15 Zeichnen. Ubungen im Zeichnen krummliniger Formen. Zusammenstellung von Blatt- und Kelchformen zu Rosetten und einfachen Füllungen, systematische Ornamente nach Vor- zeichnung in grossem Maasstabe an der Schultafel. Einheimische Blattformen nach der Natur. Übungen in verändertem Maasstabe. Freie symmetrische Ornamente verschiedener Stile nach Vorzeichnung an der Schultafel. Einiges aus der Perspektive. 2 St. w.(Im Sommer: Kullmann, im Winter: Witt.)
OQuinta. (Ordinarius Oberlehrer Eiooldt.)
Religionslehre. a) Evangelische: Biblische Geschichten des Neuen Testamentes nach dem Lehrbuche von Wendel. Erklärung und Einprägung des zweiten Hauptstücks des Katechismus mit Luthers Auslegung. Einprägung einer Anzahl von Katechismussprüchen und von vier Kirchenliedern. Wiederholung des ersten Hauptstücks und der in Sexta gelernten Sprüche und Lieder. 2 St. w.(S.: Ewoldt, W.: Witt.)— b) Katholische: Kombiniert mit Quarta.— c) Jüdische: Kombiniert mit Quarta.
Deutsch und Geschichtserzählungen. Der einfache und der erweiterte Satz. Das Wichtigste vom zusammengesetzten Satz. Einübung der Orthographie nach dem amtlichen Regel- und Wörterverzeichnis. Interpunktionsregeln. Lesen von Gedichten und Prosastücken aus dem Lesebuche von Muff. Mündliches Nacherzählen. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Erste Versuche im schriftlichen Nacherzählen, im ersten Halbjahr in der Klasse, im zweiten auch als Hausarbeit. Wöchentlich ein Diktat; jede dritte oder vierte Arbeit ein Auf- satz. 2 St. w.— Erzählungen aus der alten Sage und Geschichte. 1 St. w.(Schenkcheld.)
Latein. Wiederholung der regelmässigen Formenlehre, die Deponentia, die unregel- mässige Formenlehre. Aneignung eines angemessenen Wortschatzes im Anschluss an das Lese- und Ubungsbuch. Übersetzen aus dem Lese- und Übungsbuch von Ostermann. Übungen im Anschluss an das Übersetzte. Einige syntaktische Regeln und stilistische Anweisungen. Wöchent- lich eine Klassenarbeit, Reinschrift oder ein häusliches Exercitium. 8 St. w.(Euwoldt.)
Erdkunde. Physische und politische Erdkunde von Deutschland(bzw. Mitteleuropa) nach Kirchhoffs Erdkunde für Schulen. Erweiterung der geographischen Grundbegriffe. Anfänge im Entwerfen von Kartenskizzen. 2 St. W.(Schenxheld.)
Rechnen. Primfaktoren von 1— 100. Gemeine Brüche und einfache Aufgaben aus der Regel de Tri(Schellen I. Abteilung§ 15—§ 21; II. Abteilung§ 1— 10). 4 St. w.(Eivoldt.)
Naturbeschreibung. Beschreibung und Vergleichung verwandter Blütenpflanzen, die wichtigsten Pflanzenfamilien im natürlichen System.— Beschreibung von Amphibien, Reptilien und Fischen, nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise und Heimat, über ihren Nutzen oder Schaden. Grundzüge des Knochenbaues beim Menschen. 2 St. w.(Ewwolcdt.)
Schreiben. Das deutsche und lateinische Alphabet in Buchstaben, Wörtern und Sätzen nach gegebener Vorschrift. Abschrift von Lesestücken. 2 St. w.(Im S.: Kullmann, im W.: Witt.)
Zeichnen. UÜbungen im Zeichnen geradliniger Formen auf Grund der geometrischen Formenlehre. Zusammenstellung zu Bordüren und Füllungen, an der Zeichentafel in grossem Maasstabe entworfen und vorgezeichnet. 2 St. w.(Im S.: Kullmann, im W.: Witt.)
Singen. Einführung in die Notenlehre und Bildung von Tonleitern; Treffübungen; Dreiklang; Vierklang. Volkslieder und Choräle.(Im S.: Kullmann, im W.: Corell.)


