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nierten pitch-pine-Füllungen in warmem Goldton mit braun-grauen lasierten Rahmen verkleidet, in welche die Heizkörper und die Turngeräteschränke eingebaut sind. Die über der Holzver-— kleidung vorhandenen Wandflächen sind in Caseinfarbe in grünem Ton mit aufschabloniertem Muster behandelt. Die Fenster besitzen schwach abgetönte verschiedenfarbige Antik-Verglasung. Seitlich an die kleine Turnhalle ist noch ein Nebenraum angegliedert, der eine Waschgelegenheit besitzt und zur Unterbringung der Garderobe und der Turnschuhe der einzelnen Klassen dient und gleichzeitig einen weiteren Ausgang aus der Turnhalle ermöglicht. Die Aufstellung der Geräte ist derart erfolgt, dass deren Beseitigung bei besonderen Anlässen leicht erfolgen kann
Kleine Turnhalle.
Zwischen den beiden Sälen ist eine Rollschiebewand von 7,40 m Breite eingebaut, nach deren Beiseiteschieben die beiden Hallen zu besonderen Gelegenheiten, bei Schulfeiern etc., als ein einziger Festsaal benutzt werden können.
Die grosse Halle, welche in der Regel zu Frei- und Marschübungen Verwendung findet, hat eine Länge von 21,25 m und eine Breite von 11,24 m und bis zum Scheitel der Bogendecke eine Höhe von 10,20 m. Die halbbogenförmig hergestellte Holzdecke ist durch breite Gurtbögen in Holz mit dazwischen liegenden Feldern als Kassettendecke ausgebildet, die auf einem kräf- tigen Horizontalgesims mit verschiedenartig geschnitzten Konsolen aufruht und mit einfacher Malerei wirkungsvoll behandelt ist. Mit Rücksicht auf die Zweckbestimmung war hier eine kräftige Farbengebung angezeigt, weshalb die hohe Wandvertäfelung mit grau-blauen Rahmen und in warmem Goldton lasierten Füllungen, die Wandflächen in kräftigem Rot mit einem in grau schablonierten Damastmuster gehalten sind, zu welchen die Lasurfarben der Decke stimmen,


