SFommer. Winter.
geometrie und Linearzeichnen, 5 St. Gleich⸗ drat⸗ und Kubikwurzel.— S ſchriftliche Arbeiten heit der Linien, Winkel und Flächeninhalte ge⸗ zur Korrektur. radliniger Figuren bis zum pythagoreiſchen Lehr⸗ freihandzeichnen, 2 St. Umriſſe und Durch⸗ ſatz inkl. Ausführung leichterer Konſtruktions⸗, ſichten einfacher Körper(für Vorgerücktere auch Verwandlungs⸗ und Teilungsaufgaben mit Lineal, Schattieren). Zirkel und Reißfeder.— 8 ſchriftliche Arbeiten zur Korrektur.
Zweite Klaſſe. Curnen(2 St.), geſang(1 St.) und Religion(1 St.) ſiehe III. Deutſch und geſchichte, wöchentlich 6 Stunden.
Lektüre: Göthes Götz von Berlichingen und Neuere Geſchichte 1640— 1786.— Aus Egmont, Schillers Don Carlos, Maria Stuart der Litteratur: Klopſtock(Oden: Zürcher See, und Wallenſtein.— Im Anſchluß daran: Rheinwein, Frühlingsfeier, Mein Vaterland), Neuere Geſchichte 1492—1648. Leſſing(Minna von Barnhelm und Nathan),
einiges von Claudius, Hölty, Bürger und Voß.
Metrik im Anſchluß an die Lektüre: Grammatik im Anſchluß an die ſchriftlichen Arbeiten, in jedem Halbjahr 5 Diktate und 5 Aufſätze zur Korrektur.
Außerdem 1 St. Pflege des deutſchen Volks⸗, patriotiſchen und Kirchenliedes im Anſchluß an den Geſangunterricht.—
Franzöſiſch, 4 St. Lektüre: Friedrich d. Gr. Histoire de mon temps, ohne Präparation der Schüler. Im Anſchluß daran: Zuſammenordnung der Vokabeln nach etymologiſchen Geſichts⸗ punkten, Lehre vom Hilfszeitwort und Rektion der Verba. In jedem Halbjahr 5 Überſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins Deutſche und 5 aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche, meiſt als Klaſſen⸗ arbeiten zur Korrektur.
Erdkunde, wöchentlich 2 Stunden.
Beendigung und Repetition Europas(Matzat, Die fremden Erdteile(Matzat, Erdk. III, Erdk. III, 1, 2, 4— 6, 8— 11). 3, 7 und IV).
Fortgeſetzte Himmelsbeobachtungen(Mittagshöhe der Sonne: Mondphaſen; Lauf des Mondes, der Sonne und der Planeten im Tierkreis).
Allgemeiner Pflanzenbau, 6 St. Boden⸗ Allgemeine Tierzucht, 4 St. Züchtung: kunde: Entſtehung und Ablagerungsverhält⸗ Zwecke, Raſſebegriff, Zuchtmethoden, Vererbung. niſſe des Bodens, Verwitterungs⸗ und Schwemm⸗ Aufzucht: Aufſäugen, Auftränken, Dauer der landsböden. Die Ackerkrume und der Untergrund. Säugezeit, Entwöhnung.— Ernährung: Die Bodenbeſtandteile, kleinere und größere Ge⸗ Vergleichung der Beſtandteile des Tierkörpers ſteinstrümmer(Bodenſkelett), Feinerde und Hu⸗ mit den Futterbeſtandteilen, Bedeutung der ein⸗ mus; Unterſuchung des Bodens auf ſeine Haupt⸗ zelnen Nährſtoffe, Verdaulichkeit der Futternähr⸗ gemengteile durch die mechaniſche Bodenanalyſe; ſtoffe, Nährſtofftabelle, Nährſtoffverhältnis; die Bodennährſtoffe, welche nur durch die chemiſche verſchiedenen Futterarten und ihr Nährſtoffgehalt, Analyſe beſtimmt werden können. Eigenſchaften die Grünfutterarten in der Reihenfolge, wie ſie der Hauptbeſtandteile des Bodens(Thon, Sand, auf dem Felde erſcheinen; die Rauhfutterarten, Kalk und Humus): ihr Verhalten gegen Waſſer, die Heu⸗ und Stroharten, Spreu und Schoten; Luft und Wärme, ihre Bindigkeit(Kohäſion), die Wurzeln und Knollen; die Kraftfuttermittel, ihre Anhaftungsfähigkeit(Adhäſion), Raumver⸗ wie Körner von Halm⸗, Hülſen⸗ und Olfrüchten, änderung beim Naßwerden und Trocknen, ihr Fabrikationsrückſtände, die verſchiedenen Kleie⸗ ſpezifiſches Gewicht, ihr Abſorptionsvermögen. ſorten, Malzkeime, getrocknete Biertreber, getrock⸗ Die Bodenarten, deren Zuſammenſetzung, Unter⸗ nete Schlempe, Leinkuchen, Raps⸗ und Rübſen⸗ abteilungen, Eigenſchaften, einſchlägige Verbeſſe⸗ kuchen, Palmkernkuchen und Palmkernmehl, Se⸗ rungen. Einfluß der Lage, Oberflächengeſtal⸗ ſamkuchen und Seſammehl, Erdnußkuchen, Ko⸗ tung und Umgebung auf die Ertragsfähigkeit kosnußkuchen, Baumwollſamenkuchen, Fleiſch⸗
des Bodens.— Bodenbearbeitung: futtermehl u. ſ. w. Die Form und Zubereitung Zweck und Arten der Bodenbearbeitung; Geräte des Futters, die Futterbereitungsmaſchinen; 2


