kenſen(Redner: Studienrat Dames), der 165. Geburtstag von E. M. Arndt, der 100. Todes⸗
tag des Freiheitskämpfers Lützow(Reidner: Studienrat Dr. Schachner) und der Todes⸗
tag von Andreas Hofer. Bei der Hermann Löns⸗Feier ſprach Studienrat Janſon über
den Dichter und ſeine Werke, während Herr Valentin Madler einige Löns⸗Lieder in noch
nicht veröffentlichter Vertonung zum Vortrag brachte. Des Vorkämpfers für den Raſſe⸗
See den und die hohe Bedeutung der nordiſchen Raſſe im beſonderen H. St. Chamber⸗ in, gedachte Dr. Hornicken bei der Morgenfeier am 9. Januar.
Am 5. März ſtarb durch ein Flugzeugunglückder Reichsamtsleiter des NSLB., Hans Schemm. Eine Trauerkundgebung in der Schule fand am9. März ſtatt. Studienaſſeſſor Dr. Hornik⸗ kel, als Vertrauensmann des Lehrerbundes, würdigte in ſeiner Rede den Kämpfer, den Erzieher und den Menſchen. An der großen Trauerkundgebung des NSLB. in der Lieder⸗ tafel nahmen alle Lehrer Teil. Zu der vonOberſtudienrat Seemann vorbereiteten Kund⸗ gebung ſtellten wir Sprechchor und Orcheſter.
1 Die Heldengedenkfeier erfolgte für alle höheren Staatsſchulen gemeinſam in Gottesdienſten in Chriſtuskirche und Dom mit feierlichem Aufmarſch.
Der Freude über die Einführung der all gemeinen Wehrpflicht und die damit verbun⸗ dene Beſeitigung des Verſailler Diktats gab der Unterzeichnete bei der Morgenfeier am 19. 3. Ausdruck. An der gleichen Stelle gedachten wirder Wiederkehr des Tages von Potsdam.
Flaggenhiſſung und Flaggenſenkung gaben mit ihrer feierlichen Umrahmung den größeren Ar⸗
beitsabſchnitten würdigen Beginn und Abſchluß, während die vom 29. Oktober ab eingeführte Körperſchule mit Kernſpruch und gemeinſamem Lied das Schultagewerk aus dem Bereich des
Allzuwerktäglichen heraushob und ihm ſeine beſondere, dem Augenblick angepaßte Note ver⸗ lieh.
vondere Veranſtaltungen. Bei einer Kolo nialgedenkſtunde am 24. 4. ſprach Oberſtleut⸗ nndeſedere kranſt in Kiautſchou, beim Mut tertag am 12. 6. Studienrat Dames. Die große VDA.⸗Tagung fand in dieſem Jahr in Mainz und in Trier ſtatt. Die Schule nahm an der großen Kundgebung auf der Zitadelleund dem Fackelzug teil und beteiligte ſich an der Spalierbildung für Reichsinnenminiſter Dr. Frick. Das Schulgebäude wurde durch den Frei⸗ willigen Arbeitsdienſt vor den Pfingſtferien ausgeräumt und diente den Teilnehmern die⸗ ſer Tagung und der NS.⸗Hago als Maſſen quartier.
Um ſich die Mittel für eine Studienreiſe nach Würzburg, Nürnberg und Rothenburg zu ſchaffen, veranſtaltete die la2 aus eigenem, beachtenswerten Können einen wehemnals ge⸗ gebenen Vortragsabend mit ernſter und heiterer Vortragsfolge, darunter einen Elternabend, an dem Oberſtudienrat Seemann zu den Eltern ſprach. Die Wanderfahrt, die in ge⸗ ſchichtlicher und künſtleriſcher Beziehung eingehend vorbereitet war, nahm unter Führung von Studienaſſeſſor Dr. Buſch einen ausgezeichneten Verlauf und fand in einem künſt⸗ leriſch ausgeführten Fahrtbericht einen ſchönen Ausdruck.— Am 15. 4. ſprach Oberingenieur Hans Thiele ſo eindringlich über„Oberſchleſien in Not“, daß trotz aller ſchon von den Schülern geforderten Opfer noch Gaben zur Linderung dieſer Not geſammelt werden konn⸗ ten.— Der Tag der Hausmuſik, bei dem Studienrat Göttig über Notwendigkeit und Aufgabe der Hausmuſik ſprach, zeigte, daßallein aus den Kreiſen der Schüler Werke geboten werden können, die eine künſtleriſchwertvolle Unterhaltung darſtellen.— Am 16. September fand das Feſt der deutſchen Schuleſtatt. Die Schule beteiligte ſich am Feſtzug mit der Gruppe„Nach Oſtland wollen wirreiten.“ An der Auſſtellung dieſer Gruppe (Bauernwagen, Transparente, Ritter und Herolde zu Pferd, Bauerngruppe) beteiligten ſich weſentlich Zeichenoberlehrer Kroſt und die Studienräte Martenſtein, Schreiber und von Stein. Zum Volksdeutſchen Abend inder Stadthalle ſtellten wir Orcheſter und Spiel⸗ mannszug zur Verfügung und führten die Bilder, Sprechchöre und Lieder zu„Grenzland im Oſten“ gemeinſam mit der Leibnizſchule durch.— Am Reformationsfeſt(31. 10.) fand für die evangeliſchen Schüler Gottesdienſt ſtatt.— In den Tagen vor Weihnachten berichtete der Mainzer Dichter Hans Ludwig Linkenbach inzwei Vorträgen mit Lichtbildern über ſeine „Entdeckungsfahrten zwiſchen Rhein und Don nersberg.
ihnachtsfeſt ſoll das ſoziale Empfinden der Schüler und die Liebe zum Nächſten 1.adeidn buß F wir znddns Schülern wie alljährlich den Inſaſſen des Städtiſchen Altersheims einen Weihnachtsabend, bei dem Lehrer und Schüler mit gleicher Freude mit⸗ wirkten, und der in ſeinem ernſten, ſpäter aberauch in ſeinem heiteren Teil, vollen Anklang ſand. Damit auch die ganz Armen nicht vergeſſen werden, trugen Schüler von Sexta bis Unterſekunda in 15 von der NS.⸗Volkswohlfahrt bezeichnete Familie weihnachtlich gezierte Chriſtbäume mit Geſchenken für die Kinder und Lebensmitteln für die Erwachſenen. Für uns ſelbſt brannte ein Weihnachtsbaum in der Ehrenhalle. In der großen Pauſe hielt Helmut


