Jahrgang 
1872
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sophistischer Weisheit tritt bei Plato überall zu entschieden hervor, als dass man bei den oben angeführten Worten nicht sofort daran erinnert werden sollte. Desgleichen weisen die Worte im§. 3, wie mir scheint, auf Plato hin: 0?rοεα τνυν ες 1050 16iε εεννυννιοασνι, dœxsε εεεεντισ παενοεν☛ιdς νεοιεεοε, dde e drote ui⁴εοανν, ze mααακαεον εσπνν sigovratr œl did rabrye zije enioriμννᷣ εναᷣαvs peut- qovrat. Im Gorgias finden wir an zahlreichen Stellen die Frage discu- tirt, ob ein Leben unter Beschäftigung mit Politik und Rhetorik oder mit Philosophie vorzuziehen sei. So p. 500 C, 505 E, 508 C, 512 E, 515 A, 521 A und D, und endlich die Entscheidung 521 D: 0lu uer dAlpc Ao*ναdoον, a uih Since oog Smixeε if de de olirueff d odrrsu τd oxrxα Hνοο τυνν oy. Wenn man nun die angeführte Stelle der isokratischen Rede liest, muss man unwillkürlich an jenen Theil des Gorgias erinnert werden, wo Sokrates und Kallikles über den Beruf und das Ziel des Strebens sich unterhalten. IοπρꝙαοοοωσοωQy muss das Ziel sein, sagt dort Sokrates, damit natürlich nothwendig verbunden 0⁴ιαοοανυ, und nur wer dies besitzt, ist siοᷣμαων Damit steht dann im Zusammenhange, was Isokrates im§. 7 gleichsam reca- pitulirend sagt: x% πσοεαν ϑ⁶εσeντασ ἀ‿ ενςαινεν πααďοα- G10rag.

Haben wir doch auch in den späteren Reden des Isokrates gleiche Vorwürfe gegen Plato. So Antid.§. 84. aAldd zi ονυ end ri ααρασαονννqᷣ auα ν duxαοσνννννEv OOdeοουνμεμνυων1mοοοεπιεν νuε dr dn³νιοεέαστεοο ααντπριασαηιμυνϊεειοι ρσeνσďtεενν dτs. oi Hd vdo œααονdν end Ti dOsri †2νασυν iᷣ nd dor dꝓοενν, un urd 08à oνον νrdενοαμεᷣννy. Oder gegen den bekannten sokratisch-plato- nischen Satz:Besser Unrecht leiden als Unrecht thun in Panath. §. 117 u. 118: dmaxvrse dy d voĩy Sxovree eidovro wœd Souen- 9Iey, 61 Oεl dr ziνες τπ πααοοσπσοοιυνωwꝛ w8 M.ι οꝙꝓονν εεοπκνεέμντες Odu d οεεοαν

Desgleichen führen uns die folgenden Worte unserer Rede dahin, an Plato zu denken: ad ec&xrigei enl usy6 L6w ryooëyrag, Sm] ooνrag. Man erinnert sich dabei unwillkür- lich daran, in welche Verwickelungen der platonische Sokrates im Gor- gias den Gorgias und Polos bringt und wie er diè Widersprüche, in die sie hineingerathen, schonungslos bloslegt: wie er überhaupt die sich in Widersprüche so leicht verwickelnde Scheinweisheit der Sophisten aufdeckt.

In offenbarem Gegensatze zu Plato's Anschauungen steht auch §. 8, wenn es dort heisst: d⁵⁵ ueνàων pενμeονο,⁸ẽοντπαπςσο mταœ mlsiw war-