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Latein. Vergils Acneis, I u. II. 2 St. W.(Buchenau.)— Livius, Buch XXII Kap. 1—50.(S.) Ciceros Reden gegen Catilina-IV und über das Imperium des Cn. Pompeius.(W.) RKepetition der Satzlehre nach Berger Lat. Gramm.§ 220— 344 mit besonderer Berücksichtigung der in der Lektüre vorkommenden Regeln, nebst den entsprechenden exempla syntaxis lat. In Anschluss hieran wöchentlich ein Exercitium nach Süpfle, Aufgaben zu Lat. Stilübungen II. Teil oder ein Extemporale nach Diktat. 30 loci memoriales Wurden memoriert. 6 St. W.(Vogt.)
Griechisch. Homers Odyssee V, IX. XIII.— Xenophons Anabasis, von Buch II, Kap. 6 bis Buch V zu Ende.— Wiederholung der Formenlehre. Syntax, besonders diejenige des Nomens(nach Seyfferts Hauptregeln). Mündliches und schriftliches Ubersetzen nach dem Gbungsbuche von Seyffert-Bamberg, Teil 2. Alle 14 Tage eine Korrektur. 7 St. W.(Hohenthal.)
Französisch. Ausgewählte Abschnitte aus Biographies d'hommes célèbres de l'antiquité par Rollin. Plötz. Schulgrammatik, Lektion 50— 68. Alle zwei Wochen ein Exercitium oder ein Extemporale. 2 St. W.(Schäfer.)
Hebräisch. Kombiniert mit II, 1. Die Anfangsgründe: Deklination, Lehre vom Pronomen, Starkes Verbum nach der Grammatik von Gesenius-Kautzsch. Mündliche und schriftliche Übungen nach dem Übungsbuch von Kautzsch. Im Vierteljahr drei häusliche Arbeiten. 2 St. w.(Vogt.)
Englisch(fakultativ). Die Anfangsgründe nach der Grammatik von Dr. F. W. Gesenius, Kapitel-XV. Das Notwendigste aus der Lautlehre und Orthographie. Sprech- und Schreib- übungen. Dreiwöchentliche Extemporalien. Einige Gedichte aus Gesenius memoriert und einige Lesestücke übersetzt. 2 St. W.(Müller.)
Geschichte und Geographie. Griechische Geschichte von den ältesten Zeiten bis zu den Kämpfen der Diadochen nach dem Grundriss von Dietzsch-Richter, erster Teil.§ 32— 105. Physikalische und politische Geographie der Balkanr. Apenninen- und Pyrenäenhalbinsel, der Karpathenländer, Russlands, Skandinaviens. Afrikas, Amerikas und Australiens, nach Kirchhoffs Schulgeographie. 3 St. W.(Vogt.)
Mathematik. Arithmetik: Gleichungen 1. Grades mit einer und mehreren Unbekannten; Potenzen und Wurzeln.(Bardey XXII, XXIII, XXIV, XI, XII, XIII, XIV.) Planimetrie: Wieder- holung und Erweiterung der Lehre vom Kreis und Flächeninhalt, Proportions- und Ahnlichkeits- lehre nach Lieber und v. Lühmann. 4 St. W.(Reinhard.)
Physik. Anorganische Chemie. Hydrostatik, Aärostatik, Reibungselektricität. 2 St. W. (Reinhard.)
Tertia f. (Ordinarius Oberlehrer Dr. Wilhelmi.)
Religionslehre. a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im neuen Testa- ment. Kirchenjahr und Einrichlung des Gottesdienstes. Repetition des Katechismus und der früher gelernten Sprüche und Lieder. Memorieren einiger neuen Sprüche und Lieder. 2 St. w. (Vogt.)— b) Katholische: Öffentliche Wirksamkeit Jesu vom 3. Osterfeste bis zur Himmel- fahrt. Im Katechismus vom Ziel und Ende des Menschen; von dem Begriffe, dem Gegenstande, den Quellen, der Notwendigkeit und den Eigenschaften des Glaubens.(S.) Geschichte der Apostel und der Kirche im apostolischen Zeitalter; daneben im Katechismus von den drei ersten Glaubensartikeln.(W.)(Nach Schuster und Holzammer, Handbuch zur biblischen Geschichte und auch dem Diöcesankatechismus.) 2 St. W.(Weber.)


