Jahrgang 
1891
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Unterricht.

1. Rechnen.

Fortgeſetzte Übungen im praktiſchen Rechnen mit beſonderer Anwendung auf landwirtſchaftliche Verhältniſſe.

Wöchentlich 1 Stunde.

Wöchentlich 1 Stunde.

2. Mathematik.

Sommerſemeſter.

Wöchentlich 3 Stunden.

Geometrie: Kreis⸗ und Ähnlichkeitslehre(Struve, Elemente der Mathematik, I. Teil,§ 45 85, Auf⸗

gaben 15 30).

Wöchentlich 3 Stunden.

Ebene Trigonometrie(Struve, Elemente der Mathe- matik, III. Teil). Geometriſche Aufgaben und Repetitionen.

Winterſemeſter.

Arithmetik:

Wurzeln und Logarithmen(Struve, Elemente der Mathematik, II. Teil,§ 26 31, 40 50).

Arithmetik: Gleichungen(Struve, Elemente der Mathematik, II. Teil,§ 32 36, 39). Geometriſche Aufgaben und Repetitionen.

3. Zeichnen.

Sommerſemeſter.

Wöchentlich 3 Stunden:

Feldmeſſen und Planzeichnen, mit zweijährigem Kurſus: 1. Jahr Ver⸗

meſſen von Flächen, 2. Jahr Nivellieren. Davon wöchentlich 2 Stunden praktiſche Übungen auf freiem Felde,

1 Stunde Zeichnen.

Winterſemeſter. Wöchentlich 1 Stunde: Teils Freihand⸗, teils Linearzeichnen, hauptſächlich nach Gegenſtänden des land⸗

wirtſchaftlichen Unterrichts.

Unterricht.

Sommerſemeſter.

Wöchentlich 4 Stunden Pflanzenproduktionslehre. Spezieller Pflanzenbau nebſt Gemüſe⸗

Landwirtschaft, Band II).

und Hopfen⸗, Obſt⸗ und Weinbau(Krafft, Lehrbuch der

Wöchentlich 8 Stunden.

40 St. Pflanzenproduktionslehre. Aus dem allge⸗ meinen Pflanzenbau: Bodenkunde, Meliorationslehre nebſt Wieſenbau, Düngerlehre(Krafft, Lehrbuch der Landwirtschaft, Bd. 1).

Praktiſche Übungen auf den Verſuchsfeldern.

120 St. Vetriebslehre. Die Betriebsfaktoren als ſolche und in ihrer Verbindung zu Wirtſchaftsſyſtemen, mit Berückſichtigung der einſchlagenden Lehren der Nationalökonomie.(Krafft, Lehrbuch der Landwirt- schaft, Bd. IV).

Winterſemeſter.

Wöchentlich 4 Stunden Tierproduhktionslehre.

Aus der ſpeziellen Tierproduktionslehre: Rind⸗ viehzucht nebſt Molkereiweſen, Schafzucht nebſt Woll⸗ kunde, Pferdezucht nebſt Hufbeſchlag.

In jedem Semeſter 4 ſchriftliche Arbeiten.

Wöchentlich 4 Stunden.

40 St. CTierproduktionslehre. Fütterungslehre, das Wichtigſte aus der Tierheilkunde.

40 St. Betriebslehre: Buchführung. Im Sommer 8, im Winter 4 ſchriftliche Arbeiten. 2*