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Dr. E. Müller, fanden zwei geſundheitliche Belehrungen ſtalt: am 19. Jan. 1926 ſprach Oberarzt Dr. Rehberg, Aſſiſtent an der mediziniſchen Poliklinik, vor den Klaſſen IVV— Ol über Tuberkuloſe; am 15. Febr. hielt der Direktor der Landesheilanſtalt, Prof. Dr. Jahrmärker, vor den Klaſſen UIll-Ol einen Vortrag über„Alkohol und Schule“.— Den Oberprimanern wurde kurz vor ihrer Entlaſſung am 19. Febr. von dem Direktor der Hautklinik, Prof. Dr. Ruete, ein Vortrag gehalten.
In der Stuttgarter Verſicherungs⸗Aktiengeſellſchaft Stuttgarter Verein waren 39 Schüler gegen Unfall verſichert. Von der Verſicherung wurde in keinem Falle Gebrauch gemacht.
6. Beſichtigungen und Beſuch von Aufführungen. Am 227. April führten ehemalige Schüler unſerer Anſtalt unter Leitung von ſtud. Schweckendieck vor den Schülern der Oll und l einen Totentanz auf. Am 25. Mai wohnten die Schüler der OI Rs in Begleitung des Direktors und des Oberſtudienrats einer unter dem Vorſitz des Land⸗ und Amtsgerichtsrats Unauff ſtattfindenden Sitzung des Großen Schöffengerichts bei, um die Schüler mit einer wichtigen Einrichtung des öffentlichen Lebens bekannt zu machen.— Am 4. Juli beſuchten die beiden Oberprimen unter Beteiligung des Direktors, des Oberſtudienrats, Studienrats Schüler und Zeichenlehrers Becker das anatomiſche Inſtitut der Univerſität, deſſen Direktor, Prof. Dr. Göppert, ſelbſt führte.— Vom 6.—11. Juli 1925 fuhren 17 Primanerlinnen) unter Führung der Studienräte Martin und Schüler zu den Aufführungen des„Deutſchen Schillerbundes“ nach Weimar. Sie ſahen hauptmanns Florian Geyer, Shakeſpeares Sommernachtstraum, Schillers Braut von Meſſina und hörten Wagners Meiſterſinger. Weimars Gedächtnisſtätten und große Erinnerungen machten wieder tiefen Eindruck. Auf der Hin⸗ bzw. Rückreiſe beſuchten ſie Erfurt mit ſeinem großartigen Dom, Eiſenach und die Wartburg, das Saaletal mit der Rudelsburg, Schulpforta, Naumburg. Ende September berichteten die Teilnehmer in feſſelnder Weiſe vor Mitſchülern und Angehörigen im Feſtſaal über ihre Fahrt, zeigten Lichtbilder und warben für den„Deutſchen Schillerbund“.
Folgende Aufführungen des Staatstheaters in Kaſſel wurden beſucht: Am 25. Mai, Prinz von Homburg“ von 25 Schülern der oberen und mittleren Klaſſen unter Führung der Studienräte Schüler und Kracke.— 7. Nov. humperdincks„hänſel und Gretel“,„Puppenfee“ von 38 Schülern in Begleitung von Seichenlehrer Becker und Studienreferendar Steinbock.— 10. Februar 1926 „Die Jungfrau von Orleans“, 49 Schüler unter Führung von Studienrat Enderlein und Studienreferendar Steinbock.
Am 5. Dezember wurde in den Stadtſälen eine Schülervorſtellung„Die Braut von Meſſina“ gegeben.
Zeichenlehrer Becker fuhr am 11. und 12. Juli mit den Oberprimanern nach Darmſtadt und Frankfurt zum Beſuch der dortigen Kunſtſtätten.
Weiter wurden beſichtigt: das Kraftwerk Borken durch die OIOkR unter Führung von Referendar Steinbock; die Saalburg(IIOR) und die Anſtalt Hephata b. Treyſa(UIIIOR; in Marburg das Phyſikaliſche Inſtitut der Univerſität(OIRg und OllI Ro), die prähiſtoriſche Sammlung der Univerſität(UIIO), das Elektrizitätswerk O. IRg und O II Rg), das Gaswerk (UIOR, OII OR, UIIOB.
k) Berufsberatung. Es fanden keine beſonderen Veranſtaltungen zur Berufsberatung ſtatt. In den Primen und Unterſekunden wurde im Unterricht wiederholt auf die große Bedeutung einer richtigen Berufs⸗


