Jahrgang 
1925
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grenzen die Achſen mit der Tangente in A? von 41,6° und die ElgendorfJEſchelbach 2.(Stereometrie). Eine Hohlkugel aus Meſſing unter 33,2°. Wie weit iſt das Schloß von (= 8,5) von 10 cm Durchmeſſer ſinkt im Elgendorf entfernt? 4(Sphäriſche Trigono⸗ Waſſer 4 em tief ein. Wie dick iſt ihre metrie). Einen ebenen Bergabhang hinauf Wand? 3.(Trigonometrie). Der Kapellen: ſoll eine gerade Bahn gebaut werden, die turm in Elgendorf hat von dem in Horreſſen mit der an ſeinem Fuße gerade und horizontal eine Entfernung von 1,65 km, von dem in verlaufenden Hauptbahn einen Winkel von Eſchelbach 1,29 km; die beiden Verbindungs⸗ 10,25° bildet. Welchen Neigungswinkel hat linien bilden einen Winkel von 110,5°. Vom die Zweigbahn(zur Horizontalebene), wenn Schloß Montabaur erſcheint die Entfernung die Neigung des Abhangs 15,17° iſt, und Elgendorf Horreſſen unter einem Winkel wieviel% beträgt die Steigung?

6. Künſtleriſcher und techniſcher Unterricht.

Zeichnen. Zu den bisherigen je zwei Wochenſtunden für V O III kamen zwei Wochenſtunden in Serxta und je eine Wochenſtunde in UII bis O1 hinzu. UI und 01 blieben noch vereint. Hauptziel des freien Zeichnens war Wecken und Bilden ſchöpferiſcher Anlagen; verwandt wurden Kohle, Blei, Paſtellkreide, Waſſerfarbe, Buntpapier, Linoleum. Jahreszeiten, Erlebniſſe, Spiel, Sport, Märchen gaben den Stoff dazu. Ausgiebig geübt wurden farbige Flächenaufteilungen mit Anleitung zun gefühlsmäßigen Erfaſſen von Linien⸗ führung, Farben und Raumverteilung. Außerdem wurde nach der Natur gezeichnet, wozu die Sammlungen der Anſtalt ſowie die Straßen und Gaſſen der Stadt Gelegenheit boten. Linearzeichnen: Projektionales Darſtellen einfacher Körper(Prisma, Zyllinder, Pyramide, Kegel) mit Schnitten, Abwicklungen, Durchdringungen und Schrägbildern.

Geſang und Muſik. Serxta und Quinta je 2 Stunden wöchentlich. Unterricht nach dem alten Lehrplan; außerdem erſte Einführung in das Verſtändnis der Inſtrumental⸗ muſik. Quarta bis Prima: 4 Stunden, nämlich je eine Stunde Knabenchor und Männerchor, je eine Muſikſtunde für vereinigte IVOlll und I I. Einſtimmige Lieder, meiſt Volkslieder, teils ohne Begleitung, teils zu Klavier, Geige oder Laute. Choralgeſang der Meſſeliturgie. Zwei⸗ bis vierſtimmiger homophoner und polyphoner Liedgeſang. Zum gemiſchten Chor wurden nach Bedarf die beiden Chöre in einer der beiden Chorſtunden vereint. Einfache In⸗ ſtrumentalmuſik(Märſche, Tänze). Einführung in die Kompoſition einfacher Lieder und Muſik⸗ ſtücke. Gelegentlich Proben aus Beethovens Symphonien und Bachs Matthäuspaſſion.

Schreiben fiel ſeit Oſtern 1925 weg.

Turnen. Die Anſtalt beſuchten im Sommer 263, im Winter 251 Schüler. Von dieſen waren befreit im Sommer 21, im Winter 15 Schüler auf ärztliches Zeugnis oder wegen offen⸗ ſichtlicher Gebrechen. Geturnt wurde in 4 Abteilungen, die 56, 51, 72 und 74 Schüler zählten, wöchentlich in je zwei Turn- und zwei Spielſtunden. Die Turnhalle blieb weiterhin beſchlag⸗ nahmt durch die Beſatzung. Erſatz bot im Sommerhalbjahr ein vom Conpikt freundlichſt zur Verfügung geſtellter Saal. Auf demZJugendſpielplatz konnten nur bei beſter Witterung, alſo in ganz wenigen Stunden des Jahres, die Spielſtunden abgehalten werden. Der gut angelegte Conviktſpielplatz bot vielfach Erſatz. Am 23. September machten die Auswahlmann⸗ ſchaften der Jahrgänge 1907 bis 1914 die Turnſpiele der höheren Lehranſtalten des Lahngaus in Limburg mit und erzielten befriedigende Leiſtungen.