Jahrgang 
1894
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und vorbildlichen Charakters; Hymnen. 2 St. Dr. Kilian. b) Evangeliſche: Die Geſchichte des alten Bundes. Das erſte Hauptſtück des Katechismus wiederholt, das zweite dazu gelernt. Memorieren von Pſalmen und Kirchenliedern. 2 St. Weckerling.

2. Deutſch. Zuſammenfaſſender überblick über die wichtigſten der deutſchen Sprache eigen⸗ tümlichen grammatiſchen Geſetze. Alle 4 Wochen ein Aufſatz.(Erzählung, Beſchreibung, Schilderung c.) Behandlung proſaiſcher und poetiſcher Leſeſtücke. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Wöchentlich 2 St. Schmitz.

3. Latein. Lektüre: Caesar de bello Gallico B. l.V. c. 12. 4 St. Grammatik:

Viederholung der Formen- und Caſuslehre. Hauptregeln der Tempus⸗ und Moduslehre im Anſchluſſe an Seyfferts Grammatik. 3 St. Die entſprechenden Stücke aus Oſtermann für Tertia wurden über⸗ ſetzt. Alle 8 Tage eine ſchriftliche häusliche oder Klaſſenarbeit. Alle 6 Wochen eine ſchriftliche überſetzung ins Deutſche. Dr. Marx.

4. Griechiſch. Die regelmäßige Formenlehre des attiſchen Dialekts bis zum verbum liquidum einſchließlich nach der Grammatik von Koch. Die entſprechenden Stücke aus Weſener l. wurden überſetzt, die zugehörigen Vokabeln gelernt. Alle 14 Tage eine ſchriftliche häusliche oder Klaſſen⸗ arbeit. 6 St. Dr. Marx.

5. Franzöſiſch. Wiederholung der regelmäßigen Formenlehre. Einübung der wichtigſten unregelmäßigen Zeitwörter, ſowie der wichtigſten Unregelmäßigkeiten beim Hülfsverbum, dem Sub⸗ ſtantiv, Adjectiv und Adverb nach Plötz Schulgrammatik L. 185. Alle 14 Tage ein Penſum, Extemporale oder Diktat. 3 St. Dr. Marx.

6. Geſchichte und Geographie. Kurzer Überblick über die weſtrömiſche Kaiſergeſchichte in ihrer Beziehung zur deutſchen Geſchichte. Deutſche Geſchichte bis zum Ausgange des Mittelalters. Die außerdeutſche Geſchichte wurde ſo weit herangezogen, als ſie allgemeine Bedeutung hat. Wöchentlich 2 St. Phyſiſche und politiſche Erdkunde der außereuropäiſchen Erdteile außer den deutſchen Kolonien Wöchentlich 1 St. Schmitz.

7. Mathematik. Die Grundrechnungen mit abſoluten Zahlen. Viereck, Vieleck, Kreislehre zum Teil. 3 St. Hch. Becker.

8. Naturgeſchichte. Beſchreibung einiger Pflanzenarten. Beſprechung der wichtigſten aus⸗ ländiſchen Nutzpflanzen. Einiges aus der Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen, ſowie über Kryptogamen und Pflanzenkrankheiten. Überblick über das Tierreich. 2 St. Hch. Becker.

Ouarta. Ordinarius: Profeſſor Schmitz.

1. Religion. a) Katholiſche: Die Lehre von den Gnadenmitteln; in der Bibliſchen Geſchichte. Abſchluß des Neuen Teſtamentes. Geographie von Paläſtina, Gebete und Kirchenlieder. 2 St. Dr. Kilian. b) Evangeliſche: Komb. mit Untertertia.

Deutſch. Lehre von Gedichten und Proſaſtücken aus Linnig l. Teil. Mündliches Nacherzählen. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Die Lehre vom zuſammengeſetzten Satz, ſowie das Wichtigſte aus der Wortbildungslehre. Rechtſchreibeübungen und ſchriftliches Nacherzählen des in der Klaſſe Gehörten. Alle drei Wochen zwei Arbeiten. 3 St. Schlitt.

3. Latein. Wiederholung und Erweiterung des Penſums der Quinta. Die Kaſuslehre, Orts⸗ und Zeitbeſtimmungen, Consecutio temporum, Gerundium und Supinum. Mündliches und ſchriftliches Überſetzen ins Lateiniſche nach dem Übungsbuch von Oſtermann für Quarta. Wöchentlich