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unsere Handballmannschaft mit der des Bop- parder Gymnasiums, einmal in Boppard, einmal in Oberlahnstein. Unsere Fußballmannschaft kämpfte einmal mitf der des Kaiserin-Augusta- Gymnasiums in Koblenz.
Der Gesundheitszustand der Schüler und Schülerinnen war froß des strengen Winters be- friedigend.
Gegen Unfälle im Schulleben sind alle Schi- ler und Schülerinnen nach einem vom Unter- richtsminister mit dem Verband öffentlicher Un- fall- und Haftfpflicht-Versicherungsanstalten ab- geschlossenen Vertrage versichert. Die Jahres- gebühr für den einzelnen beträgt 1,50 Mk. In 17 Fällen wurde die Versicherung in Anspruch genommen. Die Beteiligung an der Versiche- rung ist für alle Schüler und Schiilerinnen ver- bindlich.
Von den 185 auswärtigen Schülern nach dem
Stande vom 1. Februar 1020 besuchten 96 vom Elternhause aus die Schule, nämlich 38 Nie- derlahnsteiner und 58 als Fahrschüler von wei- ter gelegenen Orten. Die übrigen 30 hatten volle Pension in Ober- oder Niederlahnstein: 61 von ihnen wohnten im Collegium Carolinum, einem von einem geistlichen Herrn geleiteten Internate in Oberlahnstein, in dem die Schüler auch in ihren Studien beaufsichtigt werden und nötigenfalls Nadihilfe erhalten; 18 in zwei klösterlichen Infernaten in Niederlahnstein; 3 waren in Bürgerfamilien in Oberlahnstein, 2 in Niederlahnstein unfergebracht.
Den im Collegium Carolinum wohnenden Schülern sprach der Oberbürgermeister von Koblenz in den Tageszeitungen Anerkennung und Dank aus, weil sie im September 28 auf einer Sonnfagswanderung zu der Löschung eines Brandes im Koblenzer Stadtwalde fat- kräftig mitgeholfen haften.
Schulgeld, Freistellen, Erziebuugsbeihilfen, Hilfsbücherei.
Das Schulgeld beträgt gemäß einem Minisle- rialerlaß vom 25. Februar 1926 für die einheimi- schen Schüler jährlich 200 M. Von den auswär- tigen wird ein Zuschlag von 50 M. erhoben. Für jüngere Geschwister werden auf Antrag die festgesebten Ermäßigungen gewährt: 25 v. H. für das zweite Kind, das eine öffentliche oder privafe mitllere, höhere, Fach- oder Hochschule besucht, 50 v. H. für das dritte, völlige Befreiung für die weiteren.
Im Sommerhalbjahr bewilligte auf Vorschlag der Lehrerschaft der Schulausschuß einheimi- schen Schülern 17 ganze und 8 halbe, auswär- figen 3 ganze, 8 halbe und 1 viertel Freistellen,
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amn Winterhalbjahr einheimischen 16 ganze und 7 halbe, auswärtigen 4 ganze und 8 halbe, außerdem 2 einheimischen Schülern Erziehungs- beihilfen im Gesamtfbetrage von 180 Mk. für das Jahr. Aus Reichsmitteln gewährfe der Unter- richtsminister für einen Schüler eine Erzie- hungsbeihilfe von 600 Ml.
Die Schule besitzt eine çut ausgestafteie: Hilfsbücherei, aus der unbemittelte Schüler Schulbücher enfleihen können. Die entliehenen Bücher miissen sorgsam behandelf werden, für beschädigte oder beschmußte ist Ersat zu lei- ten. An sich ist es besser, wenn die Schiiler eigene Bücher besiten.
Berufsberatung.
Der Berufsberatung widmete sich wieder be- sonders Studienrat Jung. Die Schule nahm auch die Verbindung mit dem Berufsamt auf, das dem in Niederlahnstein neu errichteten Arbeits- amt angegliedert ist. Für die eigentlich fach- liche Beratung wurden die Schiller öfters an diese Stelle gewiesen. Durch ihre Vermitflung erhielten die Primaner und Obersekundaner
kostenlos„Aufklärungsbläfter über die akade- mischen Berufe, bearbeitet von dem Sächsi- schen Akademischen Auskunftsamt für Studien- und Berufsfragen“. Auf Wunsch wurden ihnen auch die von der Deutfschen Zentralstelle für Berufsberatung der Akademiker bei Trowißsch in Berlin herausgegebenen„Merkbläfter für Be- rufsberatung“ verschafft. Insbesondere wurden


