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Isokrates habe sie„scτεοοoο und duuε geschrieben. Nach einem Citat aus der Rede sagt er: od„doο, ors 1„„6Gτεοοο, dlαe‿ονπκνꝓμεννο qlνοωναα ναα μεᷣᷣꝭαú zde unrooνεασς πποανQη̈e, 8mεεερ ꝙᷣoxnolélvec r0? ‿eααοο ε* πισριεεοοσ έο(nach§. 9, 82 Jahre) zyviᷣxũra rdœ⁸εενυm¶ mυεοεμντν sꝛ‿m“ οlσσρ⁴αν d role æbrole 16„ονςᷣ Ʒρνμιμ οο dxi Coν*αα παννμνᷣ οο ν a. x. 4.— Das„vεεταοσςσνι ist nicht zu sehr zu urgiren;„Guuee lässt uns immerhin so ziemlich die Zeit zwi- schen 30 und 40 Jahren annehmen. Da nun Isokrates 436 geboren war, so flele darnach die Rede, wenn wir sie auch in das 40. Lebens- jahr setzen, in das Jahr 396. Nach dem Vorausgehenden müsste man also die Abfassung des Phaedrus vor 396, also in eine sehr frühe Zeit ansetzen.
Dagegen erheben sich jedoch die gewichtigsten Bedenken in dem Dialoge selbst, die nun, obwohl hinlänglich bekannt, hier in Kürze in Betracht gezogen und gewürdigt werden sollen, um dann auf die aus der isokratischen Rede sich aufdrängende Schlussfolgerung zurückzu- kommen und eine Lösung der Widersprtüche zu versuchen.
In dem ganzen zweiten Theile des Phaedrus spricht Plato aus- führlich und eingehend über das Verhältniss der schriftlichen Dar- stellung zur miindlichen. Die Vorzüge der mündlichen Darstellung werden darin mit solcher Bedeutung hervorgehoben, wie es nur ge- schehen konnte, wenn er schon selbst im mündlichen Unterricht als Lehrer thätig war. Er spricht eben vom Standpunkte der Schule aus, Beziehungen auf seine Lehrthätigkeit sind unverkennbar vorhanden. Wenn er p. 276 A und 277 A die mündliche Mittheilung in der Weise charakterisirt, dass sie mit Einsicht in die Seele des Lernenden ein- geschrieben, im Stande sei, sich selbst zu vertheidigen, eben weil sie überall gegenwärtig sei, dass sie wisse, gegen wen sie reden und schweigen solle, eben weil sie die Sprache des Wissenden sei in dem Verhältnisse zu dem Lernenden, so erhält dies erst seine Bedeutung, wenn Plato selbst schon als Lehrer thätig war.(pag. 276 A: འusr. emiouε vodεu⸗ εν* r05 HM υοωοοιο υw uñx, Suxας εν onıνν œυνανπτια,&nioτνιμν ε yνν ⁊ε̈ uæs Gαemπά ν⁶ςσ 0de dsl.) Im Gegensatze zu diesen Vorzügen der mündlichen Darstellung sagt er pag. 275 D und E von der schriftlichen, dass sie einer Frage des Schülers nicht Rechenschaft geben könne; dass sie, einmal geschrieben, in die Hände der Verständigen und Unverständigen gelange; dass sie nicht wisse, zu wem sie sprechen solle und zu wem nicht; dass sie, wenn man sie angreife, sich nicht vertheidigen könne und der Vertheidigung dessen bedürfe, der sie geschrieben. 8


