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Naturkunde. 2 St. 4a und 4b: Frl. Binder. Im Sommer: Pflanzen mit schwierigeren Blüte- teilen, besonders Kultur- und Giftpflanzen. Die Kryptogamen. Im Winter: Reptilien, Lurche, Fische. Die wirbellosen Tiere.
Schreiben. 2 St. 4a: Frl. N. Klein.— 4: Frl. von Cordier. Deutsche und lateinische Schrift. Übungen im Schreiben ohne Linien. Geschäftsbriefe.
. Zeichnen. 2 St. 4a und 4b: Frl. Gülcher. Schattierte und kolorierte Flächenornamente; leichte
Landschaften, Blumen etc.
Singen. 1 St. 4 a und 4b: Müller. Ton- und Taktübungen. Übungen in der chromatischen
Tonleiter. Ein- und mehrstimmige Lieder, im ganzen zehn.(Reising-Kempf II.)
. Turnen. 2 St. 4a und 4b: Frl. Kratt. Schwenkungen, Umreihungen, Reigen, Schritt- und Hüpf-
arten in Verbindung mit Drehungen; Freiübungen mit Belastungen(Stäben, Hanteln); Ubungen an der Leiter, den Stangen, dem Barren, den Schaukelringen und mit dem kurzen Schwingseile. Spiele.(Marx, I und II.)
Handarbeit. 2 St. 4a: Frl. Erdmann(bez. Greifzu). 4 b: Frau Mayr. Das Nähtuch.
Dritte Klasse(3a und 3 b).
Klassenführerin von 3a: Frl. N. Klein.— Klassenführerin von 3 b: Frl. Binder.
.Religion. 2 St.
a) kath. 3 ab: Dr. Seitz. Die Lehre vom Busssakrament. Die Lehre vom Glauben und dem Gebete nach dem grossen Diözesankatechismus. Ausgewählte biblische Geschichten nach Mey. Bilder aus der Kirchengeschichte. Das Wichtigste über das Kirchenjahr.
b) evangel. 3ab: Frohnhäuser. Sämtliche biblische Geschichten des neuen Testaments für die Oberstufe wurden erklärt und sachlich memoriert, die Geschichten für die Mittelstufen wurden wiederholt. Die ganze Glaubenslehre, abgesehen von der Lehre von den Sakramenten. Wiederholung der bereits gelernten Kirchenlieder. Choralgesang. Fünf leichte Psalmen wurden memoriert.
c) israel. 3ab: Dr. Salfeld. Wiederholung der biblischen Geschichte bis zu den Königen. Geschichte der Reiche Juda und Israel. Nachbiblische Geschichte bis zu den Kreuzzügen. Wiederholung der Glaubenslehre. Der Pflichtenlehre I., II. und III. Teil.
. Deutsch. 4 St. 3a: Frl. N. Klein.— 3 b: Frl. Binder. Behandlung von Lesestücken und Ge-
dichten aus Paldamus-Rehorn V. Satz- und Satzzeichenlehre. Grundzüge der Metrik. Aufsätze
über folgende Themen:
3 a: 1. Die Kraniche des Ibykus. 2. Die deutschen Städte im Anfang des 17. Jahrhunderts. 3. Schilderung eines Klassenausflugs nach dem Niederwald und Rochusberg. 4. Charakter Gudruns.(Nach dem ent- sprechenden Abschnitte des Lesebuchs.) 5. Das Rheinufer bei Mainz. 6. Das Glück von Edenhall. 7. Brief. 8. Ernst Moritz Arndt. 9. Beharrlichkeit führt zum Ziele. 10. Episode aus Schillers Glocke.
3 b: 1. Die Personen im Gedichte„Erlkönig“. 2. Unser Klassenausflug nach Frankfurt. 3. Wie ist doch die Erde so schön. 4. Schillers Leben. 5. Der Ring des Polykrates. 6. und 7. Ursachen und Folgen der Kreuzzüge. 8. Gudrun. 9. Der Rhein bei Mainz. 10. Episode aus Schillers Glocke.
Französisch. 4 St. 3 a: Frl. N. Klein.— 3 b: Frl. Binder. Plattner, Lehrgang I, Stück 69— 78.
Ploetz-Kares, UÜbungsbuch(Ausgabe D), Stück 1— 17.— Lektüre: Mme. Foa,„L'aveugle de Clermont“.— Gedichte.— Sprechübungen.
. Englisch. 4. St. 3 a: Frl. N. Klein.— 3 b: Frl. Binder. Gesenius, Elementarbuch, Kap. 10— 21.
Ausgewählte Lesestücke; im Anschluss hieran Sprechübungen. Gedichte.
. Rechnen. 2 St. 3 a und 3 b: Dr. Daub. Dreisatz und Fünfsatz(Reeb I.) . Raumlehre. 1 St. 3a und 3 b: Dr. Daub. Die Gerade, die Winkel. Von den gradlinigen Figuren:
Quadrat, Rechteck, Rhombus, Rhomboid, Dreieck. Flächenberechnungen.(Ledroit, Raumlehre.)
. Geschichte. 2 St. 3a: Lade.— 3 b: Frl. Binder. Von der Reformation bis zum Jahre 1815.
(Andrä, Lehrbuch der Weltgeschichte.)


