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Augusteischen Zeitalters zu begreifen. Im Winter behandelte Sandt: Deutsche Vorgeschichte. In der zweiten Gruppe wurden die Schüler in die darstellende Geometrie eingeführt mit besonderer Berücksichtigung der Perspektive. Durch Rückgriff auf die Kunstgeschichte, für die Schülervorträge nützlich gemacht wurden, wurde die allmähliche Entwicklung der perspektivischen Zeichnung besonders in der italienischen, niederländischen und deutschen Malerei zum Verständnis gebracht.
d) Verzeichnis der für die deutsche Privatlektüre zur Verfügung stehenden Bücher.
1. Schülerbibliothek: Bestand: VI: 113(6); V: 137(8); IV: 142(9); UIII: 159(11); O III: 189(16); UII: 223(12); O II: 206(15); UI: 322(19); OI: 363(22).
2. Die Hilfsbücherei hat neu angeschafft: Aeschylus„Perser“ deutsch. 25 Ex.
UIII: Deutsche Balladen(„Wägen und Wirken“, Beiheft II). 27 Ex.
OII: Edda, Teil I und II, in Uebers. v. Genzmer, je 17 Ex.
UI: Lessing, Ausw. v. Vorbrodt. 20 Ex.
Geschichte: Teubner Quellenhefte„Das deutsche Kaiserreich“. 20 Ex.
Geographie:„Die Ruhrkohle“. 30 Ex.
e) Die Themata der deutschen Aufsätze.
0 I: Wysk: 1. Der Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit als das Grund- erlebnis des jungen Schiller. Nachgewiesen an seinem Leben und Schaffen bis 1785. 2.(Kl.-A.) a) Der Geschichtsschreiber und der Dichter.(Ihre verschiedenen Wege und Ziele.) Eine Ueberlegung nach der Lektüre von C. F. Meyers historischer Novelle„Der Heilige“. b) Die Entwicklung der menschlichen Kultur nach Schillers„Spaziergang“ und„Eleusischem Fest“. 3(Kl.-A.) a) Die Entwicklung der Politik Bismarcks bis zum Frieden von Prag. b) Der Reichsgründungsversuch der Paulskirche. 4.(Kl.-A.) a) Habt ein weites Herz und ein enges Gewissen! b) Der Mensch sucht sein Glück vergebens, solange er es außer sicht sucht (Bismarck). c) Wie zeigt sich die Wahrheit des Wortes:„In der Not allein bewährt sich der Adel großer Seelen“? 5.(Kl.-A.) a) Wie durchkreuzt Octavio Piccolomini Wallensteins Pläne? b) Welches Bild gibt uns Gottfried Kellers Novelle„Ursula“ von dem buntbewegten Leben der Züricher Reformationszeit? 6.(Kl.-A.) Der Wert der Familie für den Einzelmenschen und für die Staatsgemeinschaft. 7.(Reifeprüfungsaufsatz).
UI: Wysk: 1.(Kl.-A.) a) Vom religiösen Drama des ausgehenden Mittelalters. b) Die Bedeutung Luthers nach Huttens Worten:„Auf einer grün umwachs'nen Burg versteckt,— Hast du die Bibel und das Deutsch entdeckt“.(C. F. Meyer:„Huttens letzte Tage“.) 2.(Kl.-A.) a) Wie macht uns Storm in seiner Novelle„Renate“ die innere Wandlung des Josias begreiflich? b) Romantisches in Storms„Renate“. 3. Ein kunstgeschichtliches Thema nach freier Wahl im Anschluß an die neuntägige Wanderfahrt der Klasse ins Frankenland. 4.(Kl.-A.) a) Was verstehe ich unter„Gemeinschaftsgeist“ einer Klasse, und wie kann sich solcher Geist auswirken?(In Briefform.) b) Warum spielt die Erholung im heutigen Leben eine wichtige Rolle, und welche Erholung soll ich wählen? c)„Etwas fürchten und hoffen und sorgen— Muß der Mensch für den kommenden Morgen,— Daß er die Schwere des Daseins ertrage— Und das ermüdende Gleichmaß der Tage“. 5.(Kl.-A) a) Die Verwendung des Kontrastes in Gottfried Kellers„Romeo und Julia auf dem Dorfe“. b) Homerisches in Goethes„Hermann und Dorothea“. 6.(Kl.-A.) Meine Stellung zu Theater und Kino. 7. a) Götz von Berlichingen in Goethes„Götz“ und Gerh. Hauptmanns„Florian Geyer“. b) Die auf- bauende und zerstörende Macht des Hungers in Wilhelm Raabes„Hungerpastor“. c) Warum wird Raabes„Hungerpastor“ der realistischen Kunstrichtung zugezählt? 8.(Kl.-A.) Die Be- deutung der Tagespresse für unser politisches, wirtschaftliches und kulturelles Leben.
OII: Hadermann: 1. a) Der heidnische Germane in der Zeit der Völkerwanderung. b) Der Germane zwischen Heidentum und Christentum in der Zeit der Merowinger und Karolinger. c) Der christliche Deutsche in der Zeit der Sachsénkaiser.(Nach Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit I und nach Proben ahd. Dichtung). 2.(Kl.-A.) a) Was bewundern wir an den Gestalten der nordischen Nibelungenlieder? b) Das Verhältnis zwischen Aufbau und Thema in Scheffels„Ekkehard“. c) Reckenlos.(Nach Freytag, Ingo und Ingraban.) d) Meine Eindrücke von der Gmundener V. D. A.-Tagung. 3.(Kl.-A.) a) die liebe leide ze


