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Uebungsbüchern; 3) aus dem Verlag von Diesterweg, Frankfurt a. M.: Schäfer, Lehrbueh für den evang. Rel. I., 7 Exemplare, geb. und Schäfer Krebs, Biblisch. Lesebuch, 5 Exemplare geb. 4) von Verl. Kesselring, Frankfurt: A. Lange, Uebungsbuch für Prima; 5) von N. N. eine An- zahl gebrauchter Schulbücher.
Für diese Geschenke wird hiermit im Namen der Anstalt bestens gedankt.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.
1. Nichtöffentlicher Schlussakt.
Sonnabend, den 7. April vorm. 9 ¾ Uhr findet nach der in der Aula abgehaltenen Schlussandacht die Verkündigung der Versetzungen und Austeilung der Zeugnisse in den einzelnen Klassen durch die Ordinarien statt.
2. Zur Nachricht.
1) In Betreff des Konfirmandenunterrichts spreche ich wiederholt die dringende Bitte aus, die Schüler möglichst während ihrer Lehrzeit in einer der Tertien konfirmieren zu lassen. Nur dann ist es der Schule möglich, in ihrem Stundenplan auf die Konfirmandenstunden die von ihr selbst gewünschte Rücksicht zu nehmen.
2) Ferner richte ich an diejenigen Eltern, deren Söhne mit einer mangelhaften oder nicht genügenden Note in einem oder mehreren Fächern versetzt worden sind, in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse das dringende Ersuchen, sich alsbald bei Beginn der Ferien mit den betr. Herren Ordinarien, bezw. Fachlehrern, über die Mittel und Wege ins Be- nehmen zu seizen, durch welche ihre Söhne die betr. Mängel am leichtesten und schnellsten beseitigen können. Sollte eine solche Verständigung mit der Schule,— wie es nach unserer Erfahrung bisher leider nur zu oft geschehen ist,— unterbleiben, so würden sich die Eltern die unausbleiblichen Folgen der Versäumnis lediglich selbst zuzuschreiben haben: die Schule aber muss in diesem Falle jede Verantwortung von sich ablehnen.
3) Zur Aufnahme in die Sexta des Gymnasiums ist in der Regel das vollendete neunte Lebensjahr erforderlich. An Vorkenntnissen wird verlangt: a) Fertigkeit in deut- lichem, sinngemässem Lesen und Schreiben deutscher und lateinischer Schrift; b) die Fähigkeit, ein Diktat ohne allzu grobe Fehler niederzuschreiben und eine kurze Erzählung mündlich wieder- zugeben; c) praktische Geläufigkeit in den 4 Spezies mit unbenannten ganzen Zahlen; d) einige Kenntnis biblischer Geschichten.— Vorkenntnisse im Lateinischen sind nicht erforderlich, ja nicht einmal erwünscht.
4) Die Herren Geistlichen, Rektoren und Lehrer auf dem Lande, welche sich mit der Vorbereitung von Knaben für unser Gymnasium beschäftigen, ersuche ich im Interesse ihrer Zöglinge wie unserer Schule, sich bei ihrem Unterricht nur der in der Anstalt eingeführten Lehrbücher bedienen und sich in ihrer Methode möglichst an den Gang des Gymnasialunterrichts anschliessen zu wollen. Exemplare des diesjährigen Programmes stehen auf Verlangen gern zu Diensten.


