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liegt. Auch ist es zu einer richtigen Beurteilung des Schülers notwendig, daß die Lehrer auf körperliche oder geistige Eigenarten der Schüler von den Eltern hingewiesen werden. Ratsam ist es, den Besuch vorher anzumelden, damit die nötigen Erkundigungen über den Schüler eingezogen werden können. Sollte aus irgend einem Grunde ein Besuch in der Sprechstunde nicht möglich sein, so sind alle Lehrer gerne bereit, eine andere Zeit für eine Unterredung zu vereinbaren.
Auf keinen Fall sollte ein Besuch bis in die letzten Wochen vor der Versetzung aufge- schoben werden, da er dann meist zwecklos ist.
Der Besuch von Theater-, Konzert-, Kinematographen-Aufführungen und dergl. ist den Schülern nur in Begleitung ihrer Eltern oder deren gesetzlichen Stellvertreter ge- stattet, ohne diese nur mit der in jedem Falle einzuholenden Erlaubnis des Klassenlehrers. Die Teilnahme an Veranstaltungen von Vereinen u. s: w. ist dem Klassenlehrer in jedem Falle anzu— zeigen und zwar vor dem Beginne der Proben.
Die Anstalt verfügt über eine sorgfältig ausgewählte Schülerbücherei, die den Schülern eine reiche Fülle belehrenden und unterhaltenden Lesestoffes bietet. Ich bitte die Eltern dringend,uden Lesestoff ihrer Söhne genau zu überwachen. Es gibt jetzt so viele gute und zugleich billige Bücher, dass Niemand zur sog. Schundliteratur zu greifen braucht, die die Jugend vergiftet.
Während der Schulzeit sowie während der Ferien werden von dem Taunusklub Jugend-— wanderungen veranstaltet, die den Schülern warm empfohlen werden.


