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Dass sich manche Härten in den Uebergängen finden, muss man Schleiermacher allerdings zugestehen; so z. B. ist p. 242 B der ge- waltsame Anlass zu Sokrates zweiter Rede nicht zu verkennen, sowie auch p. 265 C u. D der Uebergang zu dem dritten logischen Erfor- dernisse der Vereinigung und Trennung der Begriffe einzig und allein in dem Gebrauche des Ausdruckes aœurlc und uœæzibe seinen Anlass findet. Dies berechtigt aber noch keineswegs zu dem Schlusse auf die frühe Abfassungszeit. Wie wenig endlich die etwa noch herangezogenen äusseren Zeugnisse zu bedeuten haben, hat Ueberweg p. 262 ff. über- zeugend dargethan.
Es bleibt also für die frühe Abfassungszeit des Phaedrus kein an- deres Moment übrig, als die besprochene Rede des Isokrates gegen die Sophisten. Da sich aber das durch den Dialog selbst für die erst nach Eröffnung der platonischen Schule erfolgte Abfassung gebotene Argu- ment in keiner Weise entkräſten und beseitigen lässt, so fragt es sich nun, ob es möglich ist, irgend einen Ausweg zu finden, auf dem sich eine Vermittelung zwischen diesen beiden einander schroff gegenüber stehenden Moménten erzielen liesse. Eine solche Möglichkeit scheint mir nun allerdings vorhanden zu sein. Die Zeit, in welche die isokra- tische Rede fällt, lässt sich, wie wir oben sahen, bestimmen. Dabei ist es aber nicht ausgemacht, ob uns die Rede auch in der Gestalt vor- liegt, wie sie ursprünglich verfasst war und gehalten wurde. Es kann sehr wohl sein, dass von Isokrates erst später bei steigender Erbit- terung gegen die speculative Philosophie Zusätze gemacht wurden, respective eine Wmarbeitung erfolgte, so dass wir dann in der uns vorliegenden Rede gewissermassen eine zweite Recension 2u er- blicken hätten. Einer solchen Annahme steht nichts entgegen, wenn sie sich auch nicht gerade zu voller Evidenz bringen lässt. Unter dieser Voraussetzung verträgt sich jene Prophezeiung in Betreff des Isokrates ganz gut mit der Rede gegen die Sophisten, in der sich, in der That manche Aeusserungen über die rhetorischen Bestrebungen jener Zeit, sowie Anforderungen an die Rhetorik finden, die gewissen Aeusserun- gen Plato's im Phaedrus über denselben Gegenstand fast gleichkommen. So heisst es in§. 17 und 18: dεεν½ τιννειυηνς μemᷣ, ,ò P 00 26 22 qνσ 472 010„ ION, 2 Hdv&iO ⁊ 2νm 16„ν Po2 xœ* 7een 79 xoiεi⁹ νπσν pvνμρέαναι...... u rourν, dντινντσσ Tuνμσεαdντν TsAelG9 ouoiν oi qdodogoßuess. a ν à ϑ 1eif z4 105 2i,εeνον dreννν axrn TeOo dlusgar. Damit lässt sich vergleichen die Stelle im Phaedrus p. 269 D: Al uεeν—σαιααι νυmσημ⁴αοσννια νσ ONrobuu da, goe³ 6“οꝙ sε!ν◻ν⁶mιGά,0mqꝙDm é ³οοσμαερόρνν 5ειαστμνν rε uxM HMeεAεrr. 510b 0„ AAlns


