Jahrgang 
1927
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gemeinschaften gleichmäßig berücksichtigt. Die Handbücherei, die für Berichte und Vorträge der Primaner das notwendige Rüstzeug bietet, wurde auf 407 Bände gebracht.

k) Berufsberafung.

Den wachsenden Aufgaben der Berufsberatung suchte die Schule dadurch zu ent- sprechen, daß sie das vom Provinzial-Schulkollegium und sonst empfohlene Schrifttum be- schaffte und zwei Herren des Kollegiums mit dem Studium dieser Schriften und der eigent- lichen Beratung betraute, und zwar Herrn Studienrat Schmidt für die akademischen, Herrn Studienrat Erdniss für die Berufe, die sich auf die mittlere und Primareife aufbauen. Der Berechtigungswettbewerb wächst sich immer mehr zu einer ernsten Gefahr für die höhere Schule aus.

IV. Der Elfernbeiraf.

Die Vorbereitung der Elternbeiratswahlen gab dem Direktor Gelegenheit, in einer Elternversammlung überSchule und Elternhaus zu sprechen. Zu Mitgliedern des Eltern- beirats wurden gewählt:

1. Landrat Dr. Moewes, Vorsitzender,

2. Kulturbauinspektor Demandt, Schriftführer, 5. Pfarrer Wille-Steinbergen,

4. Frau Droste,

5. Frau Meyer zur Heide-Eisbergen.

Einer Anregung des Unterrichtsausschusses des Landtages entsprechend beriefen Direktor und Elternbeirat eine Elternversammlung, in der Herr Pfarrer Wille überDie sittlichen und gesundheitlichen Gefahren der Fahrschüler sprach. Daran schloß sich eine Sitzung des Elternbeirats, in der beraten wurde, wie den Übelständen abzuhelfen sei. Die Schule ihrerseits hat den Gefahren der Fahrschüler schon immer ihre besondere Aufmerk- samkeft zugewandt; sie hofft, daß von seiten des Staates Mittel bewilligt werden, damit den Fahrschülern auch an unserer Anstalt ein wohnlicher Raum zum Aufenthalt über die Mittags- zeit eingerichtet werden kann. Das von jeher gute Einvernehmen zwischen Schule und Elternhaus kam u. a. darin zum Ausdruck, daß die Eltern sich auch weiterhin bereit erklär- ten, einen kleinen monatlichen Beitrag, über dessen Verwendung der Direktor entscheidet, für besondere Bedürfnisse der Schule zu leisten. Das Geld wurde für Anschauungsmittel mannigfachster Art, für die Sachunkosten des Werkunterrichts, für die Beschaffung von In- strumenten, Geräten und Büchern verwandt.

Ferner hat die Schule für manche besondere Zuwendung herzlich zu danken: für Bücher, die vom Herrn Minister oder vom Provinzial-Schulkollegium überwiesen wurden. Herr Dr. Hoppe schenkte aus seinen reichen Beständen Werke psychologischen und zeit- geschichtlichen Inhalts, Herr Mey das von ihm verfaßte Werk überDas Schlachtfeld vor Troja, Frau Schrader ein Bild von Kampf: Ostergottesdienst 1915 in den Höhlen vor Soissons, die Reichsbahn eine Anzahl amtlicher Kursbücher, Herr Schlachthofdirektor