Jahrgang 
1894
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Dichter im Anschluss an die Lektüre, das

Ergänzende aus der Grammatik im An- schluss an Lektüre und Aufsatz.

Lateinisch. Drei Stunden wöchentlich.

Lektüre: Caes. bell. gall. lib. II, Ovid metam. l. I, 1 112, 313 415.

Erklärung und Einübung des daktylischen Hexameters. Zwei Stunden.

Grammatik: Wiederholung aus der Form- lehre und der Syntax bei Gelegenheit der alle 14 Tage anzufertigenden schriftlichen

Uebungen. Schriftliche Uebersetzungen aus dem Lateinischen. Eine Stunde. Französisch. Vier Stunden wöchentlich. Die syntaktischen Hauptgesetze über

Artikel, Adjektiv, Adverb, Fürwort, Kasus- rektion, Infinitiv, Präpositionen und Kon- junktionen. Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes.

Lektüre: Die schwierigeren Abschnitte aus der Chrestomathie von Plötz, Lection II (Récits historiques) und aus Lect. IV (Narrations fictives), einzelne Stücke aus Lect. VI und mehrere Gedichte. Im Winter- semester ist Athalie von Racine gelesen.

Im Ubrigen wie in IIIA.

Englisch.

Drei Stunden wöchentlich.

Syntax des Artikels, Substantivs, Ad- jektivs, Pronomens, Adverbs und Über- sicht der wichtigeren Präpositionen, zum Theil wiederholend.

Schriftliche und mündliche Ubungen, nachahmende Wiedergabe von Gelesenem, Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes.

Lektüre: Lüdeking, S. 30 46; 7684. Tales of a grandfathers. Chap. I-VI. Gedichte: Lüdeking, No. 24, 26, 28, 33. Sprachübungen in jeder Stunde im An- schluss an das Gelesene und Vorkommnisse des täglichen Lebens.

Englische Grammatik von Plate, II. Teil.

Geschichte.

Zwei Stunden wöchentlich.

Deutsche und preussische Geschichte vom Regierungsantritt Friedrich des Grossen bis

zur Gegenwart.

Die ausserdeutsche Geschichte nur soweit,

als sie für die deutsche und brandenburgisch-

preussische Geschichte notwendig ist. Friedrich d. Gr., die franz. Revolution, Napoleon I., insbesondere in seinem Verhältnis zu Deutschland, das Unglück und die Er- hebung Preussens, die Befreiungskriege, die innere Umgestaltung Preussens, die Neu- ordnung der politischen Verhältnisse Deutsch- lands 1815, die Bemühungen und Herstellung des Zollvereins und einer grösseren National- einheit, die Thaten Kaiser Wilhelms I. und Gründung des deutschen Reiches bildeten den Hauptinhalt der Lehraufgabe der Klasse. Im Anschluss an die vaterländische Ge- schichte und die Lebensbilder der betreffen- den Herrscher, vergleichende Berücksich- tigung unserer gesellschaftlichen und wirt- schaftlichen Entwicklung bis 1888 unter Hervorhebung der Verdienste der Hohen- zollern, insbesondere um die Hebung des Bauern-, Bürger- und Arbeiterstandes. Andrae, Weltgeschichte.

zum Verständnis-

Erdkunde.

Eine Stunde wöchentlich.

Wiederholung der Erdkunde Europas, Elementare mathematische Erdkunde. Ent- werfen von vielfachen Kartenskizzen an der Wandtafel und in Heften. Deutschlands Kolonien. Dazu die bekanntesten Verkehrs- und Handelswege der Jetztzeit.

v. Seidlitz, Geographie, Ausgabe B.

Mathematik.

Fünf Stunden wöchentlich.

Das Wichtigste über Begriff und An- wendung des Logarithmus, nebst Uebungen im logarithmischen Rechnen. Quadratische Gleichungen. Heis§ 56 59a,§ 71.

Anfangsgründe der Trigonometrie und Berechnung von Dreiecken.