9 Konstruktion algebraischer Ausdrücke, Dreieckskonstruktionen, Lehrsätze über Dreiecke und über die harmonische Teilung. Trigonometrie: Grundformeln, Lehrsätze vom Dreieck, Umformen trigonometrischer Ausdrücke. 4 St. W.(Weidenmäüller.) Physik. Magnetismus, Elektricität, Wärme. 2 St w.(Eoldt.)
Sckunda za. (Ordinarius Professor Pfarrer Vogt.)
Religionslehre. a) Evangelische: Lesen und Erklärung des Evangeliums Lucae mit Berücksichtigung der anderen Synoptiker; Hiob. Wiederholung des Katechismus und wichtiger Kirchenlieder. 2 St. w.(Pogt.)— b) Katholische: Erweiterter Katechismus: das 3. Haupt- stück unter Berücksichtigung der Liturgie bei dem heiligen Messopfer, bei Spendung der heiligen Sakramente und bei Sakramentalien. Einführung in die Kirchengeschichte mittels hervorragender kirchengeschichtlicher Charakterbilder. 2 St. w.(Weber.)— c) Jüdische: Die Pflichtenlehre. Allgemeine Plflichten der Gottesfurcht. Einzelpflichten.(Nach Feilchenfeld.) Lektüre ausgewählter Psalmen im Urtext, der Bücher Samuel und Könige nach Zuns Übersetzung. Geschichte Israels von Josua bis Jerobeam II, nach Cassel. 2 St. w.(Mank.)
Deutsch. Lektüre: Hermann und Dorothea. Minna von Barnhelm. Jungfrau von Orleans. Gedichte von Schiller, Gedichte und Prosalektüre aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek für Unter-Sekunda. Auswendiglernen von Gedichten. Vorträge. Praktische Anleitung zur Aufsatz- bildung. Disponierübungen. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. 3 St. w.(Schäfer II.)
Themata der deutschen Aufsätze:
1) Was bringt den Vater Johannas zu dem Glauben, dass seine Tochter mit der Geisterwelt in Ver- bindung stehe?— 2) Klearch, Proxenus und Menon.(Eine Charakteristik nach Xenophon).— 3) Eine Rede Xenophons.(Nach Xen. Anab. III, 2, 7 fl.)— 4) Es ist nicht alles Gold, was glänzt.(Klassenaufsatz.) — 5) Inxiefern ist Schillers Gedicht„Der Handschuh“ ein Gegenstück zu dessen Gedicht„Der Taucher“? — 6) Die Ortlichkeiten in Goethes Hermann und Dorothea.— 7) Übersetzung aus Xenophons Anabasis (III, 2, 4— 6).(Klassenarbeit.)— 8) Tellheim und Riccaut.(Klassenaufsatz.)— 9) Friedrich des Grossen Verdienste um sein Land.(Prüfungsaufsatz.)
Latein. Livius XXII mit Auswahl und Vergils Aen. J und II mit Auswahl(nach Lange). Ciceros erste Rede gegen Catilina und einige Kapitel aus der dritten. 4 St. w.— Wiederholung der Syntax mit Ergänzungen nach Ellendt-Seyffert; stilistische Regeln im Anschluss an die Lektüre. Wöchentlich ein Extemporale oder Exercitium; alle 6 Wochen eine schriftliche Ubersetzung aus dem Lateinischen ins Deutsche statt einer lateinischen Klassenarbeit. 3 St. W.(Vogf.)
Griechisch. Lektüre: Xenophon, Anabasis II, 3— 6, III. VI. 1—3. Ilellenika II mit Auswahl. Homer, Odyssee I, 1— 80, V, VI, VII mit Auswahl.— Grammatik: Wiederholung der Formenlehre, die wichtigsten Regeln der Kasus-, der Tempus- und der Moduslehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 6 St. w.(Schäfer II.)
Französisch. Lektüre: Im Sommer Feuillet, Le Village; im Winter Sarcey, Le siège de Paris. Grammatik: Befestigung des Konjunktivs; Adjektiv, Adverb, Particip, Infinitiv, Präpositionen. Sprechübungen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 3 St. w.(Stange.)
Geschichte und Erdkunde. Deutsche und preussische Geschichte von Friedrich dem Grossen an bis zur Gegenwart.— Erdkunde Deutschlands und der meisten übrigen europäischen Länder. Das Wichtigste aus der mathematischen(deographie. 3 St. W.(Loeber.)


