Jahrgang 
1872
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100Tov, zuντν ⁶eε⁴ ⁸σε. Ebenso erinnert eine Stelle in§. 9 an Pla- to's Phaedrus p. 235 B. An erster Stelle heisst es von den z ˙ν, o*t- riuοòς déyove unig xrouεμεοοι folgendermassen: umασmαινκρνντιαι τοοσιτοι Oiτοοας rodòe uyyrag eoα⁵νσρεινν, dœe⁶έν τυνν ενονταν ενντ τοσς emά uœo πmπσ. Aehnliches lesen wir an der bezeichneten platonischen Stelle, wo Phaedrus von der Rede des Lysias rühmt: z⁰ν%⁴dο erroν d&lo 6xα εννꝙτρ mHενσꝓμσασνσνι ον⁶οεέν πϑχοαςαεεοεενν, ds*α τ εέυηεεε⅔ eionμεᷣνα εννιεέωνα πQ õtνναάσνα α esio πρεεloνοο εαια. Auch§. 16 der isokrat. Rede, wo über die Beobachtung der lαοα esprochen wird, lässt sich vergleichen mit Phaedrus p. 272 A.

Bei dieser Voraussetzung schwindet zugleich Spengel's Bedenken (a. a. d. 748), welcher zugesteht, es könnte sich der leise Gedanke aufdrängen, schon in der Rede gegen die Sophisten an Plato selbst zu denken, wenn dem nicht entgegenstünde, dass die platonische Schule damals noch nicht bestand, während wir bei Isokrates' Worten siοσνιςα ε do*r νν erxyyeτιαν εννσ 1⁶eνπενιν επιιονςσν doch offenbar an eine Schule denken müssten.

Wenn wir also bedenken, dass der Dialog selbst gebieterisch ver- langt, die Abfassung nicht vor 387 anzusetzen, und dass die Möglich- keit des eben dargelegten Vermittelungsversuches zwischen dieser For- derung und der isokratischen Rede gegen die Sophisten offen steht, so kann es nicht als unbegründet erscheinen, durch eine derartige Auf- fassung der genannten Rede dem aus dem Dialoge selbst geschöpften Argumente gerecht zu werden. Demnach wäre also der isokratischen Rede eine Beweiskraft für die frühe Abfassung des Phaedrus nicht zu zuerkennen.

Josef Werber.