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SFommer.
und Maſchinen zur Ausführung derſelben. Handgeräte: der Spaten, die Grabgabel, die Hacke. Spanngeräte: der Pflug, Zwecke zu denen er dient, Beſtandteile, Einteilung der Pflüge nach verſchiedenen Geſichtspunkten in Räderpflüge, Stelz⸗ und Schwingpflüge, in Schälpflüge, gewöhnliche und Tiefpflüge(Riol⸗ pflüge, Untergrundspflüge); in Glattpflüge(Wechſelpflüge), Beet⸗ pflüge, Zwillingspflüge, Sturzpflüge(Ruchadlo), Häufelpflüge, einſcharige, zweiſcharige, mehrſcharige Pflüge. Die unvollkommenen Pflüge oder Haken. Die Pflugarbeit: richtiger Zeitpunkt des Pflügens, Feuchtigkeitszuſtand des Bodens, Tiefe und Breite der Furchen; die Tiefkultur, Zwecke und Vorteile derſelben, Ausfüh⸗ rung durch Doppelpflügen, Riolpflügen, Pflügen mit dem Unter⸗ grundspflug hinter einem gewöhnlichen Pflug in derſelben Furche, Spatpflugen, Gabelpflügen. Pflügen abhängiger Felder, Richtung der Pflugfurchen, Wiederholung des Pflügens. Brache. Acker⸗ gare. Die Egge: ihre Zwecke, Beſtandteile, zweckmäßige Kon⸗ ſtruktion, Einteilung in einfache und Doppeleggen, drei⸗ und mehr⸗ teilige, Gliedereggen, leichte und ſchwere, hölzerne und eiſerne, viereckige, dreieckige, rhomboidale, runde und Zickzackeggen, Wieſen⸗ egge, Meſſeregge(Skarifikator), Scharegge(Exſtirpator, Grubber), Krümmeregge; Eggenarbeit. Walze: Zwecke zu denen ſie dient, Beſtandteile; Einteilung in einfache, doppelte, dreiteilige, hölzerne, eiſerne, ſteinerne, glatte, cylindriſche und kannellierte, Scheiben⸗ oder Ringelwalzen, Schollenbrecher, Stachelwalzen, Furchenwalzen, Zapfenwalzen oder Markierwalzen; Walzenarbeit. Ackerſchleife, Dornegge und deren Arbeit. Dampfkulturgeräte.— Lehre von der Saat: Auswahl des Saatgutes, Prüfung auf Echtheit, Reinheit und Keimfähigkeit, Samenwechſel, Samenzuchtverfahren, Saatmethoden, Säemaſchinen, Zeit und Menge der Ausſaat, Un⸗ terbringung.— Pflege: Behacken, Behäufeln, Pferdehacke, Furchenegge, Häufelpflug, Vertilgung der Wurzel⸗ und Samen⸗ unkräuter.— Ernte: richtiger Zeitpunkt derſelben, Entkörnung, Reinigung und Aufbewahrung nebſt einſchlägigen Geräten und Maſchinen: Sichel, Sichet, Senſe, Mähmaſchinen, Dreſchmaſchinen, Flegel, Trieur u. ſ. w.— Düngerlehre: Zweck der Düngung. Der Stallmiſt, feſte und flüſſige Auswurfſtoffe der Tiere, Einſtreu, Aufbewahrung und Behandlung des Stallmiſtes im Stalle, auf der Düngerſtätte, auf dem Felde; Einrichtung der Düngerſtätte, Verwendung. Die Jauche, Aufbewahrung, Behandlung und Anwendung derſelben. Die zweckmäßigſte Ver⸗ wendung der menſchlichen Exkremente; Kompoſtdünger, Bereitung und Verwendung. Unvollſtändige oder künſtliche Dünger, deren Bedeutung, Auswahl und Anwendung für die verſchiedenen Bo⸗ denarten und Kulturpflanzen, Einteilung derſelben in ſtickſtoff⸗ haltige, phosphorſäurehaltige, ſtickſtoff⸗ und phosphorſäurehaltige, kalihaltige Düngemittel. Kontrolle über das Düngerweſen. Die indirekt wirkenden Düngemittel wie Gips, Kalk, Mergel; Boden⸗ miſchungen, Ernterückſtände; Gründüngung.— Die Melio⸗ rationen: Beſeitigung von Heidekraut, Steinen, Geſtrüpp, Waſſer, Sümpfen, Mooren, Brüchen. Urſachen und Nachteile der Verſumpfung, ältere und neuere Entwäſſerungsmethoden.— 6 ſchriftliche Arbeiten zur Korrektur.
Winter.
Menge des zu verabreichenden Futters, Tränkwaſſer, Salzga⸗ ben; Futternormen. Berechnung des Geldwertes der Futtermittel. Futtervoranſchlag, Gleichmäßig⸗ keit der Fütterung, Futterord⸗ nung. Pflege und War⸗ tung der Tiere. Gewährs⸗ mängel und häufiger vorkom⸗ mende Krankheiten.— 4 ſchriftliche Arbeiten zur Kor⸗ rektur.


