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UIB Dörbecker. b) Grundlegung der Goniometrie und einfache trigonometrische Dreiecksberechnungen und im Auschluß daran geometrische Konstruktionsaufgaben. U HHA Apel: UIlB Fuchs. 0) Anfangsgründe der Stereometrie. Anleitung zum perspektivischen Zeichnen räumlicher Gebilde. Die einfachen Körper und die Berech- nung von Kantenlängen, Oberflächen und lnhalten. Nach Koppel mit Auswahl. UIlA und UIIB Dörbecker.
Naturbeschreibung: 2 Stdn. Sommer: Kryptogamen, Anatomie und Physiologie der Pflanzen, Pflanzenkrankheiten. Winter: Anthropologie. UIlA Burhen ne; UIIB Nau.
Physik: 2 Stdn. Die einfachsten Erscheinungen aus Magnetismus, Elektrizität, Optik in experi- menteller Behandlung. UIlA Sommer: Apel, Winter: v. Beauvais; UIIB Dörbecker.
Chemie: 2 Stdn. Vorbereitender Lehrgang: Beschreibung und experimentelle Behandlung ein- facher anorganischer Elemente und Verbindungen nebst Kristallformen. Einige wichtige organische Erscheinungen. UIlA Dörbecker; UIB Nau.
Zeichnen: 2 Stdn. Leichnen und Malen nach Natur- und Kunstgegenständen. Freie perspek- tivische Ubungen in Innenräumen und im Freien. Skizzieren. Becker.
Ober-Sekunda. Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Sch midt.
Religion: 2 Stdn. Erklärung der Apostelgeschichte und einzelner Abschnitte aus Galater- und I. Korintherbrief. Lebensbilder der Apostel und anderer biblischer Personen. Kirchen- geschichte bis 325. Schmidt.
Deutsch: 4 Stdn. Celesen wurden: Schillers„Spaziergang“, Sophokles'„König Odipus“, Schillers„Braut von Messina“, Goethes„Hermann und Dorothea“, Goethes„Gôtz von Berlichingen“, Schillers„Wallensteins Lager“, Stücke aus Homer und Lesestücke aus Bieses Lesebuch für lJ.— Einige Stellen aus den gelesenen Dichtungen wurden ge-— lernt, früher gelernte Gedichte, besonders Schillers„Glocke“, wiederholt.— Freie Vor- träge im Sommer über Homer, im Winter über selbstgewählte Themen, die im all- gemeinen der Kunst und Geschichte des Altertums angehörten. Martin.
9 Aufsatze: 1) Selbsterlebte und mitgefühlte geschichtliche Ereignisse der letzten Vergangenheit. 2) Kl.A. Theater und Schauspiel im Altertum und in der Neuzeit(ein Vergleich). 3) Kl.-A. Der grie- chische Tempel. 1) Arten und Zwecke von Verkehrswegen dus der Umgebung Marburgs. 5) Kl.-A. Die Vorgeschichte der„Braut von Messina“. 6) Kl.-A. Beschreibung eines Bildes(„Wem Cott will rechte Gunst erweisen“ von Ernst Liebermann). 7) Kl.-A. Der Segen bürgerlicher Ordnung(nach„Hermann und Dorothea“*). 8) UÜber den Wert körperlicher Ubungen. 9) Probeaufsatz, Rom auf dem Wege zur Weltherrschaft.
Französisch: 4 Stdn. Lektüre von Daudet, Ausgewählte Erzählungen, Molière, Le bourgeois gentilhomme und Avare in regelmätiiger fremdsprachlicher Verarbeitung. Efweiterung der Sprachkenntnisse durch Stoffe praktischer Natur, zumeist im Anschlusse an Kron, Le petit Parisien. Freie Erzählungen über Land und Leute in Frankreich, zum Teil nach Kühn. Diktate, Obersetzungen, freie Arbeiten und vier Aufsätze. Glaser.
4 Aufsatze: 1) Le portrait du maréchal dans„La partie de billard' de Daudet. 2) Analyse du Bourgeois gentilhomme. 3) Une journée de ma vie. 4) Probeaufsatz.


