Jahrgang 
1926
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wahl hingewieſen. Merkblätter zur Berufsberatung wurden in den oberen Klaſſen verteilt. Berufskenntnis wurde durch Beſuch von Betrieben, Inſtituten und öffentlichen Einrichtungen gefördert.

i) Der Schulgeloͤſatz.

war monatlich 10 Mk. für Einheimiſche, 12.50 Mk. für Auswärtige. Vom 1. 1. 1926 ab wurden die Sätze um 25% erhöht. Demnach beträgt jetzt das Schulgeld für

Sinheimiſche: 1. Kind 12.50 Mk. Auswärtige: I. Uind 15.60 Mk. 2. 9.10 2. 110 5 6.25 S. 7.80

10% der Geſamtſchulgelder abzüglich der Ermäßigungen ſtehen zur Gewährung von Freiſtellen zur Verfügung. Ganze Freiſtellen hatten im Sommer 35 Schüler, im Winter 28 Schüler, halbe Freiſtellen im Sommer 31, im Winter 26 Schüler. 3 Schüler erhielten eine Erziehungsbeihilfe in Höhe von 300, bzw. 200, bzw. 150 Mk. Aus den Anſchaffungen der Hilfsbücherei konnten einer Reihe von Schülern unentgeltlich Schulbücher geliehen werden.

5. Der Elternbeirat.

Mitglieder ſind: Univerſitätsprofeſſor Dr. Eduard Müller(Vorſitzender), Eiſenbahnſekretär Friedrich Bicker, Frau Profeſſor Neumann, Frau Glaſermeiſter Schulz, Frau Poſtſekretär Weibe⸗ zahn, Oberlehrer Jakob Bergel, Verkehrsaufſeher heinrich Mackowiack, Inſtitutsgehilfe Juſtus Gaßmann, Elektroobermeiſter Philipp Ernſt, Stadtoberſekretär Bätz. Elternverſammlungen fanden nicht ſtatt. In den Sitzungen des Elternbeirats kamen u. a. hygieniſche Belehrungen unſerer Schüler, Verhütung von Unfällen in den Pauſen zur Sprache. Die Wirkſamkeit des Elternbeirats beſtand in der Hauptſache in perſönlicher Fühlungnahme des Vorſitzenden mit dem Leiter der Schule und den übrigen amtlichen Stellen. Aus Mreiſen der Eltern und Freunde der Schule ſtammte eine Reihe Geſchenke zur Ausſchmückung der Schulräume oder zur Ergänzung der Unterichtsmittel.

6. Verſchiedenes.

a. Das Schulgebäude befindet ſich in prächtiger Lage an der Lahn. Von den Klaſſenzimmern aus blickt man hinab auf die Lahn und empor zum Bismarckturm und zum Maiſer-Wilhelmturm. Vom Schulhof aus hat man einen umfaſſenden Blick auf die Stadt, die Eliſabethkirche und das überragende Schloß. Der Hof iſt etwa 3500 qm groß.

Zum Spielen an den aufgabenfreien Nachmittagen ſtehen 4 Plätze zur Verfügung: der Schulhof, die Bürgerwieſe, der Germania⸗Sportplatz und das Stadion.

Da das Phyſikzimmer wegen ſtändiger Inanſpruchnahme durch den Phyſikunterricht den andern Lehrfächern als Projektionsraum nicht zur Verfügung geſtellt werden konnte, war es notwendig, ein beſonderes Projektionszimmer mit Verdunkelungsvorrichtung einzurichten, was bei unſeren beſchränkten Raumverhältniſſen nur mit Schwierigkeiten durchzuführen war. Es iſt das Zimmer neben der Aula.