— 2— c) Bestimmen die großen Männer die Geschichte? d) Beschreibung der Einrichtung eines Akkumulators und seiner Verwendung.
Lafein: Tacitus Annalen Buch XV, Kap. 58 u. 59,— nummos.(Brand Roms.) Griechisch: Thukydides, Buch II, Kap. 65,§& 1—9.
Mafhemafik:
1. Welche Länge und welche Himmelsrichtung hat in Rinteln der Schatten einer 4,5 m hohen Stange am kürzesten Tage um 9,45 UIhr wahrer Sonnenzeit?= 52⁰ 11˙3 Schiefe der Ekliptik 25⁰0 27.(Sphärik.)
2. Die Kurve y2=éx wird an der Geraden y=X gespiegelt. Wie grobß ist das von bei- den Kurven gemeinsam überdeckte Flächenstück? Wie liegen die Verhältnisse im allgemeinen Falle? Der funktionale Zusammenhang zwischen dem Flächenstück und dem Koeffizienten von x in der ersten Gleichung ist in einer Formel allgemein und für einige Wertepaare graphisch darzustellen.(Analytische Geometrie; Integral- rechnung.)
5. Eine nachschüssige Jahresrente von 1500 M., die noch 25 Jahre läuft, soll in eine vorschüssige Rente von fünfzehnjähriger Dauer umgewandelt werden. Wie hoch ist die neue Rente zu bemessen, wenn hierbei zu Beginn des ersten Jahres eine Summe von 4500 M. ausbezahlt wird und die regelmässigen Zahlungen erst mit Ablauf der ersten drei Jahre beginnen? Zinsfuß 5 ¾¼%.(Rentenrechnung.)
Folgende Jahresarbeifen wurden angefertigt:
1. Die Gracchen.(Aschenbrenner). 2. Die Theodicee im Alten und Neuen Testament. (Droste). 5. Die Symbolik der Höllenstrafen in Dantes„Göttlicher Komödie“.(Fischer). 4. Die Turbinen-Schraube.(Freise). 5. Anton Flettner und seine Erfindungen.(Kattiofsky). 6.„Iphigenie bei den Tauriern“ von Euripides und„Iphigenie auf Tauris“ von Goethe. Ein Vergleich.(Korff). 7. Die Frankfurfer Bäckerzunft bis 1612.(Paul). 8. Die Sing- vögel unserer engeren Heimat.(Sehlbach). 9. Die apollinische Seele. Nach Spenglers „Untergang des Abendlandes“.(Stoevesandt).
D Die Einrichfung des künsflerischen und fechnischen Unferrichfs.
a) Zeichnen: Der Zeichen-Unterricht wurde in denselben Bahnen weiter- geführt wie im vergangenen Jahre. Auf lebendige Anschauung sowie Ausbildung des Formen- gedächtnisses und der Vorstellungsfähigkeit wurde besonderes Gewicht gelegt. Im Vorder- grunde stand auf der Unterstufe das Gedächtnis- und Phantasiezeichnen. Der Selbsttätigkeit und Eigenart der Schüler war weitester Spielraum gelassen. Durch die eigenen tastenden Versuche soll die Teilnahme an der bildenden Kunst gefördert und der Weg zu Kunstver- ständnis und Kunstliebe freigemacht werden.
Die in einer Weihnachts-Ausstellung vereinigten Schülerarbeiten aus dem Gebiete des Zeichen- und Werkunterrichts gewährten einen guten Einblick in die Schaffensweise unserer Schüler und zeugten von erfreulichem Eifer, von großer Lust und Liebe, mit der sie sich gestaltend betätigen.
Die Kunstbetrachtung beschränkte sich darauf, die Schüler durch eine ge- eignete Betrachtungsweise von Einzelwerken der Malerei, Plastik und Architektur in ein


