Jahrgang 
1891
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richs des Großen Grundſatz:Man muß wiſſen zu rechter Zeit inne zu halten, erläutert an Beiſpielen. 5. Fortes fortuna adiuvat, erläutert an Beiſpiclen(Abituriententhema, zugleich Probearbeit). 6. Wie ver⸗ halten ſich die einzelnen Perſonen in Leſſings Nathan zu dem Grundgedanken dieſes Stückes? 7. Der Cha⸗ rakter des Pylades in Göthes Iphigenie. 8.Edel ſei der Menſch, hilfreich und gut, erläutert an Bei⸗ ſpielen. 9. Warum ſagt der Chor in Schillers Braut von Meſſina:Ja, es hat nicht gut begonnen, glaubt mir, und es endet nicht gut? 10. Wodurch hat Preußen verdient an die Spitze Deutſchlands zu gelangen? (Abituriententhema, zugleich Probearbeit).

Naturwiſſenſchaftliche Arbeiten: A. In der Botanik und Zoologie: III. 1. Die Gattung Pirus. 2. Vergleichung von Fragaria und Geum. 3. Die Gattung Solanum. 4. Die wichtigſten Varietäten der Kulturpflanzen aus der Familie der Cruciferae. 5. Die Familie der Papilionaceae(Probearbeit). 6. Die Gattungen Mustela und Putorius. 7. Die Familien der Mustelidae, Canidae und Felidae; Ordnung der Raubtiere. 8. Vergleichung der Gliedmaßenſkelette der wichtigſten von unſeren Haustieren. 9. Rana es- culenta. 10. Probearbeit.

II. 1. Die Amentaceen. 2 Die Ordnung Glumaceae. 3. Die Entſtehung und die Beſtandteile des ſekundären Holzes. 4. Die Aufnahme und Aſſimilation der pflanzlichen Nährſtoffe(Probearbeit). 5. Vergleichung der Beerenwanze und des Waſſerläufers. 6. Die Muskeln und die Nerven nach ihrem Bau und ihrer Verrichtung. 7. Die Atmung und ihre Bedeutung für das Leben. 8. Probearbeit.

I. 1. Die geſchlechtliche Fortpflanzung bei Algen, Mooſen und Farnkräutern. 2. Die Pflanze und das Licht(Probearbeit). 3. Der Typus der Gliederfüßler nach ſeinen äußeren und inneren Körperteilen. 4. Probearbeit.

B. In der Phyſik, Chemie und Mineralogie: III. 1. Beſchreibung der mit Metallen ge⸗ machten Verſuche, die uns zum Sauerſtoff geführt haben. 2. Darſtellung der Salpeterſäure. 3. a) Wie viel Kupfer kann man in 20 g Salpeterſäure von 38% NOall auflöſen? b) Wie viel Salpeterſäure von 40% NOgll kann man aus 85 g Chiliſalpeter erhalten? 4. Zwölf Fragen aus dem Penſum des Halb⸗ jahres(Probearbeit). 5. Die Adhäſion. 6. a) Ein einarmiger Hebel iſt 2,84 m lang, die Kraft= 35,6 kg; an welchem Punkt muß eine Laſt von 108,26 ke angebracht werden, um das Gleichgewicht zu erhalten? b) Bei einer Wage, deren Balken eine Länge von 35,24 cm hat, iſt der eine Arm 2,6 mm länger als der andere, und der kurze Arm mit 250 g belaſtet; wie viel Gramm ſind auf der anderen Schale zur Herſtellung des Gleichgewichts erforderlich? c) Zwei Männer, von denen der eine 75 kg und der andere 60 kg zu heben vermag, ſchaffen eine Laſt von 324 kg vermittelſt einer Schrotleiter 1,12 m hoch hinauf; wie lang iſt dieſe? 7. Phyſikaliſche Aufgaben. 8. Phyſikaliſche Probearbeit.

II. 1. a) Wie viel Marmor und 20prozentige Salzſäure braucht man zur Darſtellung von 25 1 C022 b) Wie viel 1 COz ſind erforderlich, um 200 g normales Calciumcarbonat in das lösliche ſaure Carbonat überzuführen? 2. a) Berechnung der zur Darſtellung von 5 1 C0 erforderlichen Quantität Oxalſäure. b) Wie viel ſogenanntes Waſſergas kann man durch Zerſetzung von 11 Waſſer vermittelſt Kohle erhalten? 3. Wie viel g 60prozentige Kalilauge ſind zur Darſtellung von 250 g K0lOz erforderlich, wie viel Liter Chlorgas muß man einleiten, und wie viel KCl und Waſſer bilden ſich dabei? 4. a) Wie viel S und S02 wird ausgeſchieden, wenn 35 g Natrium⸗Thioſulfat mit einer Säure behandelt werden? b) Vergleichung der Quantitäten Sauerſtoff, die bei der Zerſetzung der Schwefelſäure und Salpeterſäure in der Glühhitze erhalten werden. 5. a) Aus 100 g Ackererde erhielt man 0.312 g MgePzO;; wie viel% PzO; war in dem Boden? b) Wie viel Schwefelſäure braucht man zum Aufſchließen von 500 g Tricalcium⸗Phosphat? 6. Zwölf Wagen aus dem Penſum des Halbjahres(Probearbeit). 7. a) Wie viel SOakz oder KOi braucht man zum

üngen eines Ackers, wenn 25 kg Kali erforderlich ſind? b) Wie viel KCl enthält ein Kaliſalz von 32% Kaligehalt? 8. a) 7,5 cem Natronlauge vom ſpezifiſchen Gewicht 1,28 erfordern beim Titrieren 32,5 g Normalſäure; wie viel% NaOH ſind darin enthalten? b) 2,3 g Pottaſche werden in 24,5 cem Normal⸗ ſäure gelöſt und erfordern dann beim Rückwärtstitrieren 4,5 ccm Normalkali; wie viel% COgkKa enthält dieſelbe? 9. Berechnung der Stromſtärke, wenn gegeben die Länge des 4 mm dicken Eiſendrahtes(ſpezi⸗ fiſches Leitungsvermögen= 8)= 45 km und der Widerſtand der eingeſchalteten Apparate= 160 Ohm, a) bei 80 Krüger⸗Elementen mit 1,2 Volt und 4,8 Ohm, b) bei 60 Leclanché⸗Elementen mit 1,4 Volt und 1,8 Ohm. 10. a) Wie viel gebrannten und gelöſchten Kalk kann man aus 250 g Kalkſtein von 85% Reinheit erhalten? b) Wie viel K2CO; kann man mit der erhaltenen Menge Ca(OH)z in Ätzkalk umwandeln und wie viel von letzterem erhält man? 11. Phyſikaliſche Aufgaben. 12. Phyſikaliſche Probearbeit.

I. 1. Es iſt die Menge atmoſphäriſcher Luft zu berechnen, die zur Exploſion von 1 cbm Grubengas erforderlich iſt, ſowie die dadurch entſtandenen Gaſe, in Gewichts⸗ und Volumen⸗Einheiten ausgedrückt. 2. Es ſoll berechnet werden, wie viel 1 Cella einerſeits oder wie viel g Ather andererſeits man aus 1 l ab⸗ ſoluten Alkohol darſtellen kann, je nachdem man viel oder wenig Schwefelſäure anwendet. 3. Zuſammen⸗ ſetzung und Eigenſchaften der Fette. 4. Die wichtigſten organiſchen Säuren(Abituriententhema, zugleich Probearbeit). 5. Die Kombinationen des regulären Kryſtallſyſtems. 6. a) Welche Geſchwindigkeit hat ein fallender Körper, nachdem er 150 m zurückgelegt hat? b) Wie tief iſt ein Brunnen, deſſen Boden durch einen fallenden Stein nach 3,4 Sekunden erreicht wird? c) Welche Höhe erreicht eine mit der Geſchwindigkeit von 746 m ſenkrecht aufwärts geſchoſſene Kanonenkugel und wie lange bleibt ſie in der Luft? 7. Die Dar⸗ ſtellung von Soda aus 100 kg NaCl, mit Berechnung der Zwiſchenprodukte. 8. a) Berechnung der leben⸗ digen Kraft eines Fluſſes bei gegebener Breite, Tiefe, Oberflächen⸗Geſchwindigkeit und Gefälle. b) Berechnung der lebendigen Kraft eines Schwungrades. 9. Vergleichung des Handelswertes von je 80 kg zweier Gua⸗

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