Französisch.
Fünf Stunden wöchentlich.
Die unregelmässigen Verben in logischer Gruppierung. Ergänzung und Zusammen- fassung der gesamten Formenlehre. Haupt- gesetze über den Gebrauch der Hilfsverben avoir und ètre und der unpersönlichen Verba. Tempora und Modi, teils induktiv, teils deduktiv. Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes. Französische Grammatik von Plötz. Lektüre leichterer geschicht- licher und beschreibender Prosa aus Plötz. Chrestomathie, Lection II und III, sowie einige Briefe aus Lection V, Dialoge aus III, ferner mehrere leichte Gedichte, von denen jedes Quartal eins memoriert wurde. Schriftſiche und mündliche Uebersetzungen, Diktate, jede Woche ein Extemporale oder Domesticum, Uebungen im Sprechen wie in Untertertia, nur erweitert und eingehender behandelt.
Englisch.
Drei Stunden wöchentlich.
Fortsetzung der Lese- und Sprechübungen in jeder Stunde und Erweiterung des Wort- schatzes. Syntax des Verbs, namentlich die Lehre vom Infinitiv, Gerundium, Particips, der Hilfsverben, Gebrauch der Zeiten, Kon- junktiv.
Schriftliche und mündliche Uebersetzungen in das Englische und aus dem Englischen und Uebungen wie in IIIB.
Plate I, Lect. 16— 52. Gedichte: Plate, Lesebuch, Nr. 5, 6, 7, 8, 9, 11. Lektüre Nr. 11, 15, 18, 19, 20, 21, 24, 25, 26.
Geschichte.
Zwei Stunden wöchentlich.
Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum KRegierungsantritt Friedrich des Grossen, insbesondere bran- denburgisch-preussische Geschichte.
Die ausserdeutsche Geschichte wurde nur soweit herangezogen, als sie für die deutsche
und die brandenburgisch-preussische Ge- schichte zum Verständnis notwendig ist.
Erdkunde.
Zwei Stunden wöchentlich.
Repetition des Pensums der Untertertia; sodann physische und politische Erdkunde der aussereuropäischen Weltteile. Karten- skizzen. Erdkunde von v. Seidlitz, Aus-—
gabe B.
Mathematik.
Fünf Stunden wöchentlich.
Arithmetik(drei Stunden): Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Gleichungen einschliesslich einfacher quadratischer mit einer Unbekannten. Heis§ 34— 50, dann §§ 63, 65, 67, 69.
Planimetrie(zwei Stunden): Aehnlich- keit der Figuren, Proportionen an Drei- ecken und am Kreise.§§ 108, 114, 115 bis 119, 123 bis 127a.
Planimetrie von Lieber und Lühmann.
Naturgeschichte.
Zwei Stunden wöchentlich.
Beschreibung einiger schwieriger Pflanzen- arten zur Ergänzung und Wiederholung der Formlehre, Systematik und Biologie. Mit- teilungen über die geographische Verbrei- tung der Pflanzen.
Anatomie und Physiologie des Menschen. Niedere Tiere: Spinnen, Krebse, Würmer, Weichtiere, Stachelhäuter, Pflanzentiere, Urtiere.
Kleine Naturgeschichte von Schilling.
Zeichnen.
Zwei Stunden wöchentlich.
Zeichnen nach einfachen und schwierigen Modellen und plastischen Ornamenten im Umriss, zuletzt erst Gebungen in der Wieder- gabe von Licht und Schatten nach ein- fachen Modellen.


