Jahrgang 
1895
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gesetze in Bezug auf den Gebrauch der Hilfsverben avoir und êétre; Wortstellung, Tempora, In- dikativ und Konjunktiv, wesentlich induktiv behandelt; Erweiterung des Wort- und Phrasen- schatzes. Schriftliche und mündliche UÜbersetzungen in das Französische, Diktate. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Auswendiglernen einer beschränkten Anzahl von Fabeln. Sprech- übungen. 3 St. w.(Ewoldt.)

Geschichte und Erdkunde. Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grossen, inbesondere brandenb.-preussische Geschichte. 2 St. w. Wiederholung der physischen Erdkunde Deutschlands. Behandlung der deutschen Schutz- gebiete. 1 St. w.(Hohental.)

Mathematik. Arithmetik: Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbe- kannten(Bardey 20, 22 erste Stufe, 23, 24). Potenzen und das Wichtigste über Wurzelgrössen. Planimetrie: Kreislehre(Schluss), Flächeninhalt, Proportions- und Ahnlichkeitslehre(Lieber und v. Lühmann, Abschnitt 3, 4, 5 mit Auswahl.) 3 St. w.(Eooldt.)

Naturbeschreibung. Der Mensch und dessen Organe nebst Unterweisungen über die Gesundheitspflege. Einiges über Nahrungs- und Genussmittel.(S.) Mechanische Erscheinungen, das Wichtigste aus der Wärmelehre. W. 2 St. w.(Eooldt.)

Zeichnen. Kopieren nach ornamentalen Vorlagen. Zeichnen nach Gypsmodellen, Dar- stellung der Zeichnungen in verschiedenen Manieren(Kreide, Wischer, Farbe, Tusche, Sepia, Bleifeder, Feder). Landschaftszeichnen in Blei, Tusche und Sepia; ornamentale Farbenstudien nach gegebenem Entwurf für Vorgeschrittene. 2 St. w.(Mitt.)

Tertia 2. (Ordinarius Oberlehrer Dr. Euler.)

Religionslehre. a) Evangelische: Das Reich Gottes im Alten Testament. Einzelne biblische Abschnitte wurden gelesen, besonders Psalmen und Stellen aus dem Buch Hiob. Wiederholung der fünf Hauptstücke des Katechismus nebst den dazu gelernten Sprüchen. Die früher gelernten Kirchenlieder wurden wiederholt. Einige Kirchenlieder wurden neu gelernt, ebenso einige Psalmen. Belehrung über das Kirchenjahr und die Bedeutung der gottesdienst- lichen Ordnungen. 2 St. w.(Euler.) b) Katholische: Kombiniert mit Sekunda 2.

Deutsch. Zusammenfassender UÜberblick über die wichtigsten der deutschen Sprache eigentümlichen grammatischen Gesetze. Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek, im Anschluss daran Belehrungen aus der Metrik und Poetik. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. 2 St. w. (Patschovsleij.)

Latein. Lektüre:(aesar, de bello Gallico I, 1 29, II und III. 4 St. w. Wieder- holung und Erweiterung der Kasuslehre. Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen teils nach dem Übungsbuch von Ostermann, teils im Anschluss an die Lektüre. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. 3 St. w.(Euler.)

Griechisch. Die regelmässige Formenlehre des attischen Dialekts bis zum Verbum liquidum einschliesslich. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen behufs Einübung der Formen- lehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 6 St. wW.(Euler.)

Französisch. Lektüre: Histoire de Sindbad le Marin, par Galland. Fortsetzung der Sprech-, Lese- und Schreibübungen, Erweiterung des Wortschatzes und der Formenlehre. Eine