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UI. 1. H. A.: a) Kultur- und Zeitgeschichte in Goethes„Hermann und Doro- thea“. b) Idyllische Ruhe und dramatische Bewegung in Goethes„Hermann und Dorothea“. c) Lili von Türkheim— das Urbild der Goetheschen Dorothea. d) Wozu ist Geld doch gut?— Wers nicht hat, hat nicht Mut; wers hat, hat Sorglichkeit, wers hat gehabt, hat Leid! 2. Kl. A.: a) Karl Weinholds Rede, gehalten bei Ent- hüllung des Denkmals Walthers von der Vogelweide zu Bozen am 15. 9. 1889(nieder- geschrieben nach einmaliger Vorlesung). b) Bilder uud Eindrücke von der Gmundener Tagung des V. D. A. c)„Ein Held ist ein Mann, der höhere Güter kennt, als das Leben“(nachgewiesen aus Geschichte, Dichtung und Erfahrung). 3. H. A.: a) Wie zeichnet Lessing im 1. Akt von„Emilia Galotti“ die wachsende Leidenschaft des Prinzen für Emilia? b) Die Lebens- und Arbeitsbedingungen eines Arbeiters einer Maschinenfabrik, verglichen mit den meinigen(im Anschluß an den Besuch der Maschinenfabrik„Badenia“ in Weinheim). 4. Kl. A.: a) Was bedeutet Straßburg für den jungen Goethe? b) Was ist mir der Sport? c) Meine Gedanken zum Stapellauf der„Bremen“ und„Europa“ und zu den Flügen des„Graf Zeppelin“. 5. Stilübung: Uebersetzung aus Balzacs„Histoire de la grandeur et de la décadence de César Birottéau“. 6. H. A.: a) Novembertag. b) Was verstehe ich unter Kamerad- schaftlichkeit? c) Molière's Harpagon und Balzacs Grandet(ein Vergleich). d) Die Frauengestalten in Goethes„Götz von Berlichingen“. 7. Kl. A.: a) Welche sozialen Zustände in Deutschland lernen wir in„Kabale und Liebe“ kennen? b) Inwiefern paßt das Motto der„Räuber“—„In tyrannos“— auf alle drei gelesenen Jugend- dramen Schillers? c) Warum erregt Philipp II. in„Don Carlos“ zugleich unser Entsetzen und unser Mitleid? d) Welcher Einfluß der Not auf den Menschen ist ersichtlich aus den Sprichwörtern:„Not bricht Eisen“,„Not macht erfinderisch“, „Not lehrt beten“? 8. H. A.: a) Der Gegensatz zwischen Vater und Sohn in Hebbels „Maria Magdalena“. b) Schwierige politische Lagen im Leben Friedrichs des Großen.
OII. 1. Kl. A.: a) Vieles Gewaltige lebt, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch. Nach dem ersten Standlied des Chors in Sophokles' Antigone. b) Die Steigerung in der Verblendung Kreons. c) Welche Leidenschaften treten in Sophokles' Antigone einander gegenüber? d) Wie lehrt uns der Bergwachtfilm die Natur achten und lieben? 2. Kl. A.: a) Der Charakter der Germanen nach Tacitus' Ger- mania. b) Die Rechtsverhältnisse der Germanen nach Tacitus' Germania. c) Sied- lung, Ackerbau und Familienleben der Germanen nach Tacitus' Germania. 3. H. A.: Thema nach Wahl. 4. Kl. A.: a) Das Nibelungenlied, der Sang von Treue und Un- treue. b) Welche Gestalt im Nibelungenlied fesselt mich am meisten? c) Die Ent- wicklung von Kriemhilds Charakter nach dem Nibelungenlied. 5. Kl. A.: a) Im Lichtkreis des Weibnachtsfestes. b) Eine Sportbetrachtung. c) Mein Eindruck vom Sechstagerennen. 6. Kl. A.: a) Walther von der Vogelweide und Frau Welt. b) Hêr Walther von der Vogelweide, Swer des vergaeze, der taet mir leide! c) Wie kann die Natur dem schauenden Menschen auch im Winter den mannigfaltigsten Genuß gewähren? d) Ein gutes Buch, ein guter Freund. 7. Kl. A.: Der Schmied in Franzois Coppées Gedicht:„Der Streik der Schmiede“(Ein Charakterbild).
UII. 1. Kl. A.: a) Der Ozeanflug der deutschen Flieger. b) Das Straßenbild in Frankfurt a. M. während des Straßenbahnerstreiks. c) Land und Leute in Th.


