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Die notwendigsten stereometrischen Sätze über Ebenen und Gerade; die einfachen Körper nebst Berechnungen von Kanten- längen, Oberflächen und Inhalten. Repe- tition der planimetrischen Lehrsätze und deren Verwertung bei der Lösung von Aufgaben.
Naturwissenschaften.-
Fünf Stunden wöchentlich.]
Parallelogramm der Kräfte, Hebel, Wa- gen, Flaschenzug, schiefe Ebene, freier Fall, Pendel, Kepplers Gesetze, Barometer, Pumpen, Wärme, Thermometer, Dämpfe, Dampfmaschine, Wärmeleitung, 1strahlung, Wind, Magnetismus, Erdmagnetismus, Elektrizität, Elektrisiermaschine, Leidner Flasche, Gewitter, Elektrophor, Influenz, Dynamische Elektrizität, Volta'sche Säule, verschiedene Batterien, chemische, magne-
tische Wirkung, Telegraphie, Licht, Ge- schwindigkeit, Reflexions- und Brechungs- gesetze, Hohlspiegel, Linse, Farben, Regen- bogen, optische Instrumente, Einiges aus der Akustik. Die wichtigsten chemischen Erscheinungen nebst Besprechung einzelner interessanten Mineralien und der einfachsten Krystallformen, einiges aus der Pflanzen- anatomie und-physiologie, erläutert an Ab- bildungen und Präparaten.
Zeichnen. Zwei Stunden wöchentlich.
Zeichnen nach plastischen Ornamenten im Umriss und mit Rücksicht auf die Be- leuchtung. Ausführungen von Zeichnungen nach Natur und kunstgewerblichen Gegen- ständen. Uebungen im Malen in Wasser- farben nach verschiedenen Gegenständen, nach Muscheln, Früchten, Blumen, Pflanzen.
Ober-Tertia.
Religion.
Zwei Stunden wöchentlich.
Das Reich Gottes im Neuen Testamente; Lesung entsprechender biblischer Abschnitte. Eingehend die Bergpredigt, auch Gleich- nisse. Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments.
Sicherung der erworbenen Kenntnis des Katechismus und des in den vorangegangenen Klassen angeeigneten Spruch- und Lieder- schatzes; neu 333, 347, 178, 199. Erklärung einiger Psalmen; gelernt Ps. 1, 23, 90 V. 1— 12, 12—17, 103, 130.
Reformationsgeschichte in Anschluss an ein Lebensbild Luthers.
Deutsch. Drei Stunden wöchentlich.
Häusliche Aufsätze, wie IIIB, dazu Be- richte über Selbsterlebtes, auch in Brief- form.
Im Allgemeinen wie IIIB unter allmäh- lichem Hervortreten der poetischen Lektüre
vor der prosaischen. Lyrisches und Dra- matisches(insbesondere Schillers Glocke und Wilhelm Tell) mit Anknüpfung weiterer induktiv zu behandelnder Belehrungen aus der Poetik und Rhetorik.
Lektüre: Ausser einer Anzahl von Ge— dichten Schillers, Uhlands, Goethes u. A.
„Normannischer Brauch“ von Uhland, Schillers„Wilhelm Tell.“ Auswendiglernen
und Vortragen von Gedichten und Dichter- stellen.
Lateinisch.
Vier Stunden wöchentlich.
Lektüre: Lhomond mit Auswahl.
Grammatik: Die wichtigsten Regeln der Casus-, Tempus- und Moduslehre, be- sonders die Einübung der Partizipial- konstruktion, des Ablat. absolut. Dazu mündliche und schriftliche Uebersetzungen aus dem Deutschen und aus dem Lateini- schen. Extemporalien alle 14 Tage im An- schluss an die Lektüre. Schultz, Kleine lateinische Grammatik.


