Jahrgang 
1929
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9) Teilnahme am freiwilligen Unterrichf.¹)

Ol V Ul V Oll I U Olll V Ulll I IV I V VI

1. Arbeitsgemeinschaften: V V V V

Alte Spracen 5 5 ⸗5415 5 1

Geschichte........ 5[12 7 V

Neue Sprachen.... l4 8 44 8 /⁄6

PhySik........... 5 2 15 7*11 V

Mathemafik-[6 1/25 9 V

Biologie....... 3 1 2. Wahlfreier Unterricht:²)

Hebräisch........ 2 1= 3

Kurzschrift 1212 5 2 10 2 14/10

Schreibunterricht...... 6 14 10 10 14

¹) Wo 2 Zahlen stehen, beziehen sie sich auf das Sommer- und Winterhalbjahr. ²) gegen Entgelt.

h) Vom Leben der Schülerschaff.

e 1

Verf. des Herrn Reg.-Präsidenten in Kassel vom 7. 11. 1928. Der Sextaner Georg Meyer in Exten hat am 27. Juli 1928 den Schüler Karl Büscher daselbst, der beim Baden in der Exter untergegangen war, unter eigener Lebensgefahr durch sein entschlossenes Eingreifen vom Tode des Ertrinkens gerettet.

Die Schülerselbstverwaltung mit den Vertrauensmännern in den einzelnen Klassen und dem Schülerausschuß blieb in ihrem Wesen und dem Umfang der ihr anver- trauten Aufgaben unverändert. Immer wieder ergab sich die Erfahrung: diejenigen, die einen Vertrauensmann gewählt hatten, mußten feststellen, daß der von ihnen Gewählte nicht alle ihre Wünsche erfüllen konnte, und der Vertrauensmann erlebte, was Verantwortlichkeit bedeutet. Auch die Primaner, die die Aufsicht führten, erfuhren, daß sie ihrer Aufgabe um so mehr ge- wachsen waren, je höhere Anforderungen sie an sich stellten. Einzelne, die mit besonderen Aemtern betraut waren, zeigten dabei Eifer und Geschick: so Steinmann, der für die Unterstellung der Fahrräder und die Ausgabe des Spielgerätes verantwortlich war; ferner Vockroth, der die Milchverteilung regelte und das Kartenzimmer verwaltete, und De- mandt, der allmonatlich mit den Vertrauensmännern der einzelnen Klassen über das Geld für wahlfreien Unterricht, Milch usw. abzurechnen hatte. Der Schülerausschuß wirkte bei der Vorbereitung des Sommerfestes mit.

Das Lesezimmer wurde eifrig benutzt; die Schüler fanden hier die Bücher aufgestellt, deren Studium im Unterricht empfohlen war, außerdem eine umfangreiche leichtzugängliche Arbeitsbücherei mit Nachschlagewerken, quellenmäßigen und anderen Darstellungen aus allen Gebieten, endlich Zeitschriften, deutsche und eine englische, und eine Tageszeitung, die monat-

V Hierfür spreche ich ihm öffentlich meine Anerkennung aus.