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Mathematik. Arithmetik: Gleichungen vom 1. Grad mit einer und mehreren Un- bekannten, Lehre von den Potenzen und Wurzeln(Bardey XXII—XXIV, XI, XIII).— Planimetrie nach Kambly, Abschn. 3 und 4(Wiederholung und Erweiterung nebst Ubungs- aufgaben) und Abschn. 5. 4 St. w.(Weidenmiller.)
Naturkunde. Mineralogie, nach Koppe, nebst Gesteins- und Formationslehre. Anfangs- gründe der anorganischen Chemie. 2 St. w.(Weidenmüller.)
Tertia if. (Ordinarius Gymnasiallehrer Hohenthal.)
Religionslehre. a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im Alten Testa- ment von Anfang bis zum 1. Buch der Könige, zum teil nach der Bibel, zum teil nach dem Baseler Lehrbuch. Daneben Erlernen von Psalmen und Kirchenliedern. Einteilung des christlichen Kirchenjahres. 2 St. w.(Vogt.)— b) Katholische: Von der Ankaunft u. d. verborgenen Wesen Jesu, von seiner öffentlichen Wirksamkeit bis zum 2. Osterfest. Im Katechismus von der Bestimmung des Menschen, vom Glauben.(S.) Geschichte des Reiches Gottes bis zur Gründung der Kirche in Jerusalem. Katechismus: Von den 7 ersten Artikeln des Symbolum apostolicum.(W.)(Nach Schuster, Handb. zur bibl. Gesch. II. Teil und nach dem Diöcesankatechismus). 2 St. w.(Weber.)
Deutsch. Sinngemässes Lesen und Erklärung prosaischer und poetischer Stücke aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek für Tertia. Auswendiglernen und Vortrag muster- giltiger Gedichte. Alle 3 Wochen abwechselnd ein Aufsatz zu Hause oder in der Klasse. 2 St. w.(S. Blechmann, zeitweise vertreten durch Kand. Noll. W. Schäfer.)
Latein. Ovid, Metamorph.: Jason und Medea, Argonautenzug, Ceres und Proserpina; Kadmus' Drachenkampf, Niobe, Kosmogenie. 2 St. w.(S. Noll. W. Hohenthal.)— Caesar de bello gall. IV— VII, 30. Grammatik nach Berger: Satzlehre von Anfang bis zu Ende; dazu die exempla synt. lat. Mündliche und schriftlicne Ubungen nach Süpffe I. Extemporalien im Anschluss an die Lektüre. 7 St. w.(Hohenthal.)
Griechisch. Xenoph. Anab. III— IV, 6. Grammatik nach Berger: Beendigung der Formenlehre und das Allernötigste aus der Syntax. Mündlliche und schriftliche Ubungen nach dem Ubungsbuch von Spiess. Extemporalien im Anschluss an die Prosalektüre. Im letzten Quartal Einführung in die Odyssee(I, 1— 95 gelesen und memoriert). 7 St. w. (Hohenthal.)
Französisch. Plötz, Schulgrammatik, dritter und vierter Abschnitt. Wiederholung des ersten und zweiten Abschnittes.— Gelesen aus Collmanns Lesebuch 1— 23. Alle 14 Tage abwechselnd ein Exercitium oder Extemporale. 2 St. w.(S. Hartwig. W. Schäfer.)
Geschichte und Geographie. Deutsche Geschichte von 1517— 1871 nach David Mällers Leitfaden.— Geographie von der Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien, England, Dänemark, Skandinavien und Russland nach Kirchhoffs Schulgeographie. 3 St. w. (S. Hartwig. W. Wiskemann.)


