9) Teilnahme am freiwilligen Unferrichf.¹)
Ol V UI V Oll V UII V Olll Ull IWV V V VI 1. Arbeitsgemeinschaften: V V V Alte Sprachen......— 92 5——————— Physik.......... 8 4 2——————— Bildende Kunst....... 2 4 V 5—————— Geschichte und Staatsbürger- V V kunde.......... 8 7——————— Geschichtsphilosophie... 5 4 V——————— Chemie......... 4 5——————— 2. Wahlfreier Unterricht:²) Hebräisch........ 1 b1 5[5——————— Kurzschrift........—-——— 1178 7/ 24/17——— Werkunterricht......— 1 2— 1 5 2 4 7
¹) Wo 2 Zahlen stehen, beziehen sie sich auf das Sommer- und Winterhalbjahr. ²) gegen Entgelt.
h) Vom Leben der Schülerschaff.
Der Aufgabenkreis der Schülerselbstverwaltung wurde gegenüber dem Vor-— jahre erweitert. Die Einziehung der Beträge, die monatlich zu erheben waren, wie Milchgeld, Vergütung für den freiwilligen Unterricht, wurde in die Hand der Vertrauensschüler gelegt; ein Primaner übernahm die Aufrechnung. Auch die gesamte Regelung der Milchabgabe an die Schüler konnte einem Primaner, Demandt, anvertraut werden, der sich dieser Aufgabe ge— wachsen zeigte; die Ausgabe der Milch selbst, zeitweise an über 100 Schüler, erfolgte durch die be- währten Beamten des Kartenzimmers(Rudat, Vockroth). Für die Unterbringung der Räder in dem neuen Fahrradschuppen sorgte zuverlässig der Unterprimaner Steinmann. In der Pausen- aufsicht, soweit sie durch Schüler ausgeübt wird, wie in der Beaufsichtigung der Fahrschüler nach Schluß des Unterrichts war deutlicher als im Vorjahre das Bestreben erkennbar, sich den Belangen der Schule verantwortlich unterzuordnen.— Bei der Vorbereitung des Sommer- festes wirkte der Schülerausschuß mit und machte in den Beratungen, an denen der Direktor teilnahm, Vorschläge, wie das Fest den Wünschen der Schüler entsprechend ausgestaltet werden könnte. Zu ihrem ständigen Berater wählten die Schüler Herrn Studienrat Schnock.
Eine wichtige Neuerung bedeutete es fernerhin, daß den Primanern nunmehr für die Dauer ein Lesezimmer eingerichtet und ihrer Verwaltung unterstellt werden konnte. In den Stunden, in denen die Ol von der UIl getrennt war, diente das Zimmer der Ol als Unterrichtsraum; sonst aber war es Lese- und Arbeitszimmer, gelegentlich auch Versammlungsraum(Arbeits- gemeinschaften, Schachspielgruppe u. a.). Für die Ausschmückung mit guten Bildern sorgte ein Ausschuß; zur behaglichen Ausstattung des Raumes trugen die 10 Korbsessel wesentlich bei, die von den Primanern gestiftet wurden. Eine kleine Handbücherei, die sich nach den Bedürfnissen der einzelnen Unterrichtsfächer ergänzte, wurde hier aufgestellt; Zeitschriften und Zeitungen lagen aus. Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde auch die reichhaltige Arbeitsbücherei hier untergebracht, so daß alle Bedingungen für eine fruchtbringende Be-— nutzung des Raumes gegeben sind.


