Jahrgang 
1926
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i. Schulgeld.

Der Schulgeldſatz betrug 10 Mk. im Monat. 23 Schüler hatten eine ganze, 2 Schüler eine halbe Freiſtelle.

Schülerhilfsbücherei.

Entſprechend dem Miniſterialerlaß wurden 7,5 Proz. des einkommenden Schulgeldes für die Schülerhilfsbücherei verwendet. Sie dient in erſter Linie dazu, den in den einzel⸗ nen Unterrichtsfächern gebotenen Stoff zu erweitern und zu vertiefen. Die von einer Lehrerkommiſſion ausgeſuchten und eingeſtellten Bücher wurden von den Schülern eifrig benutzt

k. Berufsberatung.

Eine beſondere Stelle für Berufsberatung beſteht nicht. Bei dem engen perſön⸗ lichen Verhältnis zwiſchen Lehrer und Schüler, das das Leben unſerer kleinen Anſtalt mit ſich bringt, finden die Schüler bei ihren Lehrern in ungezwungener Form Rat und

Hilfe. 4. Der Elternbeirat und ſeine Betätigung.

Der Elternbeirat beſtand aus folgenden Mitgliedern:

Herr Hofmetzgermeiſter Friedr. Brinkmann, Weilburg; Frau Amtsrichter Lommel, Weilburg;

Herr Kanzleiſekretär Hugo Eberhardt, Weilburg; Herr Brunnenbeſitzer Karl Broll, Biskirchen;

Herr Lehrer Bravmann, Weilburg.

Erſatzleute ſind: Frau Sanitätsrat Dr. Rohardt, Weilburg; Herr Kaufmann Friedrich Glöckner, Weilburg; Herr Weinhändler Richard Moſer, Weilburg; Herr Pfarrer Eugen Hild, Weinbach.

In wichtigen und für die Elternſchaft bedeutungsvollen Schulangelegenheiten fan⸗ den mehrfach gemeinſame Beratungen des Elternteirats mit dem Direktor und Mit⸗ gliedern des Lehrerkollegiums ſtatt. Insbeſondere wandte ſich der Elternbeirat in einer Eingabe an den Herrn Miniſter mit der Bitte, von der Zuſammenlegung der Ober⸗ und Unterprima abſehen zu wollen. Leider ſcheiterte die Gewährung an der finanziel⸗ len Notlage des Staates. Der Elternbeirat ſchloß ſich im Berichtsjahre der freien Reichs⸗ Arbeitsgemeinſchaft von Elternbeiräten an höheren und mittleren deutſchen Schulen, e. V., Abteilung Heſſen⸗Naſſau, an.

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Spenden.

Auch in dieſem Jahre erfreute ſich das Gymnaſium der tätigen Teilnahme ſeiner ehe⸗ maligen Schüler und ſeiner Freunde. In erſter Linie war es wieder dieWilinabur⸗ gia, die unter der Leitung ihres immer hilfsbereiten Vorſitzenden, Herrn Studienaſſeſſ. Dr. Schwing, ſtets in opferfreudiger Fürſorge für uns eintrat.(Siehe Seite 14.)

Der Kreisausſchuß des Oberlahnkreiſes ſtiftete 100 Mk. für die geplante Anſchaf⸗ fung eines Epidiaskops.

Wie im vorigen Schuljahre ſtellte auch diesmal Herr Diplomingenieur Kämpf ſeine eſchäßte Kraft in uneigennütziger Weiſe in den Dienſt der Anſtalt und hielt am 13.

ebruar vor den Schülern des Gymnaſiums, der Landwirtſchaftsſchule und der Töchter⸗