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Auswahl der notwendigsten unregelmässigen Verben. Die verschiedenen Stellungen der ver- pundenen persönlichen Fürwörter. Erweiteter Gebrauch des partitiven Artikels. Adverbium, Komparation, Quantitätsbegriffe. Einige Unregelmässigkeiten der Pluralbildung, Eigentümlich- keiten des Gebrauches der Zahlen. Pronomen relativum. Das unverbundene hinweisende Für- wort. Attributive und prädikative Wortstellung. Verba reflexiva. Unverbundene persönliche Fürwörter. Mündliche Ubersetzung deutscher Sätze. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 3 St. w.(Schäfer; von Michaelis bis Weihnachten 1894 Spindler.)
Geschichte und Erdkunde. Kurzer Uberblick über die weströmische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus an, dann deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. 2 St. W. — Wiederholung der politischen Erdkunde Deutschlands, physische und politische Erdkunde der aussereuropäischen Erdteile, ausser den deutschen Kolonieen. Kartenskizzen. 1 St. w.(Patschovskxy.)
Mathematik. Arithmetik: Grundrechnungen mit absoluten Zahlen, einfache Gleichungen vom 1. Grad mit einer Unbekannten(Bardey 4, 6— 9, 20— 22 mit Auswahl.) Planimetrie: Lehre vom Parallelogramm und vom Kreis. 3 St. w.(Reinhard.)
Naturbeschreibung. Allgemeine Botanik. Ubersicht über das natürliche Pflanzensystem UÜbungen im Bestimmen offenblütiger Gewächse nach Gies. Die wichtigsten ausländischen Nutz- pflanzen. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Uberblick über das Tierreich. 2 St. w.(Reinhard.)
Zeichnen. Das Nötige aus der Perspektive. Anwendung der perspektivischen Gesetze beim Zeichnen nach Holzkörpern. Das Notwendige aus der Schattenlehre. Erklärung der Be- leuchtungserscheinungen an den grad- und krummflächigen Körpern. Anwendung der Licht- und Schattenlehre beim Zeichnen ornamentaler Gypsmodelle. 2 St. w.(Witt.)
OQuarta. (Ordinarius Oberlehrer Schenkheld.)
Religionslehre. a) Evangelische: Das Allgemeinste von der Einteilung der Bibel und der Reihenfolge der biblischen Bücher. Lesung geschichtlicher Abschnitte des Alten und Neuen Testaments nach Wendel, Bibl. Geschichte. Erklärung des 3. Hauptstückes mit Luthers Auslegung. Wiederholung des Katechismus. Erlernung von vier Kirchenliedern und Wieder-
holung der früher gelernten. 2 St. w.(Lange.)— b) Katholische: Die notwendigen Gebete; kurze Anleitung, der heil. Messe mit Andacht beizuwohnen. Beichtunterricht.— Im Diöcesan- katechismus das 1. Hauptstück: Vom Glauben.— Biblische Geschichten des Alten Testamentes
nach Schuster. 3 St. w.(Weber.)
Deutsch. Der zusammengesetzte Satz. Das Wichtigste aus der Flexions- und Wort- bildungslehre. Lesen von Gedichten und Prosastücken aus dem Lesebuche von Hopf und Paul- siek. Nacherzählen. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten; Wiederholung der in VI und V gelernten Gedichte. Diktate im Anschluss an das amtliche Regel- und Wörterverzeichnis und Aufsätze abwechselnd alle 14 Tage. 3 St. w.(Schenkheld.)
Latein. Cornelius Nepos: Miltiades, Themistocles, Aristides, Cimon, Lysander, Alcibiades, Thrasybulus, Gonon. Im ersten Halbjahre 3, im zweiten 4 St.— Wiederholung der Formenlehre. Das Wesentliche aus der(asuslehre. Syntax des Verbums nach Bedürfnis im Anschluss an das Ubersetzte. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen in das Lateinische aus Ostermanns Ubungs- bpuch für IV, sowie im Anschluss an die Lektüre. Vokabellernen im Anschluss an das Ubersetzte.


