Anſchluß daran:

Geſichtspunkten, Lehre vom Hülfszeitwort und Rektion der Verba. Deutſche und 5 aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche,

überſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins meiſt als Klaſſenarbeiten, zur Korrektur.

Aufſätze zur Korrektur.

Friedrich d. Gr. Histoire de mon temps, ohne Präparation Bu atendererdmum der Vokabeln nach etymologiſchen

In jedem Halbjahr 5

Erdkunde, wöchentlich 2 Stunden.

Beendigung und Repetition Europas, Ame⸗ rika(Matzat, Erdk. III, 8 11; IV, 3 und 4).

Aſien, Afrika, Auſtralien(Matzat, Erdk. IV, 1, 2 und 5).

Fortgeſetzte Himmelsbeobachtungen Mittagshöhe der Sonne; Mondphaſen; Lauf des Mondes, der Sonne und der Planeten im Tierkreis).

Allgemeiner Pflanzenbau, 6 St. Boden⸗ kunde: Die Beſtandteile des Ackerbodens. Bodenlöſung. Geſteinstrümmer. Humus. Ei⸗ genſchaften und Zuſammenſetzung der Boden⸗ beſtandteile. Die mechaniſche Bodenanalyſe. Chemiſche Bodenunterſuchung. Die verſchiede⸗ nen Bodenarten. Zuſammenſetzung und Erken⸗ nung derſelben. Verhalten derſelben gegen Waſſer, Luft, Wärme, Kälte, Beleuchtung, Bearbeitung, Nährſtoffe. Ertragsfähigkeit. Entſtehung der Kulturböden. Die Bo⸗ denbearbeitung: Zwecke der Bodenbe⸗ arbeitung. Die Ausführung derſelben durch Geräte und Maſchinen. Handgeräte. Spann⸗ geräte. Der Pflug. Teile und Bau desſelben. Die verſchiedenen Pflugformen: Gewöhnliche Beetpflüge mit einem Pflugkörper, Flachwen⸗ der, Steilwender. Mehrſcharige Pflüge. Rajol⸗ pflüge. Kehrpflüge. Häufelpflüge. Untergrunds⸗ pflüge. Die Pflugarbeit: Zugkraft, Bedienung, Wahl des Pfluges und der Pflugmethode, Hand⸗ habung und Einſtellung des Pfluges, Zeit des Pflügens, Zahl der Furchen, Breite und Tiefe der Furchen. Brache. Tiefkultur. Pflugleiſtung. Die Egge: Bauart derſelben, die verſchiedenen Eggenarten, die Arbeit mit der Egge. Grubber⸗ geräte; Bauart derſelben. Die hauptſächlichen Formen; eigentliche Grubber, Exſtirpatronen, Skarifikatoren, Kultivatoren. Arbeitsweiſe der⸗ ſelben. Die Walze: Bauart, Walzenarten, die Arbeit mit der Walze. Beſondere Bearbei⸗ tung des Bodens durch Dampfkulturgeräte.

Cierproduktionslehre, 5 St. Rindvieh⸗ zucht(mit Ausſchluß des Molkereiweſens) nebſt allgemeiner Tierzucht(mit Aus⸗ ſchluß der Fütterungslehre). Der Bau des Rindes. Raſſenkunde, ausgehend von den Raſſen und Schlägen der Provinz. Beſprochen werden das Vorkommen, die Merkmale, Eigen⸗ ſchaften, Leiſtungsfähigkeit der wichtigſten Raſ⸗ ſen und Schläge. Die deutſchen Landſchläge, das Fleckvieh und Braunvieh der Schweiz, die Niederungsraſſe, die engliſchen Schläge, das Grauvieh. Züchtung: Die Entſtehung der Raſſen und Schläge durch natürliche und künſt⸗ liche Einflüſſe. Der Zweck der Züchtung und ihre Ausführung. Die Auswahl der Zucht⸗ tiere. Erkennungszeichen für Milchergiebigkeit, Maſtfähigkeit und Arbeitsleiſtung. Erkennung des Alters. Ermittelung des Gewichts. Die Zuchtverfahren. Reinzucht. Kreuzung. Die Zuſammenſetzung der Herde und die Beſchaf⸗ fung der Zuchttiere. Körung. Die Pflege: Die Einrichtung der Stallungen. Beſchaffung von Tränkwaſſer. Die Körperpflege. Putzen, Schwemmen, Scheren. Streuen. Pflege der Klauen, Hufbeſchlag. Einrichtung von Tum⸗ melplätzen. Benutzung des Rindes zum Zuge. Anſpannung. Die wichtigſten Krankheiten des Rindes und die vom Landwirt dagegen zu er⸗ greifenden Maßregeln. Pferdezucht: Der Bau des Pferdes. Die wichtigſten Raſſen und Schläge in Deutſchland und den angrenzenden Ländern. Die Ausführung der Zucht. Wahl

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