c. Rätsel. Margarete Heinrichs(7b).
d. Hoffnung. Gertrud Metzger(6c).
e. Berglied. Cäcilie Press(5 b).
f. Die Sänger der Vorwelt. Käthe Doberg(3a).
g. Die Macht des Gesanges. Klara Hoffmann(2a).
.Erster Chor aus Schillers„Lied von der
Glocke“, nach der Komposition von G. Rauchenecker.
.Darstellung einzelner Scenen ausSchillerschen Dramen:
a. Die Piccolomini III, 7— 9. Thekla: Meta Wirth(S. III).
b. Wallensteins Tod III, 1— 3 und IV, 11— 12. Herzogin: Emmy Lehmann(a). Neubrunn: Thekla Blase(I b).
c. Die Jungfrau von Orleans IVY, 1. Else Töpfer(S. III).
d. Maria Stuart III, 1. Maria: Thea Heepe(Ib). Kennedy: Amalie Lucius(S. III).
e. Iphigenie in Aulis V, 5— 6(nach Schillers
UÜbersetzung des griechischen Originals).
Iphigenie: Lili Hamm(1b). Klytämnestra: Margar. Klöckner(1a).
. Epilog, verfasst von Fräulein Sophie
Walther, gesprochen von Paula Eichen- berg(S. III).
. An die Freude, Volksweise. Zweistimmiger
Gräfin: Luise Gassner(S. III). Chor.
Ausser den auf dem Programm mit Namen aufgeführten Lehrkräften haben sich um das Zustandekommen des Schillerabends die Herrn Professor Dr. Ledroit und Oberlehrer Dr. Waas sowie die Damen Fräulein N. Klein, Binder und Settegast in hervorragender Weise verdient gemacht. Allen, die wochenlang ihre Zeit und Kraft in den Dienst der guten Sache gestellt und so das Gelingen der unvergesslich schönen Feier ermöglicht haben, sei auch an dieser Stelle nochmals herzlichst Dank gesagt.
Am 25. November und am 27. Januar fanden im Hauptgebäude wie auch im Brecherhause die üblichen Festakte statt. Mit der Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Königlichen Hoheit des Grossherzogs wurde die des 400sten Geburtstags Philipps des Grossmütigen verbunden, dessen Leben und Wirken die Herrn Oberlehrer Reuter und Hauptlehrer Heess in gedrängter Darstellung vor dem Auge der Schülerinnen vorüberziehen liessen. Als Vertreter des Kuratoriums nahm Herr Stadtverordneter N. Reis an der Feier teil.— Die Festrede des Herrn Gleiser am 27. Januar hatte die Lebensgeschichte der Königin Luise zum Gegenstande.
Dem Unterzeichneten wurde am 25. November von Sr. Königlichen Hoheit dem Grossherzog das Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grossmütigen allergnädigst verliehen.
Der 22. Dezember war ein Freudentag für die Anstalt, denn an ihm hat die Stadtverordneten- versammlung einstimmig den Neubau einer Höheren Mädchenschule beschlossen. Dieser ist zur Auf- nahme von 1100 Mädchen bestimmt, bei vollständiger Ausnützung der vorgesehenen Schulsäle können 1250 Schülerinnen darin Unterkunft finden. Als Bauplatz ist der nach der Mitternacht zu gelegene Teil des Gebietes der ehemaligen Militärbäckerei in Aussicht genommen. Er umfasst im ganzen 4568 Quadratmeter. Der von allen Beteiligten sicherlich nur mit grosser Befriedigung zur Kenntnis genommene Beschluss des Stadtrats bildet einen hervorragenden Markstein in der Geschichte unserer Anstalt, dessen Bedeutung für die Entwicklung der Schule, für das Wohl der Kinder, für das Ansehen der Stadt Mainz allerseits gewiss um so tiefer empfunden wird, je rascher dem Beschlusse nunmehr auch die Ausführung folgt.
Durch Allerhöchste Entschliessung Sr. Königlichen Hoheit des Grossherzogs vom 4. Januar wurde dem Hauptlehrer an unsrer Schule, Herrn Karl Heess, der Titel„Rektor“ verliehen.
Am 11. Januar starb der bis dahin mit einigen Wochenstunden in den ehemaligen Brecher- Schulklassen beschäftigte evangelische Religionslehrer, Herr Pfarrer Lic. theol. Peter Grünewald. Die Leiche wurde am 14. Januar in Darmstadt beigesetzt. Als Vertreter des Kollegiums, das am Sarge des


