Jahrgang 
1927
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I. Der Anterricht.

a) Durchgearbeiteter Lehrſtoff.

Der Unterricht wird nach den amtlichen Lehrplänen erteilt, die im Staatsverlag in Darmſtadt erſchienen ſind. Im folgenden veröffentlichen wir die den deutſchen Aufſätzen zu Grunde gelegten Themen, die deutſche und fremdſprachliche

Lektüre ſowie die eingeführten Lehrbücher.

Deutſche Aufſätze

wurden geſchrieben über die Themen:

Ia

IIa

1a

1b

1c

2a

1. Wert und Würde des Menſchen nach Schillers Gedankenlyrik. 2. Die weſentlichen Grundſätze der romantiſchen Kunſtan⸗ ſchauungen. 3.*) Eine Charakteriſtik aus einem modernen Roman(nach freier Wahl). 4. Sind Gedanken zollfrei? 5. Die Geſtalt des Mephiſto nach GoethesFauſt, 1. Teil. 6.*) Der Grundgedanke eines modernen Dramas iſt darzuſtellen (nach freier Wahl). 7.*) Die beiden Monologe desFauſt, 2. Teil, 1. und 4. Akt, ſind zu vergleichen.

1.*) Das Wirken des Apollonius Nettenmair für ſeine Familie und ſeine Vaterſtadt(nach Otto Ludwig, Zwiſchen Himmel und Erde). 2. Gedankengang in Klopſtocks OdeMein Vaterland. 3.*) Marinelli(nach LeſſingsEmilia Galotti). 4. Die Selbſtüberwindung(nach Goethes BriefſtückDie Geheimniſſe). 5. Die Wiedergeburt des Klaſſiſchen Altertums. 6. Die Entwicklung der menſchlichen Kultur(nach SchillersSpaziergang). 7.Vieles wünſcht ſich der Menſch, doch bedarf er nur wenig.

1.*) Einſamkeit. 2. Die religiöſen Vorſtellungen und Handlungen der Germanen und ihr Fortleben im Volksglauben und in den Volksgebräuchen. 3. a) Der Fluch des Goldes in der Dichtung und im Leben; b) freie Themawahl aus WagnersRing der Nibelungen. 4. Der tragiſche Konflikt bei Hildebrand(Hildebrands Lied) und Rüdiger(Nibelungen nach Hebbel). 5. Aus HebbelsNibelungen zur Wahl: II. Akt, 2. Scene,Das große Rad der Welt wird umgehängt..; III. Akt, 3. Scene, Es ſind drei Freie in der Welt...; V. Akt, 14. Scene,Im Namen deſſen, der am Kreuz erblich.. 6.*) Der Einfluß der Umwelt auf die geiſtige Entwicklung. 7. Freie Themawahl. 8. und 9.*) Grundzüge des mittelalterlichen Geiſteslebens. 10. Die Landſchaftsgürtel der Erde.

1.*) Das Walten der Unbeſonnenheit in SophoklesAntigone. 2. Der Seelenkampf Iphigeniens in GoethesIphigenie. 3. Ein Sprichwort iſt zu erklären oder eine Geſchichte aus dem eignen Leben zu erzählen. 4. Die Verſöhnung der feindlichen Brüder in SchillersBraut von Meſſina. 5. Das Charakterbild Wallenſteins in SchillersWallenſteins Lager. 6. Octavio und Mayx Piccolomini in SchillersWallenſtein. 7.Denn über alles Glück geht doch der Freund. 8. Wie ich mir meine Zukunft denke. 9. Der Zinsgroſchen von Tizian. 10.*) Die Natur und ihre Bedeutung für den Menſchen in A. von Droſte⸗ HülshoffsJudenbuche.

1. Von der Geſundheitsſchau. 2.*) Hans Sachs(nach WagnersMeiſterſingern). 3. a) Die Vorgeſchichte zurIphige⸗ nie, b) Die Krankheit und Heilung des Oreſt. 4.*) Eine Charakteriſtik aus Iphigenie(nach Wahl). 5. Deutſches Bür⸗ gerleben am Ende des 18. Jahrhunderts(nach Hermann und Dorothea). Wie verwirklicht Dorothea ihre Lehre:Dienen lerne beizeiten das Weib...! 6. Ein Regentag. 7.*) Thema ausWallenſtein nach Wahl. 8. a) Schuld und Strafe in derBraut von Meſſina, b) Bilder aus derBraut von Meſſina, c) Beatrice und Iphigenie, d) Gedanken am Schluſſe des Jahres. 9. Ritter, Tod und Teufel(ein Kupferſtich von Dürer). 10. Michael Kohlhaas, eine Charakteriſtik.

1. Themen zur Wahl: a) Wolken(Naturbeobachtung), b) Gedanken über Kunſt, c) Ein Erlebnis. 2.Er ſtand neben mir wie meine Jugend, er machte mir das Wirkliche zum Traum, um die gemeine Deutlichkeit der Dinge den goldnen Duft der Morgenröte webend(Wallenſteins Tod, V, 3). 3.Des Todes rührendes Bild ſteht nicht als Schrecken dem Weiſen und nicht als Ende dem Frommen!(Hermann und Dorothea). 4. Freie Themenwahl. 5. Menſch und Wohnung. 6. Die Induſtrialiſierung Europas im 19. Jahrhundert. 7. Berufswahl. 8. Entwicklung des Rechtsgedankens.

1.*) Darſtellung eines allgemeinen Gedankens durch eine ſelbſterdachte Geſchichte. 2. Hildebrands Abſchied und Heimkehr. 3.*) Ein Traum. 4. Parzivals Kindheit. 5.*) Johanna, eine Charakterſchilderung durch Handlung. 6. Rettung Frank⸗ reichs durch Johanna(nach Schiller). 7. Kind, Blume, Tod. 8. Kolonien. 9.*) Eine Beobachtung(im Theater, Kino, Warenhaus, Straßenverkehr oder ähnlichem).