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Zunächst gilt es also nachzuweisen, ob und in wie weit man mit Grund in dieser Rede Aeusserungen findet, die Isokrates' Geringschäz- zung der Beschäftigung mit Philosophie bezeugen.
Vor Spengel wurde die Rede wohl zumeist im entgegengesetzten Sinne gefasst. So finden wir sie z. B. bei Karl Fr. Hermann„Ge- schichte und System der Platonischen Philosophie“ pag. 567 Anm. 71 aufgefasst.(„Er spricht sich mit einer Wärme aus, die den pädagogi- schen Ansichten Plato's ganz entsprechen musste.“) Man fasste also die Rede im Sinne einer Verwerfung der sophistischen Bestrebungen, die Plato selbst scharf genug mitnimmt. Allerdings führt die Rede den Titel urd zνν σοσmτσνꝗƷ dieser Ausdruck ist aber bekanntlich nicht nothwendig in jenem engeren Sinne zu nehmen, mit dem man gern eine etwas verächtliche Bedeutung nach Plato's Schilderung solcher Leute zu verbinden pflegt. Dass auch Isokrates diesen Namen in wei- terem Sinne angewendet habe, geht aus seinen Reden unzweifelhaft hervor, denn es finden sich in denselben Aeusserungen, die offenbar auf andere Männer gehen als vielleicht auf Streitkünstler, wie sie uns Plato im Euthydem vorführt. Hieher gehört die Stelle aus Antid. §. 268: 10de 16yove Todg r dν τσαιστνν, 6 us(womit Anaxagoras gemeint ist) dπιαιοοωνᷣ τ ν αεẽ v—τνν ντν Eunsdonlije ds zérragaæ axl vsioe aœud †idlav sv αo. z. 1.— Des- gleichen die Stelle aus dem(Ol. 108, 3) an Philipp gerichteten Briefe §. 12: 51 τ⁶ ³μ⁴ za unpusguν νονεε val ode dmxvrae Tgyeu„ rode urosovra dr rale oòς Oudsra Asyeir Sorle, d ⁵οloς ol 10105101 T65 16„G Axννννοοο mſw„οLovgi reg, 10 v,⁴οωι zalg moli- rsiai zale omd zu οqασzν„εꝓαœ̈ανμνᷣeνe, s ds ode SorAOsoe ui, udτν νναρενν d oςαꝓνο τι ετοαινινν sdνεα το—αμναοωνs Sãν nano si, aurode, d eigyyourrat wousαᷣeonal rwa oodd* roν εxα Tõyεtν œ drreir durᷣ‿e xl déray usyανmν Sbνror, einso uelouot zuwεr οlςεεν αἀτονς τ vOνν. Diese Stelle bezieht sich wohl offenbar auf Plato selbst und zeigt zugleich, da sie schon nach dessen Tode geschrieben ist, dass Isokrates selbst dann noch nicht seinen Tadel zurückhalten konnte.
Ueberhaupt wurde σοωοροσπτη sowohl vor Plato als auch zu und nach Plato's Zeit in der allgemeinen Bedeutung„Mann durch Kennt- niss, durch Bildung hervorragend“ angewendet, so z. B. auch bei Xenophon und Aeschines.
In der Rede aœνzrd zd οωσπραρσσαό ist nun der Tadel des Isokrates gegen drei Kategorien solcher οqiœa gerichtet, wie Spengel a. a. O. richtig unterscheidet.§. 1— 8 tadelt er zoue xεον τααςο ⁵⁸ρ⁶ιασς dακεενονx.


