Jahrgang 
1928
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artlicher Fehler. 8. a) Eine Geſchichte(Sage) aus meiner Heimat. b) Der Inhalt des Ka⸗ lenders. c) Meine Briefmarkenſammlung. 9.(Kl) Welche Wirkungen der diesjährigen Kälte habe ich beobachtet? 10.(Kl.) a) Der

Lord von Edenhall erzählt ſeinen Gäſten die Geſchichte des Glückes von Edenhall. b) Die entſcheidende Seeſchlacht im Veneterkrieg im Jahre 56 v. Chr. 8 i

5. Aufgaben der ſchriftlichen Reifeprüfung zu Oſtern 1929. b

a) Deutſcher Aufſatz. Nach Wahl: a) Welche Fortſchritte hat in unſerem Vaterlande die Löſung der ſozialen Frage gemacht ſeit der Zeit, die Gerhart Hauptmann in ſeinem SchauſpielDie Weber ſchildert? b) Wie ſucht unſere Reichsverfaſſung den wahren Volksſtaat zu verwirklichen? c) Die Boden⸗ ſchätze des Weſterwaldes und ihre wirtſchaft⸗ liche Bedeutung. d) Können wir des Perikles Worte:46 τννετασντονιιmQm αέos raldεκνασν εαναι(Thuk. II. 41) weiter auf die Wirkung des griechiſchen Geiſtes bis zur Gegenwart anwenden?

b) Eine Ueberſetzung aus dem Lateiniſchen ins Deutſche: Seneca, ad Helviam matrem de consolatione c 45.

c) Ueberſetzung aus dem Griechiſchen: Aristoteles' 1oνναιiοωQνoοteia c. 18. Har⸗ modios und Ariſtogeiton.

d) Mathematiſche Aufgaben: 1. In ein

Ellipſoid, das durch Rotation der Ellipſe mit den Halbachſen a= 8, b= 6 um die große Achſe entſtanden iſt, den größten Cylinder zu legen.(Differential⸗ und Integralrechnung.) 2. Auf einem 15 m hohen Hausgiebel ſteht ein 4 m hoher Antennenmaſt. Dieſer erſcheint von der horizontalen Bodenebene aus unter einem Geſichtswinkel von 2,5°. Wie weit iſt der Beobachter vom Hauſe entfernt?(Trigono⸗ metrie.) 3. Eine Gemeinde hat ein Waſſer⸗ werk gebaut, das jährlich 1000 M. Betriebs⸗ koſten verurſacht und alle 10 Jahre eine Summe von 5000 M. für Reparaturen, Anſchaffung neuer Maſchinen uſw. erfordert. Welche Summe iſt für die dauernde Unterhaltung des Werkes bereitzuſtellen, wenn die Betriebsunkoſten am Ende des Jahres bezahlt werden und die erſtmalige Auslage von 5000 M. ſich bereits nach 6 Jahren für notwendig erweiſt? p= 8%. (Zinſeszins⸗ und Rentenrechnung.)

6. Künſtleriſcher und techniſcher Unterricht.

Zeichnen. Serta bis Obertertia je 2 Stunden wöchentlich, Unterſekunda bis Oberprima je 2 Stunden alle 14 Tage. Hauptziel des freien Zeichnens war Wecken und Bilden ſchöpferiſcher Anlagen, verwandt wurden Kohle, Blei, Paſtellkreide, Waſſerfarbe, Buntpapier, Linoleum. Jahreszeiten, Erlebniſſe, Spiel, Sport, Märchen und Natur gaben den Stoff dazu. Linearzeichnen: Darſtellen einfacher Körper mit Schnitten, Abwicklungen, Durchdringungen und Schrägbildern. 4

Geſang und Muſik. Serta und Quinta je 2 Stunden wöchentlich. Einführung ins Notenleſen. Einfache rhythmiſche Motive, Taktarten, leichtere Dur⸗ und Molltonarten. Homophoner und polyphoner ein⸗bis dreiſtimmiger Liedgeſang. Quarta bis Prima: 4 Stunden, nämlich je eine Stunde Knabenchor und Männerchor, je eine Muſikſtunde für vereinigte IV OIII und II lI. Einſtimmige Lieder, z. Teil zu Klavier, Geige oder Laute. Einiges von Akkorden und Intervallen. Zwei⸗ bis vierſtimmiger Geſang. Muſikſtücke und Lieder Franz Schuberts. Zum gemiſchten Chor wurden nach Bedarf die beiden Chöre in einer der Chorſtunden vereinigt.